Archiv für 2010

Winter- & Weihnachtsgrüße aus dem verschneiten Salzgitter

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 15. Dezember 2010

Teekanne Den ganzen Tag schon rieselt leise der Schnee auf unsere Werkhallen und die Verwaltungsgebäude. Die Autos verschwinden langsam unter einer dicken Schneeschicht. Nur vor dem Seminartrakt stehen die Raucher in den Schulungspausen in dicken Jacken unter Kapuzen versteckt eng beeinander und trotzen der Kälte.

In solchen Momenten wünscht man sich dann schon mal eine frisch produzierte, noch warme Stahlbramme herbei, in deren Nähe man sich wunderbar aufwärmen könnte. Alternativ hilft natürlich auch eine Kanne heiß dampfenden Tees.

Wenn Sie solch einen wärmenden Gruß in den nächsten Tagen verschicken möchten, dann liegen Sie mit unseren E-Cards genau richtig. Neben den Wintergrüßen finden Sie dort auch passende Motive für die anstehenden Feiertage. Schauen Sie mal rein!

Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest in warmer und gemütlicher Runde, einen guten Rutsch und ein glückliches Jahr 2011! (Autor: Markus Rottwinkel)

Ich bin dann mal weg – nach Australien

veröffentlicht von Johannes Tlatlik am 07. Dezember 2010

Rasterelektronenmikroskop Hallo zusammen! Mein Name ist Johannes Tlatlik, ich studiere Werkstoffingenieurwesen an der RWTH Aachen im 7. Semester und habe im Oktober im Rahmen des Salzgitter AG Australienstipendiums mein Praktikum auf dem Werksgelände in Salzgitter begonnen. An die ersten Forschungsarbeiten innerhalb der Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH werden sich weiterführende Untersuchungen an der Monash University in Melbourne anschließen.

In Salzgitter habe ich kürzlich meine vorbereitenden Untersuchungen zum Thema: "Emailhaftung auf niedriglegierten Stählen" abgeschlossen. In dieser Vorbereitung konkretisierten wir die Themenschwerpunkte (was wäre interessant weiter zu untersuchen?) und ich habe mich in die Theorie der Materie eingearbeitet. Dazu gehörte natürlich auch eine Einweisung in die Anlagen und Abteilungen sowie das Kennenlernen des Teams. Unabdingbar war auch das Bücherwälzen über die Haftmechanismen, Brenn- und Prüfvorgänge beim Emaillieren – Erkenntnisse, die in erste Untersuchungen mündeten. Schwerpunkte des Praktikums sollen voraussichtlich die Arbeit mit dem Elektronenmikroskop und diverse mechanische Untersuchungen darstellen, wobei die Grenzschicht Stahl-Email im Fokus steht. So wurden Bildaufnahmen und chemische Zusammensetzungen an bereits vorhandenen Proben ermittelt sowie eine selbst entwickelte Probenreihe (Variation der Brennhaltedauer, Emailart, Brenntemperatur und Stahlart) erstellt, dessen Ergebnisse in Melbourne ausgewertet werden sollen. Hierbei sollen die Einflüsse der Parametervariation auf die Haftfähigkeit des Emails verdeutlicht und so spätere Untersuchungen und Probenreihen anhand der Ergebnisse entwickelt werden können. Dazu musste in der letzten Woche ein relativ aufwendiges Verfahren bestehend aus Zurechtschneiden, Entfetten, Spülen, Beizen, Vernickeln, Auftragen, Brennen, u.v.m. für den Erhalt der ersten Proben durchgeführt werden.

Bald ist es dann endlich auch soweit. Pünktlich zum Wintereinbruch wird es mit etwas Verspätung Down Under gehen, um dort das eigentliche Vorhaben einzuleiten. Bis zum nächsten, dann sonnigen Eintrag! (Autor: Johannes Tlatlik)

Gesucht – gefunden: ein vielseitiges Praktikum im Personalbereich

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 29. November 2010

Jonick KHS Gesucht: Ein abwechslungsreiches Praktikum im Personalmanagement eines größeren Unternehmens mit viel Eigenverantwortung und null Langeweile
Gefunden: bei der KHS GmbH

Bislang bereue ich meine Entscheidung keinesfalls und bin mir sicher, dass mir das Praktikum auf meinem weiteren Berufsweg weiterhelfen wird.

