Geschäftsbericht 2005

Erläuterungen zur Bilanz

Langfristige Vermögenswerte

(15) Firmenwert

Der Firmenwert wird unter den immateriellen Vermögenswerten ausgewiesen (im Vorjahr saldierter Ausweis der aktiven und passiven Unterschiedsbeträge unter den immateriellen Vermögenswerten). Ab 2005 wird der aktive Unterschiedsbetrag nicht mehr planmäßig aufgelöst, sondern mindestens jährlich auf Wertminderungen untersucht („Impairment Test”).

Der am 31. Dezember 2004 bestehende Restbuchwert der passiven Unterschiedsbeträge wurde gemäß IFRS 3 zum 1. Januar 2005 erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen umgebucht.

Die Entwicklung der Unterschiedsbeträge aus Kapitalkonsolidierung stellt sich wie folgt dar:

Entwicklung des aktiven Unterschiedsbetrags in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Anfangsbestand historische Anschaffungskosten 1.1. 12.863 12.863
Abgang −11.639
Endbestand historische Anschaffungskosten 31.12. 1.224 12.863
Anfangsbestand Wertberichtigungen 1.1. 11.639 10.578
Abschreibungen laufendes Geschäftsjahr 1.061
Abgang −11.639
Endbestand Wertberichtigungen 31.12. 11.639
Buchwert 31.12. 1.224 1.224

Entwicklung des passiven Unterschiedsbetrags in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Anfangsbestand historische Anschaffungskosten 1.1. 383.203 379.906
Zugang 3.297
Abgang −383.203
Endbestand historische Anschaffungskosten 31.12. 383.203
Anfangsbestand Auflösungen 1.1. 248.663 188.234
Auflösungen laufendes Geschäftsjahr 60.429
Abgang −248.663
Endbestand Auflösungen 31.12. 248.663
Buchwert 31.12. 134.540

Nach den Vorschriften des IASB wird beim aktiven Unterschiedsbetrag nur noch der Restbuchwert ausgewiesen. Die kumulierten Wertberichtigungen des Vorjahres sind deshalb mit den kumulierten Anschaffungskosten verrechnet worden und als Abgang ausgewiesen. Der Buchwert von 1,2 Mio. € betrifft ein französisches Gemeinschaftsunternehmen. Im Berichtsjahr wurde für diese Gesellschaft kein Wertminderungsaufwand festgestellt und gebucht.

(16) Sonstige immaterielle Vermögenswerte

Die Entwicklung der einzelnen Posten der sonstigen immateriellen Vermögenswerte ist im Anlagespiegel dargestellt.

Zum 31. Dezember 2005 beträgt der Buchwert der aktivierten selbst erstellten immateriellen Vermögenswerte − diese betreffen ausschließlich EDV-Software − insgesamt 0,1 Mio. € (Vorjahr 0,1 Mio. €).

Es erfolgte, wie bereits im Vorjahr, keine Aktivierung von Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen. Die gesamten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im Berichtszeitraum 57,5 Mio. € (Vorjahr 57,4 Mio. €).

Wesentliche Eigentums- oder Verfügungsbeschränkungen liegen nicht vor.

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(17) Sachanlagen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Sachanlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

Aufteilung der Sachanlagen zu Buchwerten:

in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Grundstücke und Bauten 384.289 399.795
Technische Anlagen und Maschinen 923.281 880.044
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.100 49.214
Anlagen im Bau 41.849 30.280
Geleistete Anzahlungen 3.015 3.260
Sachanlagen 1.403.534 1.362.593

Die Buchwerte der gemäß IAS 17 als Finanzierungsleasing aktivierten Vermögenswerte können nachfolgender Tabelle entnommen werden:

in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Bauten 5.529 5.468
Technische Anlagen und Maschinen 1.223 393
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 34.834 4.041
  41.586 9.902

Der Betrag der erfassten Wertminderungsaufwendungen ist unter Ziffer (6) dargestellt.

Eigentums- oder Verfügungsbeschränkungen betragen zum Bilanzstichtag 31,1 Mio. € (Vorjahr 35,8 Mio. €).

Die historischen Anschaffungskosten des vollständig abgeschriebenen, aber noch genutzten Sachanlagevermögens betragen 2.545,4 Mio. € (Vorjahr 2.423,5 Mio. €).

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(18) Finanzielle Vermögenswerte

Die Entwicklung der einzelnen Posten der finanziellen Vermögenswerte ist im Anlagespiegel dargestellt.

Aufteilung der finanziellen Vermögenswerte:

in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Anteile an verbundenen Unternehmen 24.916 34.634
Beteiligungen 23.239 22.813
Wertpapiere des Anlagevermögens 27.888 4.215
Sonstige Ausleihungen 2.226 3.088
Finanzielle Vermögenswerte 78.269 64.750

Der Rückgang der Anteile an verbundenen Unternehmen beruht auf der Wertberichtigung des Finanzanlagewertes einer Gesellschaft des Dienstleistungsbereiches.

