Jahresabschluss der Salzgitter AGDer Jahresabschluss der Salzgitter AG (SZAG) für das Geschäftsjahr 2004 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes aufgestellt und vom Abschlussprüfer PwC Deutsche Revision Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hannover, mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Er wird vollständig im Bundesanzeiger bekannt gegeben und beim Handelsregister des Amtsgerichts Braunschweig, HRB 9207, hinterlegt. Die Salzgitter AG führt die Unternehmensbereiche als Management-Holding. Das operative Geschäft liegt bei den Konzerngesellschaften; insofern wird das Ergebnis der Salzgitter AG von dem Beteiligungsergebnis bestimmt. Bilanz der Salzgitter AG (Kurzfassung)
1) einschl. immaterieller Vermögensgegenstände
2) einschl. Rechnungsabgrenzungsposten Die Eigenmittel erreichten einen Anteil von 37,2% (Vj. 35,6%) an der Bilanzsumme. Gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 23. April 1998 wurde für die Ausgabe von Optionsschuldverschreibungen ein bedingtes Kapital von bis zu 5,1 Mio. € geschaffen. Die Optionsschuldverschreibungen bestehen aus einer mit 5% zu verzinsenden Anleihe der Salzgitter AG (Laufzeit 1998 bis 2005) sowie Optionsrechten, die bei Eintritt definierter Bedingungen zum Bezug von Aktien der Salzgitter AG berechtigen. Im Geschäftsjahr 2004 waren die Kriterien zu verschiedenen Tagen erfüllt, und entsprechend wurden Optionsrechte zum Bezug von 538.400 Aktien von dem Kreis der Berechtigten genutzt. Die Ausübung führte zu einer Rückführung der Anleihe um 1,5 Mio. € und zu einer Erhöhung des gezeichneten Kapitals um 1,4 Mio. €. Die außerordentlich verbesserte Ergebnisentwicklung der Tochtergesellschaften führte trotz der Rückführung der Bankverbindlichkeiten zu einer Zunahme der Finanzmittel der Salzgitter AG. Gewinn- und Verlustrechnung der Salzgitter AG (Kurzfassung)
1) einschl. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens
Das Ergebnis der Management-Holding SZAG wird maßgeblich von den Beteiligungsergebnissen der Gesellschaften der Unternehmensbereiche Stahl, Handel und Dienstleistungen beeinflusst. Die positive Ergebnisentwicklung im Unternehmensbereich Röhren wird erst zeitversetzt im Ergebnis der Salzgitter AG wirksam. Vorsorgen für vier Gesellschaften des Unternehmensbereiches Verarbeitung belasteten das Vorsteuerergebnis. Gewinnverwendung der Salzgitter AGDie Salzgitter AG weist für das Geschäftsjahr 2004 einen Jahresüberschuss von 44,9 Mio. € aus. Unter Einbeziehung des Gewinnvortrags (1,5 Mio. €) sowie 20,0 Mio. € Rücklagenzuführung ergibt sich ein Bilanzgewinn von 26,4 Mio. €. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn (26,4 Mio. €) für die Ausschüttung einer Dividende von 0,40 € je Aktie (bezogen auf das in 62.938.400 Aktien eingeteilte Grundkapital von 160,9 Mio. €) zu verwenden und den verbleibenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. Sofern die Gesellschaft am Tag der Hauptversammlung eigene Anteile hält, wird der Gewinnverwendungsvorschlag in der Versammlung dementsprechend angepasst, da eigene Anteile nicht dividendenberechtigt sind. |
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