Zurzeit studiere ich Management & Economics an der Ruhr-Universität-Bochum mit dem Schwerpunkt Human Resources im 7. Bachelorsemester. Dieses zusätzliche Semester nutze ich nun, um meinen Erfahrungshorizont zu erweitern und viel praktische Erfahrung im Personalmanagement zu erlangen.

Meine Aufgabengebiete
Seit Mitte September diesen Jahres arbeite ich im Personalmanagement der KHS GmbH in Dortmund. An meinem ersten Tag wurde ich sehr herzlich in die KHS aufgenommen, beginnend mit einer privaten Führung durch das Werk und dem Kennenlernen vieler Kolleginnen und Kollegen und Vorgesetzten.
Während meiner ersten zwei Monate konnte ich bereits vielseitige Aufgaben in zunehmender Eigenverantwortung angehen. Dies begann mit dem Schreiben von Arbeitsverträgen und Zeugnissen, dem Erstellen von unterschiedlichen Excel-Listen, z.B. zu Personalentwicklungskennzahlen (inkl. Pflege und Abfrage von Mitarbeiterständen in ausländischen Tochtergesellschaften), und der redaktionellen Überarbeitung der KHS-Karriere-Homepage. Später kam das Bewerbermanagement hinzu mit der Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen und der Erstellung einer „Startermappe“ für neue Mitarbeiter, die alle wichtigen Informationen rund um die Arbeit bei der KHS enthalten wird.
Im Rahmen meines Kernprojektes zur Einführung eines Employee Self Services erstelle ich zurzeit On-Demand Lerneinheiten, aktualisiere die Qualifikationssystematik im SAP HR und supporte während und nach der Einführungsphase das System "Employee Self Services". Ziel des Projektes ist es, den Verwaltungsanteil im HR-Bereich zu reduzieren.

Effektives Netzwerken
Um abteilungsübergreifende Kontakte knüpfen zu können, findet in Dortmund ein vom Hochschulmarketing organisierter monatlicher Studierenden-Stammtisch statt. Hier kann das Fachliche mit dem Angenehmen verbunden werden. Bei meinem ersten Stammtisch wurde das vorabendliche Programm mit einer interessanten Präsentation zum Thema Intralogistik bei der KHS eingeleitet und anschließend mit einer gemütlichen Runde beim Spanier mit Tapas essen und Fußball gucken abgerundet. Dabei lernte ich die anderen Abteilungen besser kennen und bekam eine Vorstellung davon, was Andere für interessante und auch beeindruckende Arbeit leisten. Zudem konnte ich neue Kontakte zu Gleichgesinnten knüpfen und Erfahrungen austauschen.

Fazit
Ich fühle mich bei der KHS rundum sehr gut betreut, werde wie ein vollwertiger Mitarbeiter behandelt und freue mich, dass ich Aufgaben bearbeite, die effektiv zum Arbeitsablauf innerhalb der KHS beitragen und nicht für den „Rundordner“ bestimmt sind. (Autor: Daniel Jonick)

PrakTisch 2010 – von Stahl bis Lachsbrötchen

veröffentlicht von Mona Nickel am 23. November 2010

Dr. Bross Gestern hat zum wiederholten Male in Salzgitter das „PrakTisch“-Treffen im Waldhaus der SZST stattgefunden. Hierbei wurde Praktikanten, Auszubildenden und Studenten nicht nur die Möglichkeit geboten, sich über die verschiedenen Abteilungen des Konzerns zu informieren, sondern auch Zeit gegeben, schon einmal Kontakte zu anderen Interessierten sowie Beschäftigten zu knüpfen.

Genau das sei das Erfolgsrezept, vermutete Herr Dr. Bross, Geschäftsführer der Salzgitter Flachstahl GmbH im Bereich Vertrieb und Logistik. Man solle immer offen für Neues und Unbekanntes sein, den Kontakt zu vielen Menschen pflegen und sich mit eigenen Ideen und Lösungsvorschlägen einbringen.

Und seine Bilderbuch-Karriere gibt ihm Recht. Mit seiner Präsentation über seinen Werdegang hat er eindrucksvoll gezeigt, was man mit Fleiß und Ehrgeiz erreichen kann – ohne dabei abzuheben! Alle Fragen der Anwesenden wurden humorvoll und ehrlich beantwortet: „Keinen Kommentar“ gab es hier nicht.