Die Zunahme der Wertpapiere des Anlagevermögens resultiert aus der Anlage liquider Mittel aus dem Veräußerungserlös von Anteilen an der Vallourec & Mannesmann Tubes S.A., Boulogne-Billancourt.

Die sonstigen Ausleihungen entfallen fast ausschließlich auf verzinsliche Wohnungsbaudarlehen an Mitarbeiter.

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(19) Assoziierte Unternehmen

in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Anfangsbestand 1.1. 596.308 512.594
Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres 185.063 124.317
Zugänge 50.265
Abgänge −542.765
Währungsdifferenzen 13.030 −12.939
Andere Eigenkapitalveränderungen −408 −27.664
Buchwert 31.12. 301.493 596.308

Der Ansatz der Anteile an assoziierten Unternehmen at equity hat sich gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr um 294,8 Mio. € vermindert. Hauptursachen hierfür sind der Verkauf der Anteile an der Vallourec & Mannesmann Tubes S.A., Boulogne-Billancourt, sowie die Reduzierung von Anteilen an der Vallourec S.A., Boulogne-Billancourt. Gegenläufig wirken sich die Jahresergebnisse der assoziierten Unternehmen, die Zugänge durch die Kapitalerhöhung bei Vallourec S.A. in Höhe von 28 Mio. €, der Erwerb weiterer Anteile an der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH, Duisburg, in Höhe von 22 Mio. € sowie die Veränderung der Währungsdifferenzen aus.

Die Anteile des Konzerns an seinen wesentlichen assoziierten Unternehmen stellen sich wie folgt dar:

2005 in T€ Vermögen Schulden Erträge Gewinn Anteil in %
Vallourec S.A., Boulogne-Billancourt
(Frankreich)
3.584.274 2.081.178 4.479.229 632.389 17,17
Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH,
Duisburg
757.541 562.924 1.948.527 2.547 30,00
  4.341.815 2.644.102 6.427.756 634.936  

2004 in T€ Vermögen Schulden Erträge Gewinn Anteil in %
Vallourec S.A., Boulogne-Billancourt
(Frankreich)
2.750.491 1.437.951 3.128.887 265.252 22,65
Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH,
Duisburg
750.868 538.840 1.638.092 5.256 20,00
  3.501.359 1.976.791 4.766.979 270.508  

Die Anteile an der börsennotierten Vallourec S.A. repräsentieren zum Stichtag eine anteilige Börsenkapitalisierung von 846,5 Mio. €.

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(20) Latente Ertragsteueransprüche

Sofern die Realisierung von Steuervorteilen als wahrscheinlich gilt, besteht eine Aktivierungspflicht. Eine Verrechnung ist nur möglich, wenn die aktiven und passiven latenten Steuern gegenüber derselben Steuerbehörde bestehen. Im Geschäftsjahr 2005 werden latente Steueransprüche im Umfang von 239,0 Mio. € (Vorjahr 163,6 Mio. €) saldiert.

in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Latente Ertragsteueransprüche 88.712 996
Realisierung nach mehr als 12 Monaten 59.411
Realisierung innerhalb von 12 Monaten 29.301 996
Latente Steuerschulden 40.338 41.486
Realisierung nach mehr als 12 Monaten 2.615 27.621
Realisierung innerhalb von 12 Monaten 37.723 13.865
Saldo aus latenten Ertragsteueransprüchen
und latenten Steuerschulden
48.374 −40.490

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(21) Sonstige Forderungen und Vermögenswerte

Die langfristigen Forderungen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Finanzierungsleasing, die sich wie folgt zusammensetzen:

in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Bruttogesamtinvestition 4.401 4.766
Nicht realisierte Finanzerträge 399 428
Buchwert 4.002 4.338

In dieser Position werden die Geschäfte aus dem Finanzierungsleasing von Telekommunikationsanlagen bei zwei Tochtergesellschaften aus dem Unternehmensbereich Dienstleistungen ausgewiesen. Alle Geschäfte haben eine Restlaufzeit von weniger als fünf Jahren.

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Kurzfristige Vermögenswerte

(22) Vorräte

in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 482.873 345.023
Unfertige Erzeugnisse 292.704 216.507
Unfertige Leistungen 6.343 7.413
Fertige Erzeugnisse und Waren 639.613 499.475
Geleistete Anzahlungen 17.476 12.580
Vorräte 1.439.009 1.080.998

Bei allen Vorräten sind individuelle Bewertungsabschläge vorgenommen worden, sofern die aus ihrem Verkauf oder ihrer Verwendung voraussichtlich zu realisierenden Erlöse niedriger sind als die Buchwerte der Vorräte. Als Nettoveräußerungserlöse werden die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten angesetzt.

Wenn die Gründe, die zu einer Abwertung der Vorräte geführt haben, nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen. Dies führte im Berichtszeitraum zu einer Zuschreibung von 0,5 Mio. € (Vorjahr 7,0 Mio. €).

