InvestitionenMit 505,7 Mio. € rangierten die Investitionen in Sachanlagen der ersten neun Monate des aktuellen Geschäftsjahres oberhalb der Summe des Vergleichszeitraumes (459,8 Mio. €). Wie schon in der Vergangenheit beruht dies vor allem auf der intensiven Investitionstätigkeit des Stahlbereiches. Die Abschreibungen stiegen im Berichtszeitraum ebenfalls (222,5 Mio. €; +38,0 Mio. €).
Die Gesellschaften des Unternehmensbereiches Stahl richteten ihr Augenmerk auf die Fertigstellung der sich in
der Realisierungsphase befindlichen Großprojekte.
Das Projekt „PTG 2010” befindet sich ebenfalls im unter Berücksichtigung der aktuellen Lage angepassten Zeitund Kostenplan. In Anbetracht des schwierigen Marktumfelds wurde entschieden, den bestellten zweiten Ofen und das sekundärmetallurgische Zentrum im Jahr 2010 in Betrieb zu nehmen und gleichzeitig den ersten Ofen bis zu einer nachhaltigen Belebung der Nachfrage vorübergehend stillzusetzen. Außerdem werden die notwendigen Installationen für einen Parallelbetrieb beider Öfen verschoben. Zurzeitfindet die Erstellung der Gebäude und der Infrastruktur für die Anlagenkomponenten statt. Am 1. September 2009 wurde die Universalmittelstraße (UMIT) nach einem grundlegenden Umbau mit zweiwöchiger Verzögerung schrittweise in Betrieb genommen. Die Hochlaufkurve bewegt sich erwartungsgemäß positiv. Die Errichtung der Sauerstoffleitung zwischen Salzgitter und Peine zur Versorgung des Stahlwerkes mit Sauerstoff aus der neuen Erzeugungsanlage in Salzgitter verläuft nach Plan. Die Inbetriebnahme ist für November 2009 avisiert. Ende Juli nahm der Unternehmensbereich Röhren die Produktion im Mülheimer Blechwalzwerk der Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH (MGB) nach dem 3,5-wöchigen Sommerstillstand wieder auf. In diesem Zeitraum erfolgte neben zahlreichen Großreparaturen auch die Inbetriebnahme der Großinvestition „Umbau Verschieber”. Im Rahmen der Investition wurden nicht nur die aufgrund des hohen Verschleißes der letzten Jahrzehnte notwendigen Instandsetzungsarbeiten erledigt, sondern auch das Öffnungsmaß des Verschiebers erweitert, sodass eine Leistungssteigerung der Anlage mit vermehrten Doppellängen-Walzungen erzielbar ist. |
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