An die Diskussionsrunde schloss der freie Teil des Nachmittags an. Neben Stahlerzeugnissen gab es auch ein schmackhaft hergerichtetes Buffett zu erkunden – denn bei einer Tasse Kaffee erzählt es sich doch viel besser. So hat der eine oder andere auch das persönliche Gespräch mit Herrn Dr. Bross gesucht, der sich extra viel Zeit genommen hat, um Fragen aller Art zu beantworten und den Berufseinsteigern Mut zuzusprechen.

Am Ende war der Himmel zwar genauso dunkel wie zu Beginn des Treffens, dafür wurden aber mit Sicherheit einige Geister erhellt. (Autorin: Mona Nickel)

Die ersten Wochen als Azubi Industriemechanikerin

veröffentlicht von Linda Hentschel am 22. November 2010

Traktor3 Hallo, mein Name ist Linda Hentschel. Ich bin 23 Jahre alt, wohne in Braunschweig und erzähle Euch ein bisschen über meine Ausbildung zur Industriemechanikerin bei der SZST in Salzgitter.

Der Anfang meiner Ausbildung ist ca. 2 Monate her. Am 01.09. hat sie begonnen und ich berichte jetzt ein wenig über die ersten Wochen. Wie waren meine Erwartungen und wie die Realität? Wie war es in der Schule und wie im Betrieb?

Die ersten 2-3 Tage waren natürlich voller Informationen über den Betrieb, unseren Arbeitsplatz und was mich in den kommenden Wochen noch so erwartet, aber dafür super interessant. Nach knapp 2 Wochen im Betrieb ging es dann auch schon auf eine einwöchige „Kennenlern-Fahrt“. Wir lernten unsere Azubi-Kollegen, unsere Meister und Teile des Betriebsrates und der Jugend- und Auszubildendenvertretung kennen. Außerdem wurde der Zusammenhalt der Stammgruppe gestärkt. Meine Gruppe besteht aus 13 Azubis. Alle verschieden, aber alle mit dem gleichen Ziel: die Ausbildung erfolgreich zu beenden.

Zurück im Betrieb ging es dann mit der Ausbildung richtig los. Wir haben unser erstes Projekt begonnen, bei dem es hauptsächlich um das Anreißen, Feilen und Bohren einzelner Stücke ging. Das Endprodukt soll ein kleiner Traktor werden, den man sich auch gut zu Hause in die Vitrine stellen kann. Der Traktor ist schon fertig (siehe Bild, durch Klicken vergrößern) und bewertet wurde er auch schon. Mein Ergebnis hätte noch besser sein können, aber fürs erste Projekt bin ich zufrieden! Nebenbei besuche ich natürlich auch 2 mal die Woche die Berufsschule. Dort gibt es fast nur noch fachspezifische Fächer wie Metalltechnik, Technische Kommunikation (das bedeutet Zeichnen) und Mathe. Vom Unterrichtsinhalt völlig anders als auf einer allgemeinbildenden Schule. Dort hat man ja eher wenig von Eisen und Stahl gehört. Aber mir gefällt´s!

Mal schauen was ich Euch beim nächsten Mal erzählen kann, demnächst geht es an die Drehmaschine und an die nächsten Projekte! Viele Grüße. Linda Hentschel

Stahltag 2010 – Im Fokus: Technik und Talente

veröffentlicht von Frank Gießelmann am 15. November 2010

Stahltag Stahltag 2010, ein stürmischer 11. November: Wie es sich für das Familientreffen der Stahlindustrie gehört, ging es vor allem um Technik. Material- und Energieeffizienz, die Situation auf den Rohstoffmärkten, Neuentwicklungen und Trends standen bei den technischen Stahldialogen im Vordergrund. Gleichzeitig galt jedoch auch anderen Zukunftsthemen das Interesse, die für uns von wachsender Bedeutung sind: Die ESTEP (European Steel Technology Platform) hatte zum Thema „Talent Management in the European Steel Industry“ Redner und Diskussionsteilnehmer geladen, darunter Vertreter von Unternehmen und Universitäten unserer europäischen Nachbarn wie Polen, Italien und den Niederlanden.