Vorräte werden dem geänderten IAS 2 entsprechend einzeln bewertet, oder es wird die Durchschnittsmethode angewandt (im Vorjahr wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Segment Stahl und die Waren im Segment Handel noch nach der Lifo-Methode bewertet). Die Anpassung wurde zum 1.1.2005 erfolgsneutral gegen das Eigenkapital in Höhe von 35,4 Mio. € vorgenommen.

Der Buchwert der zum beizulegenden Zeitwert abzüglich Vertriebsaufwendungen angesetzten Vorräte beträgt im Berichtsjahr 357,0 Mio. € (Vorjahr 214,1 Mio. €).

Wertminderungen von Vorräten wurden in Höhe von 9,2 Mio. € (Vorjahr 25,8 Mio. €) als Aufwand erfasst.

Für die ausgewiesenen Vorräte bestehen keine wesentlichen Eigentums- oder Verfügungsbeschränkungen (Vorjahr 10,5 Mio. €).

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(23) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Forderungen gegen fremde Dritte 840.512 853.632
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.640 13.732
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
30.085 34.601
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 880.237 901.965

Angemessene Wertabschläge wurden für alle erkennbaren Einzelrisiken, das durch Erfahrungswerte gestützte Kreditrisiko und für besondere Länderrisiken vorgenommen.

Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von 126,7 Mio. € (Vorjahr 173,2 Mio. €) Eigentums- oder Verfügungsbeschränkungen. Diese entfallen vollständig (Vorjahr 165,8 Mio. €) auf die Forfaitierung von Forderungen und Asset-Backed-Securitization-Programmen. Für weitere Ausführungen verweisen wir auf Ziffer (37) „Sonstige Verbindlichkeiten”.

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(24) Sonstige Forderungen und Vermögenswerte

in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Sonstige Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.722 6.409
davon Kreditforderungen [3.586] [2.569]
davon übrige Forderungen [2.136] [3.840]
     
Sonstige Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen 15.090 3.439
davon Kreditforderungen [12.753] [3.061]
davon übrige Forderungen [2.337] [378]
     
Schuldscheindarlehen/Anleihe (Straddle) 100.000
Steuererstattungsansprüche (sonstige Steuern) 18.764 20.146
Derivate 18.456 12.900
Zuschüsse Altersteilzeit 7.717 9.784
Vorschüssig gezahlte Werksrente 3.846 4.175
Finanzierungsleasingverträge 2.648 2.675
Rechnungsabgrenzungsposten 2.253 2.131
Zum Verkauf bestimmte Vermögenswerte 1.776 1.667
Übrige Vermögenswerte 51.323 14.032
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 227.595 77.358

In den sonstigen Forderungen und Vermögenswerten ist ein Betrag von 7,7 Mio. € (Vorjahr 9,8 Mio. €) enthalten, der erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entsteht.

Die Anlage liquider Mittel aus dem Veräußerungserlös der Anteile an der Vallourec & Mannesmann Tubes S.A. erfolgte unter anderem in Form von festverzinslichen Schuldscheindarlehen, die nicht börsennotiert sind. Die Verzinsung dieses Investments liegt zwischen 2,4 und 4,0%. Die Laufzeit endet am 29. Juni 2006.

Bei einem Straddle handelt es sich um eine strukturierte Geldanlage, deren Erträge der Anrechnung eines fiktiven Quellensteuerabzuges am jeweiligen Sitz des Emittenten unterliegen. Die Anlageformen sind mit dem EUR-USD-Derivat ausgestattet, welches in Abhängigkeit der Kursentwicklung EUR-USD während der Laufzeit der Geldanlage zur Zahlung eines Zusatzkupons führt. Die gegenläufige Ausstattung der Papiere verhindert asymmetrische Risiken und ermöglicht eine Optimierung der Nachsteuerrendite dieser Anlageform.

Die kurzfristigen Forderungen aus Finanzierungsleasing setzen sich wie folgt zusammen:

in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Bruttogesamtinvestition 3.047 3.096
Nicht realisierte Finanzerträge 399 421
Buchwert 2.648 2.675

Die Mieterträge werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

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(25) Ertragsteuererstattungsansprüche

Die zum 31. Dezember 2005 bestehenden Ertragsteuererstattungsansprüche in Höhe von 82,4 Mio. € (Vorjahr 8,2 Mio. €) betreffen im Wesentlichen Ertragsteuerüberzahlungen einer inländischen Konzerngesellschaft. Dem stehen langfristige Ertragsteuerschulden in Höhe von 68,2 Mio. € (Vorjahr 26,9 Mio. €) sowie kurzfristige Ertragsteuerschulden in Höhe von 98,9 Mio. € (Vorjahr 27,3 Mio. €) gegenüber.

Erstattungsansprüche werden mit Steuerschulden saldiert, wenn ein einklagbares Recht, die bilanzierten Beträge gegeneinander aufzurechnen, besteht und ein Ausgleich auf Netto-Basis herbeigeführt werden soll. Voraussetzung hierfür ist, dass Steuererstattungsanspruch und Steuerschuld gegenüber derselben Steuerbehörde bestehen und die Steuerbehörde eine Verrechnung gestattet.

