(40) FinanzinstrumenteZum Bilanzstichtag setzen sich die Finanzinstrumente im Salzgitter-Konzern wie folgt zusammen:
Die Vertragslaufzeiten der Finanzinstrumente betrugen im Berichtsjahr:
Diese Finanzinstrumente lassen sich zum Bilanzstichtag zu folgenden Kategorien zusammenfassen:
Die unter „Zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerte“ betreffen in Höhe von 4,6 Mio. € (Vorjahr 1,1 Mio. €) die Hedge-ineffektiven Sicherungsgeschäfte. Im Berichtsjahr wurden im Salzgitter-Konzern für die Vermögenswerte der Kategorie „Vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen“ Wertminderungen in Höhe von 8,7 Mio. € (Vorjahr 28,6 Mio. €) und Wertaufholungen in Höhe von 6,4 Mio. € (Vorjahr 6,0 Mio. €) erfasst. Die Wertänderungen der zur Absicherung zukünftiger Zahlungsströme abgeschlossenen Sicherungsgeschäfte werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Zum Ende des Berichtsjahres ergibt sich insgesamt ein Wert von 1,9 Mio. € (Vorjahr − 4,4 Mio. €) innerhalb des Eigenkapitals aus erfolgsneutralen Wertänderungen der Sicherungsgeschäfte. Aus der erfolgsneutralen Bewertung von Beteiligungen und Wertpapieren wurden im Berichtsjahr 2,7 Mio. € als Abgänge und 4,0 Mio. €als Zuschreibungen im Eigenkapital verbucht (Vorjahr Abgänge von 7,3 Mio. € und Zuschreibungen von 3,3 Mio. €). Die Position betrifft im Wesentlichen die Beteiligung an einem nordamerikanischen Stahlunternehmen (SDI) sowie die im Berichtsjahr erworbenen Anteile an einem indischen Produktionsunternehmen der Röhrenindustrie; der beizulegende Zeitwert dieser beiden Finanzanlagen liegt um 6,4 Mio. € (Vorjahr 5,1 Mio. €) über den historischen Anschaffungskosten. Im Berichtsjahr wurden Gewinne in Höhe von 3,4 Mio. € (Vorjahr 10,1 Mio. €) aus dem Verkauf von „Zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten“ erzielt. Für die zum Bilanzstichtag erfassten Vermögenswerte dieser Kategorie wurden im Berichtsjahr erfolgswirksame Wertberichtigungen von 9,8 Mio. € (Vorjahr 8,2 Mio. €) erfasst. Die Verzinsung der Termingeldanlagen in Euro erfolgte mit Zinssätzen von 1,91 bis 2,36%p.a. bei einer maximalen Laufzeit von 2 Monaten. Die Verzinsung der Termingeldanlagen in anderen Währungen als Euro erfolgte mit Zinssätzen von 2,18 bis 4,25% p.a. bei einer Laufzeit von bis zu 5 Tagen. Termingeldaufnahmen in Euro erfolgten zu einer Verzinsung von 2,36 bis 2,90% p.a. mit einer maximalen Laufzeit von 2 Monaten, Termingeldaufnahmen in anderen Währungen als Euro mit Zinssätzen von 2,72 bis 3,95% bei einer Laufzeit bis 3 Tagen. Die Verzinsung kurzfristiger Kapitalmarktpapiere erfolgte mit Zinssätzen von 2,20 bis 2,32%p.a. bei einer Anlagedauer von 1 bis 2 Monaten. Die Verzinsung von ausgereichten Darlehen erfolgte mit einer maximalen Restlaufzeit von 6 Monaten bis zu 20 Jahren. Die Verzinsung von empfangenen Bankdarlehen erfolgte mit Zinssätzen von 3,00 bis 4,78% p.a. bei einer Restlaufzeit von 9 Monaten bis 5 Jahren. Zur Abdeckung wesentlicher Teile des Risikos von Forderungsausfällen und zur Nutzung eines besonderen Auskunftsdienstes bestehen Kreditversicherungen bei den einzelnen Konzerngesellschaften. Die Kreditversicherung erstreckt sich bei den Unternehmen des Unternehmensbereichs Stahl nicht auf die Umsatztätigkeit mit Direkthändlern und Unternehmen der Eisen- und Stahlindustrie, für die Globalsicherheiten über die Delkrederestelle Stahl bestellt sind. Das Ausfallrisiko der Finanzinstrumente am Bilanzstichtag stellt sich im Vergleich zum Vorjahr folgendermaßen dar:
Für Fremdwährungsforderungen bestehen Kurssicherungen über verschiedene Banken durch den Abschluss von Devisentermingeschäften und Devisenoptionen. Die betreffenden Ansprüche sind zum jeweils vereinbarten Kurs angesetzt. Das Nominalvolumen der derivativen Sicherungsgeschäfte ist die unsaldierte Summe aller Kauf- und Verkaufsbeträge, bewertet zum jeweiligen Erfüllungskurs. Die Marktwerte wurden grundsätzlich auf Basis der Verhältnisse am Bilanzstichtag ermittelt, und zwar zu den Werten, zu denen die betreffenden derivativen Finanzgeschäfte gehandelt bzw. notiert wurden, ohne Berücksichtigung gegenläufiger Wertentwicklungen aus den Grundgeschäften. Der zu bilanzierende Zeitwert der Derivate ergibt sich aus der Bewertung des gesicherten Fremdwährungsbetrages mit der Kursdifferenz zwischen dem Kurs bei Abschluss des Termingeschäftes und dem Terminkurs am Bilanzstichtag; dieser Betrag wird mit dem Euro-Zinssatz entsprechend der Restlaufzeit auf den Bilanzstichtag abgezinst.
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