Diskutiert wurden Themen wie die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Stahlindustrie, die Zusammenarbeit zwischen Industrie und forschenden Universitäten sowie die Möglichkeiten, Nachwuchs zu finden und für herausfordernde Aufgaben zu gewinnen. Der Vortrag von Herrn Peter-Jürgen Schneider, Personalvorstand der Salzgitter AG, mit dem Titel „From first contact to long-term commitment: The integrated Talent Managememt System of the Salzgitter Group“ machte dabei deutlich, dass Talent Management nicht nur bedeutet, Nachwuchs zu finden. Gegenseitiges Kennenlernen ist vielmehr der erste Schritt auf einem hoffentlich sehr langen Weg. Denn Talent Management bedeutet ebenso, neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch eine langfristige und planmäßige Förderung eine Perspektive zu bieten. Startprogramme für Trainees und Personalentwicklung für junge Experten und Führungskräfte sind hierbei ebenso von Bedeutung wie Mitarbeiterbefragungen, Gesundheitsförderung und ein Thema, das für Berufseinsteiger in gefühlter unendlicher Ferne liegt: Altersvorsorge. Dass 2007 80% der befragten Mitarbeiter unseres Konzerns bestätigen konnten, stolz auf ihr Unternehmen zu sein, spricht eine deutliche Sprache.

Insgesamt wurde an diesem Tag in Düsseldorf deutlich, wie ernst die Themen Nachwuchsgewinnung und -bindung in der deutschen und europäischen Stahlindustrie genommen werden, und wie vielfältig daran gearbeitet wird, die Berufschancen in unserer wissensintensiven Branche aufzuzeigen. An Ideen mangelt es dabei nicht, und genauso wenig an Möglichkeiten, den „first contact“ herzustellen, so zum Beispiel am 17. November 2010 auf der bonding Hochschulmesse in Braunschweig. Glück auf!
(Autor: Frank Gießelmann, Salzgitter Flachstahl GmbH)

Familientreffen in ganz großer Runde

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 10. November 2010

Stahl2010 Morgen ist wieder Stahltag in Düsseldorf. Genau genommen finden morgen Stahldialoge, Stahltreff und danach am Freitag der Stahltag statt. Aber innerhalb der Familie der Stahlerzeuger sprechen wir einfach vom Stahltag. Dort wird mit Fachvorträgen aus der Forschung, mit Erfahrungsberichten aus der Stahlindustrie und mit Beiträgen aus Politik und Wirtschaft eine interessante Mischung angeboten.

Und wie bei Familientreffen üblich kommt auch das leibliche Wohl, der persönliche Austausch und das Knüpfen neuer Kontakte nicht zu kurz. Der Abend, Stahltreff genannt, bietet hierfür den Rahmen, inklusive vielfältigem Musikprogramm. Gerade als neuer Mitarbeiter habe ich dort viele erste Kontakt in der eigenen Firma vertieft und auch schon die ersten Kontakte zu Mitarbeitern anderer Stahlfirmen geknüpft.

Gerade die Offenheit untereinander, auch über Konzerngrenzen hinweg, hat mich als Neuer in der Branche beim ersten Mal positiv überrascht. Man erzählt (natürlich mit gewissen Grenzen) sehr offen von Prozesskennzahlen, tauscht sich über neueste Entwicklungen in der Forschung aus oder stimmt sich in Projekten des Personalmarketings ab. Ganz aktuell haben wir uns für morgen mit ThyssenKrupp zusammen getan und einen Bustransfer für Studierende von Aachen zum Stahltag organisiert. Denn wo sonst als auf solch einem Familientreffen kann man als Student/in testen, ob man sich in dieser Familie wohl fühlen würde. Und da wir unsere Familie gern vorstellen wollen, haben wir den Transfer auf die Beine gestellt.