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(26) Finanzmittel

in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Guthaben bei Kreditinstituten 592.644 245.466
Kurzfristige Geldanlagen 290.548
Schecks, Kassenbestand 1.705 405
Flüssige Mittel 884.897 245.871

Unter den kurzfristigen Geldanlagen sind geldmarktnahe Fonds erfasst. Daneben erfolgte die Anlage liquider Mittel aus dem Veräußerungserlös der Anteile an der Vallourec & Mannesmann Tubes S.A. in Form von Wertpapierleihegeschäften.

Für weitere Ausführungen wird auf Ziffer (40) verwiesen.

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(27) Gezeichnetes Kapital

Im Geschäftsjahr 2005 erhöhte sich das gezeichnete Kapital (Grundkapital) auf 161.615.273,32 € durch die Ausgabe von 280.000 Aktien aus dem bedingten Kapital zur Bedienung des Salzgitter-Aktienoptionsplans. Für die insgesamt 63.218.400 Stückaktien ergibt sich ein rechnerischer Nennwert von je 2,56 €.

Gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 23. April 1998 wurde für die Ausgabe von Optionsschuldverschreibungen ein bedingtes Kapital von bis zu 5,1 Mio. € geschaffen. Diese Optionsschuldverschreibungen bestanden aus einer mit 5% zu verzinsenden Anleihe der Salzgitter AG (Laufzeit 1998 bis 2005) sowie Optionsrechten, die bei Eintritt definierter Bedingungen zum Bezug von Aktien der Salzgitter AG berechtigen. Im Geschäftsjahr 2005 waren die Kriterien an verschiedenen Tagen erfüllt, und es wurden Optionsrechte zum Bezug von 280.000 Aktien von dem Kreis der Berechtigten ausgenutzt. Die bis zum 30. September 2005 mögliche Ausübung führte zu einer Erhöhung des gezeichneten Kapitals um 715.808,64 € sowie der Kapitalrücklage um 2.672.829,53 € bei gleichzeitiger vollständiger Rückführung der Anleihe um 715.808,69 €.

Gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 26. Mai 2004 wurde das Grundkapital um bis zu 15.952.306,69 € durch Ausgabe von bis zu 6.240.000 auf den Inhaber lautende neue Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2004). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Options- bzw. Wandlungsrechten nach Maßgabe der Options- und Wandelanleihebedingungen an die Inhaber von aufgrund der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 26. Mai 2004 ausgegebenen Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen. Die Ermächtigung gibt dem Vorstand die Möglichkeit, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 25. Mai 2009 einmalig oder mehrmals verzinsliche, auf den Inhaber lautende Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 90.000.000 € mit einer Laufzeit von längstens zehn Jahren zu begeben und den Inhabern der jeweiligen unter sich gleichberechtigten Teilschuldverschreibungen Options- bzw. Wandlungsrechte auf neue Aktien der Salzgitter AG in einer Gesamtzahl von bis zu 6.240.000 Stück (entspricht 10% des Grundkapitals vor Kapitalerhöhung) zu gewähren.

Daneben wurde gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 26. Mai 2004 der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital in der Zeit bis zum 25. Mai 2009 um bis zu nominal 55.833.073,42 € (= 35% des Grundkapitals) durch Ausgabe von bis zu 21.840.000 auf den Inhaber lautenden neuen Stückaktien gegen Geld- oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2004).

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(28) Kapitalrücklage

Von der Kapitalrücklage (295,3 Mio. €) entfallen 115,2 Mio. € auf ein anlässlich einer Kapitalerhöhung am 1. Oktober 1970 eingebrachtes Agio. Weitere Beträge von zusammen 111,2 Mio. € betreffen aus der Zeit vor der Fusion der Ilseder Hütte mit der Salzgitter Hüttenwerke AG vorhandene und in die ehemalige Preussag Stahl AG eingebrachte Rücklagen sowie eine sonstige Zuzahlung des damaligen Hauptaktionärs aus 1971/72.

Im Rahmen der Entflechtungsvereinbarung wurden der Salzgitter AG von der Preussag AG Vermögenswerte von jeweils 0,51 € verkauft. Diese Vermögenswerte wurden zum Zeitpunkt des Erwerbs mit ihren beizulegenden Werten (49,1 Mio. €) bilanziert und die Differenzbeträge in die Kapitalrücklage eingestellt.

Die Ausübung von Optionsrechten aus dem Aktienoptionsprogramm führte zu einer Erhöhung der Kapitalrücklage um 7,8 Mio. €.

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(29) Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen enthalten Einstellungen aus den Ergebnissen des Geschäftsjahres oder früherer Jahre und Differenzen aus der erfolgsneutralen Währungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochterunternehmen, denen insbesondere Verrechnungen aktiver Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung von bis zum 30. September 1995 erworbenen Tochterunternehmen gegenüberstehen. Daneben enthalten die Gewinnrücklagen weitere Bestandteile, die direkt im Eigenkapital gemäß den Vorschriften des IASB erfasst wurden. Bei der Salzgitter AG bestehen keine satzungsmäßigen Bestimmungen zur Bildung von Rücklagen.

