Ertragslage im Konzern
1) Unter Berücksichtigung der gesellschaftsrechtlichen Anteile an Hüttenwerke Krupp Mannesmann Da sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen im Laufe des ersten Halbjahres aufzuhellen begannen, erzielte der Salzgitter-Konzern im dritten Quartal eine merkliche Ergebnisverbesserung. Die Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise waren jedoch noch immer evident, sodass sich die ebenso breite wie solide Aufstellung des Unternehmens vor diesem Hintergrund als äußerst vorteilhaft erwies. Positive Beiträge des Röhrengeschäfts, der Aurubis-Beteiligung und der Geldanlagen konnten die Ergebnisse der besonders beeinträchtigten Unternehmensbereiche Stahl, Handel und Technologie nicht kompensieren. Ein umfangreiches Programm an kurzfristigen Kostensenkungsmaßnahmen wirkte spürbar entlastend. Der Konzern-Außenumsatz reduzierte sich in den ersten drei Quartalen um 38 % auf 5.960,3 Mio. € (9 Monate 2008: 9.638,7 Mio. €) und es wurden 261,3 Mio. € Verlust vor Steuern verbucht (9 Monate 2008: +1.013,9 Mio. €), wobei sich im Sommerquartal erstmals ein verhaltener Aufwärtstrend zeigte.
Bei Interpretation des Vorsteuerresultats im dritten Quartal (-66,1 Mio. €) ist – neben den marktbedingten Minderauslastungen – zu berücksichtigen, dass einige auch größere Werke des Stahl- und Röhrenbereiches für geplante Instandhaltungs- und Investitionsmaßnahmen über mehrwöchige Phasen außer Betrieb genommen worden sind. Die at equity konsolidierte 23 %-Beteiligung am Kupferproduzenten Aurubis AG (NAAG) steuerte erfreuliche 38,7 Mio. € Gewinn zum Konzern-Nachsteuerergebnis von -232,1 Mio. € (9 Monate 2008: 689,0 Mio. €) bei. Damit betrug der Verlust je Aktie 4,33 € (9 Monate 2008: +12,30 €). |
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