Allen Teilnehmern der Jahrestagung STAHL 2010 unter dem Motto „Fortschritt hat Tradition“ wünsche ich morgen viele interessante Gespräche und Kontakte. Detaillierte Hintergrundinformationen zum Stahlinstitut VDEh (Verein deutscher Eisenhüttenleute) und zur 150 jährigen Geschichte des "Familientreffens" finden Sie auch im entsprechenden Beitrag der Mediathek von NDR Info (Stichwort: Verein Deutscher Eisenhüttenleute). (Autor: Markus Rottwinkel)

Science Slam – Wissenschaft für jedermann verständlich

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 04. November 2010

Scienceslam Letzten Donnerstag (28.10.2010) fand in Hannover der erste Science Slam im Rahmenprogramm der IdeenExpo 2011 statt. Es handelt sich dabei um einen Vortragswettbewerb zwischen Wissenschaftlern. Die Aufgabe besteht darin, innerhalb von maximal 10 Minuten komplexe wissenschaftliche Forschungsergebnisse so darzustellen, dass ein fachfremdes Publikum am Ende verstanden hat, woran die Forscher aktuell arbeiten und welche Ergebnisse sie erzielten.

Woran denken Sie, wenn Sie die Begriffe Ermüdungslasten oder Kopfauslenkung hören? An das Ende einer langen anstrengenden Arbeitswoche, an einen Unfallbericht mit Kopfverletzung?
Herrn Stephan Lochte-Holtgreven vom Institut für Stahlbau der Leibniz Universität Hannover stellt in einem sehr lebendigen Beitrag bei diesen Begriffen den Bezug zu Stahl her. Sein Vortragstitel lautete "Stahlhart und doch flexibel – Erneuerbare Energien auf hoher See". Und er hat das so gut gemacht, dass er vom Publikum zum Tagessieger gekürt wurde. Der zweite stahlrelevante Vortrag hatte den Titel "Brandschutz – ein heißes Eisen" und vermittelte sehr anschaulich Begriffe wie Normbrand oder Wärmeleitung. Diesen Vortrag und weitere spannende Highlights wissenschaftlicher Forschung finden Sie ebenfalls beim IdeenExpo TV.

Ideenexpo_logo_2011 Das Publikum, 500 Gäste, hatte letzte Woche jedenfalls viel Spaß. Wer das Ganze selbst mal live erleben möchte, hat am 8. Dezember 2010 Gelegenheit dazu. Insgesamt werden im Vorfeld der IdeenExpo fünf Science Slams stattfinden. Die Tagessieger treten dann auf der IdeenExpo am 2. September 2011 gegeneinander an.

Bei der IdeenExpo 2011 (27.8.-04.09.2011) werden wir als Salzgitter Konzern wieder aktiv mitarbeiten und dazu beitragen, dass der Forschergeist bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen entfacht wird – idealerweise mit einem besonderen Interesse an Stahl. Denn ein Mangel an gut qualifizierten Fachkräften aus dem naturwissenschaflich-technischen Bereich ist absehbar – und hier wollen wir was dagegen tun.

Blocken Sie sich also schon mal die Zeit im nächsten Sommer für einen aufregenden Rundgang über die IdeenExpo. Und wer so lange nicht warten will, der kann sich schon beim nächsten Science Slam am 8. Dezember ab 19 Uhr von Wissenschaft und Technik faszinieren lassen. (Autor: Markus Rottwinkel)

Gesund rein, gesund raus – mit Sicherheit!

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 28. Oktober 2010

ArbeitssicherheitUnsere Ziele sind: "Gesund rein, gesund raus" und "jeder Unfall ist vermeidbar!"

Das war das Erste, was mir gesagt wurde, als ich 2006 in der Abteilung Arbeitssicherheit der Salzgitter Flachstahl GmbH angefangen habe. Zugegeben – ich habe es damals etwas belächelt. Mir kam eher so die landläufig bekannte Floskel in den Sinn – wo gehobelt wird, da fallen Späne. Heute habe ich meine Einstellung dazu geändert.

Gesund rein, gesund raus! Diese Aussage betrifft letztendlich zwei Aspekte. Auf der einen Seite müssen wir alles dafür tun, dass die Mitarbeiter/-innen am Standort Salzgitter sicher ihrer Arbeit nachkommen können, ohne sich offensichtlichen Gefährdungen auszusetzen. Bei rund 9.000 arbeitssicherheitstechnisch zu betreuenden Mitarbeiter/-innen am Standort Salzgitter ist das ein ganzes Stück Arbeit, um das „gesund raus“ sicher zu stellen!