In den Gewinnrücklagen sind Unterschiede aus der Währungsumrechnung in Höhe von −19,6 Mio. € (Vorjahr −144,4 Mio. €) enthalten. Der Rückgang um 124,8 Mio. € gegenüber dem Vorjahr betrifft im Wesentlichen den Verkauf der V&M-Anteile im Geschäftsjahr 2005.

Gemäß den Neuregelungen des IAS 19 „Leistungen an Arbeitnehmer” werden sämtliche Pensionsverpflichtungen bilanziert und die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste direkt im Eigenkapital erfasst. Zum Bilanzstichtag sind versicherungsmathematische Verluste in Höhe von 251,2 Mio. € nach Abzug latenter Steuern direkt im Eigenkapital erfasst (einschließlich der versicherungsmathematischen Verluste assoziierter Unternehmen, die nicht in den Pensionsrückstellungen gezeigt werden).

Die Salzgitter AG hält 6.321.528 (Vorjahr 1.129.497) eigene Stückaktien im rechnerischen Gesamtnennwert von 16.160.729,72 € = 9,9995% des gezeichneten Kapitals (Vorjahr 2.887.513,23 € = 1,79 %).

Im Berichtsjahr wurden 5.379.337 Aktien im rechnerischen Gesamtnennwert von 13.752.056,68 € (= 8,51% des gezeichneten Kapitals) in den Monaten Juni (797.638 Aktien; durchschnittlich 21,43 €/ Aktie), Juli (2.252.319 Aktien; durchschnittlich 23,88 €/Aktie), August (846.556 Aktien; durchschnittlich 28,88 €/Aktie), September (997.672 Aktien; durchschnittlich 37,67 €/Aktie) sowie Oktober (485.152 Aktien; durchschnittlich 40,21€/Aktie) zu Anschaffungskosten von 152.410.118,99 € (durchschnittlich 28,33 € je Aktie) für künftige Akquisitionen erworben.

Von den 6.321.528 Aktien, die auf den Erwerb gemäß § 71Abs. 1 Nr. 8 AktG entfallen, sind 325.825 Aktien der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 16. März 1999, 462.924 Aktien der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 19. Juni 2002, 153.442 Aktien der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 28. Mai 2003 sowie 5.379.337 Aktien der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 26. Mai 2004 zuzuordnen.

Von den zu Beginn des Geschäftsjahres vorhandenen 513.112 eigenen Aktien, die aufgrund der Ermächtigung vom 16. März 1999 erworben wurden, hat die Gesellschaft 2.551 Aktien im rechnerischen Gesamtnennwert von 6.521,53 € zu einem Durchschnittskurs von 20,84 € an Dritte veräußert. Die Veräußerung der Aktien, die als Zahlungsmitteläquivalent eingesetzt wurden, diente der Gewinnung zusätzlicher Aktionäre. Als Erfolgsbeteiligung wurden 184.736 Aktien im rechnerischen Gesamtnennwert von 472.270,18 € sowie zur Prämierung von Verbesserungsvorschlägen 19 Aktien im rechnerischen Gesamtnennwert von 48,57 € (Ermächtigung vom 28. Mai 2003) an Mitarbeiter und Konzernangehörige kostenlos abgegeben.

Die eigenen Aktien werden − zum Bilanzstichtag in Höhe von 160,3 Mio. € (Vorjahr 9,5 Mio. €) − direkt vom Eigenkapital abgezogen.

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(30) Bilanzgewinn

Für Ausschüttungen an die Aktionäre der Salzgitter AG ist gemäß deutschem Handelsrecht das Ergebnis des deutschen handelsrechtlichen Jahresabschlusses der Salzgitter AG maßgeblich. Im Salzgitter-Konzernjahresabschluss wird der Bilanzgewinn in gleicher Höhe wie im Abschluss der Salzgitter AG ausgewiesen. Die Überleitung vom Konzernjahresüberschuss zum Bilanzgewinn der Salzgitter AG ist in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt.

Der Hauptversammlung der Salzgitter AG wird vorgeschlagen, für das Geschäftsjahr 2005 eine Dividende von 0,50 € je Aktie sowie eine Bonusdividende von 0,50 € je Aktie (= 63,2 Mio. € bezogen auf das nominale Grundkapital von rund 161,6 Mio. €) aus dem Bilanzgewinn der Salzgitter AG auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Bezogen auf den XETRA-Schlusskurs der Salzgitter-Aktie am 30. Dezember 2005 von 45,61 € errechnet sich eine Dividendenrendite von 2,2% (Vorjahr 2,8%).

Sofern die Gesellschaft am Tag der Hauptversammlung eigene Anteile hält, werden die Gewinnverwendungsvorschläge in der Versammlung dementsprechend angepasst, da eigene Anteile nicht gewinnberechtigt sind.

