(41) Erläuterungen zur KapitalflussrechnungDie Kapitalflussrechnung weist für die Geschäftsjahre 2005 und 2004 entsprechend IAS 7 die Entwicklung der Zahlungsströme getrennt nach Mittelzu- und -abflüssen aus der laufenden Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit aus. Die Kapitalflussrechnung ist nach der indirekten Methode aus dem Konzernabschluss der Salzgitter AG abgeleitet. Der verwendete Finanzmittelfonds setzt sich aus Kassenbeständen, Schecks, Forderungen aus Wertpapierleihegeschäften, Wertpapieren und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Im Finanzmittelfonds sind Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 291 Mio. € enthalten, die unter der Bilanzposition „Finanzmittel“ ausgewiesen werden. Aufgrund von Wertänderungen bei geldnahen Fonds hat sich der Finanzmittelfonds um 0,6 Mio. € erhöht. Im Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit sind die Erträge aus Anlagenabgängen eliminiert. Im Geschäftsjahr sind 114,0 Mio. € Ertragsteuern gezahlt worden. Im gleichen Zeitraum wurden der Salzgitter AG 3,0 Mio. € zurückerstattet. Die gezahlten bzw. erstatteten Ertragsteuern sind der laufenden Geschäftstätigkeit zugeordnet. Für das Geschäftsjahr 2004 sind 7,1 Mio. € Ertragsteuern gezahlt worden, und im gleichen Zeitraum erhielt die Salzgitter AG eine Rückerstattung in Höhe von 1,5 Mio. €, die ebenfalls der laufenden Geschäftstätigkeit zugeordnet ist. Die Zinseinnahmen betragen 19,7 Mio. € (Vorjahr 11,7 Mio. €). Die im Mittelabfluss für die Investitionstätigkeit ausgewiesenen Investitionen enthalten die Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen sowie zu den Finanzanlagen. Neben einer Vielzahl von Rationalisierungs- und Ersatzinvestitionen, die vorwiegend der Verbesserung, Erneuerung und Sicherung der Produktionsanlagen und Informationsverarbeitungssysteme dienen, zielen verschiedene Großinvestitionen vornehmlich auf die Weiterentwicklung des Qualitätsniveaus der Produkte sowie auf die Verlängerung der Wertschöpfungskette ab. Die Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen betreffen insbesondere den im Vorjahr getätigten Erwerb des restlichen 50%-Anteils der Röhrenwerk Gebr. Fuchs GmbH, den Erwerb weiterer Anteile an der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH sowie die Teilnahme an der Kapitalerhöhung der Vallourec S.A. Der Zufluss aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen betrifft im Wesentlichen den Verkauf des 45%-Anteils an dem Joint Venture Vallourec & Mannesmann Tubes S.A. und die Reduzierung des Anteils an Vallourec S.A. Die Zinsauszahlungen sind ausschließlich der Finanzierungstätigkeit zugeordnet. Die Auszahlungen für kurzfristige Schuldscheindarlehen/Anleihen resultieren aus der Anlage liquider Mittel aus dem Veräußerungserlös der Anteile an der Vallourec & Mannesmann Tubes S.A. Die Einzahlungen aus Beteiligungsergebnissen im Geschäftsjahr betrugen 21,7 Mio. € (Vorjahr 32,0 Mio. €). Der Konzern hat während der Berichtsperiode keine Akquisitionen durchgeführt, die zu einer Erweiterung des Konsolidierungskreises geführt haben. Im Berichtsjahr wurden nur Anteile an assoziierten Unternehmen erworben. |
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