Auf der anderen Seite wollen wir aber auch, dass die Mitarbeiter/-innen „gesund rein“ das Werk betreten. Darum endet unser Engagement nicht am Hüttenzaun. Wir haben überlegt, wie können die Mitarbeiter/-innen erreicht werden, um sie für Gefährdungen zu sensibilisieren, die auf der einen Seite ihren betrieblichen und auf der anderen Seite aber auch ihren privaten Alltag betreffen? Die meisten Unfälle passieren immer noch im Haushalt! So wurde die Sicherheitsaktion geboren!

Bei der Sicherheitsaktion informieren wir immer für drei Monate über ein bestimmtes Schwerpunktthema. Alle Themen sind aber so ausgearbeitet, dass die Informationen auch für den privaten Alltag nützlich sind und auf lauernde Gefahren hinweisen („Das sichere Zweirad“, „Augenschutz“, „Leitern und Tritte“, „Verkehrssicherheit“ u. v. m.).

Fahrrad Aus den Schwerpunktthemen erstellen wir in Zusammenarbeit mit einem Künstler optisch attraktive Plakate. Diese werden in den Betrieben ausgehängt. Darüber hinaus bieten wir die Plakate in Dateiform zusammen mit einer Kurzpräsentation im Bereichsintranet unserer Abteilung zum Download an.

Zum Anreiz ist an jede Sicherheitsaktion ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen in einem Gesamtwert von mehreren tausend Euros gekoppelt. Dabei haben wir Netbooks, große Gasgrills, Navis u. v. m. als Gewinnartikel verlost.

Die steigende positive Resonanz seit Beginn der Sicherheitsaktion in 2007 bis heute zeigt mir den Erfolg, den wir damit erreichen und dass sich der große Aufwand dafür lohnt. Die Sicherheitsaktion ist als fester Bestandteil in der Belegschaft angekommen und ich weiß, dass wir unser Bestmögliches tun, die Mitarbeiter/-innen auch in ihrer Freizeit für mögliche Gefahren zu sensibilisieren.
(Autor: Dennis Weinrich, Arbeitssicherheit)

Ergänzende Links:
Arbeitssicherheit in unserem Corporate Responsibility Bericht
Arbeitssicherheit auf den Seiten der steeluniversity

Krumme Sachen sind ihr Ding, und gradlinig ihr Berufsweg. Eine Betriebschefin erzählt.

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 20. Oktober 2010

Elke Muthmann „Ich kam schon recht früh mit Werkstoffkunde in Kontakt und fand das ganz interessant.“ Wenn Elke Muthmann von ihrer Leidenschaft für Technik erzählt, baut alles logisch aufeinander auf. Beeinflusst von ihrer Mutter, Metallographin von Beruf, kam sie bereits früh in den Kontakt mit Werkstoffen und hat seitdem über Schule und Uni hinweg den Kontakt zu Metallen nicht mehr verloren. Inzwischen leitet sie als Betriebschefin unser Rohrbiegewerk in Mülheim.

Mit einem Team von 51 Leuten biegt sie Rohre, die einen Durchmesser von bis zu 1,4 Metern haben. Fachwissen, Erfahrung und Präzision sind dabei nur einige Bestandteile, die zum Erfolg beitragen. Was ihr persönliches Erfolgsrezept noch ausmacht, welchen Führungsstil sie verfolgt und wie sie mit Konflikten umgeht, verrät Frau Muthmann im Interview.

Und natürlich klären wir die Fragen, die sich aus dem Themenbereich „Frau, Chefin, Männerdomäne“ ergeben. Ein Auszug aus dem Interview, welches Norbert Fischer führte:

Haben Sie einen Rat für junge Frauen, die überlegen, welches Studium sie nach dem Abitur ergreifen sollen?

Frauen haben in unserer sehr männerlastigen Branche trotzdem recht gute Chancen. Frauen werden inzwischen durchaus gerne eingestellt, natürlich müssen sie etwas „auf dem Kasten haben“, wie man so schön sagt, das unterscheidet sie nicht von Männern. Wer als Frau also naturwissenschaftlich interessiert ist, sollte sich nicht scheuen, ein Ingenieurstudium zu machen. Ich kann dazu nur raten. Was ist denn schöner, als wenn man das, was man studiert hat, hinterher auch im Beruf anwenden kann, und das ist im Salzgitter-Konzern auf jeden Fall möglich.“ Fortsetzung
(Autor: Markus Rottwinkel)