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(31) Anteile fremder Gesellschafter am Eigenkapital

Der Posten enthält die Anteile fremder Gesellschafter am gezeichneten Kapital, an den offenen Rücklagen sowie an den Gewinnen und Verlusten der einbezogenen Konzernunternehmen. Die Anteile fremder Gesellschafter am Eigenkapital entfallen auf:

  • Hansaport Hafenbetriebsgesellschaft mbH, Hamburg,
  • Salzgitter Automotive Engineering Beteiligungsgesellschaft mbH, Wolfsburg
    (einschließlich Tochtergesellschaften),
  • Hövelmann & Lueg GmbH, Schwerte.

In der Gewinn- und Verlustrechnung ist anteilsmäßig das Ergebnis unter der Position „Anteile fremder Gesellschafter am Konzernjahresüberschuss” ausgewiesen.

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Langfristige Schulden

(32) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

In Deutschland besteht eine beitragsorientierte gesetzliche Grundversorgung der Arbeitnehmer, die die Rentenzahlungen in Abhängigkeit vom Einkommen und von den geleisteten Beiträgen übernimmt. Mit Zahlung der Beiträge an die staatlichen Rentenversicherungsträger und privatrechtlichen Pensionskassen bestehen für das Unternehmen keine weiteren Leistungsverpflichtungen. Die laufenden Beitragszahlungen werden als Aufwand der Periode erfasst.

Daneben besteht im Salzgitter-Konzern eine betriebliche Altersversorgung auf Basis leistungsorientierter Versorgungszusagen, die durch Rückstellungen gedeckt sind. Es bestehen unwesentliche fondsfinanzierte Pensionszusagen.

Die Pensionsrückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Versorgungszusagen deutscher Gesellschaften und umfassen den gesamten Anwartschaftsbarwert.

Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen:

in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Pensionsrückstellungen 1.721.946 1.625.039
Pensionsähnliche Verpflichtungen 2.643 2.749
Gesamt 1.724.589 1.627.788

Rückstellungen für pensionsähnliche Verpflichtungen berücksichtigen Überbrückungszahlungen in Sterbefällen.

Die versicherungsmathematischen Gewinne (−) und Verluste (+) haben sich wie folgt entwickelt:

in T€ GJ 2005 GJ 2004
Stand am 1.1. des Geschäftsjahres 128.846 94.860
Veränderung laufendes Geschäftsjahr 117.339 33.986
Stand am 31.12. des Geschäftsjahres 246.185 128.846

Die Unterschiede zwischen erwartetem und tatsächlichem Verlauf (experience adjustment) betragen im Berichtsjahr 4,2 Mio. €.

Der Rückstellungsbetrag in der Bilanz ermittelt sich wie folgt:

in T€ 31.12.2005
Barwert der fondsfinanzierten Verpflichtungen 6.941
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens −3.938
  3.003
Barwert der nicht fondsfinanzierten Verpflichtungen 1.718.943
Bilanzierte Pensionsrückstellung 1.721.946

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen haben sich wie folgt entwickelt:

GJ 2005 in T€ Pensions-
rückstellungen
Pensionsähnliche
Verpflichtungen
Gesamt
Anfangsbestand 1.1. 1.625.039 2.749 1.627.788
Umbuchungen 3.282 3.282
Übertragungen −73 −73
Verbrauch −114.209 −156 −114.365
Auflösung −331 −34 −365
Erfolgsneutrale Anpassung
an versicherungs-
mathematische Annahmen
117.339 117.339
Zuführungen 12.494 84 12.578
Aufzinsungen 78.405 78.405
Endbestand 31.12. 1.721.946 2.643 1.724.589

GJ 2004 in T€ Pensions-
rückstellungen
Pensionsähnliche
Verpflichtungen
Gesamt
Anfangsbestand 1.1. 1.504.722 2.977 1.507.699
Anpassung durch IAS 19 94.860 94.860
Anfangsbestand 1.1.
(angepasst)
1.599.582 2.977 1.602.559
Konsolidierungskreis-
änderungen
3.003 3.003
Umbuchungen 2.639 −466 2.173
Übertragungen 272 −11 261
Verbrauch −115.045 −110 −115.155
Auflösung −84 −42 −126
Erfolgsneutrale Anpassung
an versicherungsmathematische
Annahmen
33.986 33.986
Zuführungen 19.266 401 19.667
Aufzinsungen 81.420 81.420
Endbestand 31.12. 1.625.039 2.749 1.627.788

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(33) Sonstige Rückstellungen

In der folgenden Tabelle wird die Entwicklung der sonstigen kurzfristigen und der sonstigen langfristigen Rückstellungen dargestellt.

GJ 2005 in T€ Stand 1.1. Währungs-
differenzen
Zugang/Abgang
aus Kons.-Kreis-
Veränderung
Übertragung
Sonstige Steuern 4.404 23
Personalbereich 129.300 289
davon Jubiläumsrückstellungen [32.932] [−] [−] [33]
davon Sozialplan/Altersteilzeit [62.201] [−] [−] [61]
Betriebstypische Risiken 56.617
Übrige Rückstellungen 141.178 462 −111
davon Preisnachlässe/Reklamationen [37.656] [97] [−] [−]
Gesamt 331.499 485 178

Umbuchung


Verbrauch Auflösung Zuführung Aufzinsung Stand 31.12.
−951 −359 5.337 8.454
−1.534 −34.867 −5.101 49.614 493 138.194
[−] [−2.096] [−517] [5.600] 5 [35.957]
[−1.539] [−23.231] [−1.574] [29.880] −32 [65.766]
−4.069 −830 24.411 115 76.244
−1.914 −29.766 −39.696 87.981 503 158.637
[−] [−15.254] [−9.222] [36.221] [−] [49.498]
−3.448 −69.653 −45.986 167.343 1.111 381.529

Für das Vorjahr ergeben sich folgende Vergleichszahlen:

GJ 2004 in T€ Stand 1.1. Währungs-
differenzen
Zugang/Abgang
aus Kons.-Kreis-
Veränderung
Übertragung
Sonstige Steuern 3.118 −3
Personalbereich 134.955 1.055 −168
davon Jubiläumsrückstellungen [32.892] [−] [181] [−24]
davon Sozialplan/Altersteilzeit [70.766] [−] [564] [−186]
Betriebstypische Risiken 36.361
Übrige Rückstellungen 116.516 −60 509 4
davon Preisnachlässe/Reklamationen [26.117] [−] [299] [−]
Gesamt 290.950 −63 1.564 −164

Umbuchung


Verbrauch Auflösung Zuführung Aufzinsung Stand 31.12.
53 −1.492 −67 2.795 4.404
−2.173 −41.338 −3.663 40.365 267 129.300
[155] [−2.105] [−791] [2.624] [−] [32.932]
[−2.442] [−27.218] [−2.259] [22.976] [−] [62.201]
−3.332 −3.513 −589 26.970 720 56.617
3.332 −26.772 −16.651 63.935 365 141.178
[514] [−11.745] [−4.411] [26.882] [−] [37.656]
−2.120 −73.115 −20.970 134.065 1.352 331.499

Der bei der Bewertung der im Personalbereich ausgewiesenen Rückstellungen zugrunde gelegte Rechnungszinsfuß beträgt 4,25% p.a. (Vorjahr 5,0% p.a.).

Die Zuschüsse für im Rahmen von Altersteilzeitvereinbarungen ausscheidende Mitarbeiter werden als Vermögenswert in Höhe von 7,7 Mio. € (Vorjahr 9,8 Mio. €) aktiviert und nicht mit den Rückstellungen verrechnet.

Rückstellungen für betriebstypische Risiken werden insbesondere gebildet für Entsorgungs- und Rekultivierungsverpflichtungen.

Die Rückstellungen für übrige Risiken enthalten hauptsächlich Vorsorgen für Prozessrisiken, Gewährleistungen, Umweltrisiken und Risiken aus schwebenden Geschäften.

Fristigkeiten der sonstigen Rückstellungen:

GJ 2005 in T€ Gesamt
31.12.
kurzfristig
 
langfristig
 
Sonstige Steuern 8.454 8.454
Personalbereich 138.194 56.452 81.742
davon Jubiläumsrückstellungen [35.957] [−] [35.957]
davon Sozialplan/Altersteilzeit [65.766] [32.875] [32.891]
Betriebstypische Risiken 76.244 8.201 68.043
Übrige Rückstellungen 158.637 158.637
davon Preisnachlässe/Reklamationen [49.498] [49.498] [−]
Gesamt 381.529 231.744 149.785

GJ 2004 in T€ Gesamt
31.12.
kurzfristig
langfristig
Sonstige Steuern 4.404 4.404
Personalbereich 129.300 49.485 79.815
davon Jubiläumsrückstellungen [32.932] [−] [32.932]
davon Sozialplan/Altersteilzeit [62.201] [26.134] [36.067]
Betriebstypische Risiken 56.617 5.179 51.438
Übrige Rückstellungen 141.178 141.178
davon Preisnachlässe/Reklamationen [37.656] [37.656] [−]
Gesamt 331.499 200.246 131.253

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(34) Langfristige Finanzschulden

in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 57.575 66.085
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen 38.576 8.083
Sonstige Finanzschulden 316
Finanzschulden 96.467 74.168

Die unter den langfristigen Finanzschulden ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing ergeben sich aus folgenden Tabellen:

in T€ Restlaufzeit
1−5 Jahre
Restlaufzeit
> 5 Jahre
31.12.2005
Gesamt
Mindestleasingzahlungen 22.899 31.124 54.023
Finanzierungskosten 8.366 7.081 15.447
Barwert der Mindestleasingzahlungen 14.533 24.043 38.576

 

in T€ Restlaufzeit
1−5 Jahre
Restlaufzeit
> 5 Jahre
31.12.2004
Gesamt
Mindestleasingzahlungen 6.851 3.781 10.632
Finanzierungskosten 1.753 796 2.549
Barwert der Mindestleasingzahlungen 5.098 2.985 8.083

Die langfristigen Leasingverbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen die Anmietung von technischen Anlagen und Maschinen.

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Kurzfristige Schulden

(35) Kurzfristige Finanzschulden

in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 120.799 108.753
Anleihen 716
Verbindlichkeiten    
gegenüber verbundenen Unternehmen 2.282 2.627
gegenüber Beteiligungsunternehmen 764
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen 3.573 1.806
Übrige Finanzschulden 6.105 2.079
Kurzfristige Finanzschulden 132.759 116.745

Die unter den kurzfristigen Finanzschulden ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing ergeben sich aus folgender Tabelle:

in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Mindestleasingzahlungen 4.535 2.523
Finanzierungskosten 962 717
Barwert der Mindestleasingzahlungen 3.573 1.806

Die kurzfristigen Leasingverbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen die Anmietung von technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

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(36) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

in T€ 31.12.2005 31.12.2004
Verbindlichkeiten    
gegenüber fremden Dritten 493.373 462.243
gegenüber Beteiligungsunternehmen 16.163 41.195
gegenüber verbundenen Unternehmen 826 465
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 510.362 503.903

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(37) Sonstige Verbindlichkeiten

in T€ 31.12.2005
Gesamt
31.12.2004
Gesamt
Sonstige Verbindlichkeiten    
gegenüber verbundenen Unternehmen 9.144 8.251
gegenüber Beteiligungsunternehmen 1.473 24
Übrige Verbindlichkeiten 338.129 356.878
davon aus Forfaitierung und Asset-Backed-Securitization-Programmen [126.695] [165.793]
davon gegenüber Mitarbeitern [68.856] [41.696]
davon aus Steuern [39.107] [41.505]
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit [27.414] [25.336]
davon aus erhaltenen Anzahlungen [20.263] [17.358]
davon Derivate [10.514] [9.292]
davon aus Wechselverbindlichkeiten [9.362] [11.920]
davon übrige Verbindlichkeiten [35.918] [43.978]
Sonstige Verbindlichkeiten (kurzfristig) 348.746 365.153

Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten sind 153,7 Mio. € (Vorjahr 229,3 Mio. €) durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert.

Die übrigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von 126,7 Mio. € (Vorjahr 165,8 Mio. €) Schulden, die im Rahmen von Forfaitierungs- und Asset-Backed-Securitization-Programmen entstanden sind. Die Salzgitter Stahlhandel GmbH, Düsseldorf, und die Salzgitter Mannesmann International GmbH, Düsseldorf, verkaufen revolvierend aufgrund eines Asset-Backed-Securitization-Vertrages kurzfristige Inlandsforderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der Forderungsverkauf ist auf einen Betrag (Kaufpreis) von 80,0 Mio. € begrenzt. Der Kaufpreis ergibt sich aus dem Nominalwert der Forderungen abzüglich eines Delkredereabschlages bezogen auf die Ausfallrate der letzten zwölf Monate, eines Veritätsabschlages und eines Abschlages für Refinanzierungs-, Versicherungs- und Verwaltungskosten. Da die Salzgitter Stahlhandel GmbH, Düsseldorf, und die Salzgitter Mannesmann International GmbH, Düsseldorf, wirtschaftlich betrachtet die Risiken aus den Forderungen tragen, bilanzieren sie die verkauften Forderungen zutreffend wie eigene Forderungen und weisen die erhaltenen Mittel als Verbindlichkeiten aus Forderungsverkäufen aus.

Mit Unterstützung der Salzgitter Mannesmann Handel GmbH, Düsseldorf, hat die Salzgitter Mannesmann International GmbH, Düsseldorf, weitere konzernfremde Außenfinanzierungen vorgenommen. Dazu hat die Salzgitter Mannesmann International GmbH, Düsseldorf, per 31. Dezember 2005 Forderungen von umgerechnet 12,0 Mio. € (Vorjahr 40,9 Mio. €) verkauft. Nach den Rahmenverträgen verkauft die Salzgitter Mannesmann International GmbH, Düsseldorf, revolvierend bestimmte, gegen Ausfall versicherte Exportforderungen bis zu Höchstbeträgen von 75,0 Mio. €. Darüber hinaus hat die Salzgitter Mannesmann International GmbH, Düsseldorf, − bei Höchstbeträgen von 20,0 Mio. US-$ − durch Bankgarantien gesicherte Exportforderungen von umgerechnet 5,4 Mio. € (Vorjahr 9,3 Mio. €) verkauft. Weiterhin hat die Salzgitter Mannesmann International (USA) Inc., Houston, per 31. Dezember 2005 Forderungen in Höhe von umgerechnet 30,0 Mio. € (Vorjahr 35,4 Mio. €) verkauft und die erhaltenen Mittel als Verbindlichkeiten ausgewiesen.


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