Archiv für Dezember, 2010

Winter- & Weihnachtsgrüße aus dem verschneiten Salzgitter

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 15. Dezember 2010

Teekanne Den ganzen Tag schon rieselt leise der Schnee auf unsere Werkhallen und die Verwaltungsgebäude. Die Autos verschwinden langsam unter einer dicken Schneeschicht. Nur vor dem Seminartrakt stehen die Raucher in den Schulungspausen in dicken Jacken unter Kapuzen versteckt eng beeinander und trotzen der Kälte.

In solchen Momenten wünscht man sich dann schon mal eine frisch produzierte, noch warme Stahlbramme herbei, in deren Nähe man sich wunderbar aufwärmen könnte. Alternativ hilft natürlich auch eine Kanne heiß dampfenden Tees.

Wenn Sie solch einen wärmenden Gruß in den nächsten Tagen verschicken möchten, dann liegen Sie mit unseren E-Cards genau richtig. Neben den Wintergrüßen finden Sie dort auch passende Motive für die anstehenden Feiertage. Schauen Sie mal rein!

Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest in warmer und gemütlicher Runde, einen guten Rutsch und ein glückliches Jahr 2011! (Autor: Markus Rottwinkel)

Ich bin dann mal weg – nach Australien

veröffentlicht von Johannes Tlatlik am 07. Dezember 2010

Rasterelektronenmikroskop Hallo zusammen! Mein Name ist Johannes Tlatlik, ich studiere Werkstoffingenieurwesen an der RWTH Aachen im 7. Semester und habe im Oktober im Rahmen des Salzgitter AG Australienstipendiums mein Praktikum auf dem Werksgelände in Salzgitter begonnen. An die ersten Forschungsarbeiten innerhalb der Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH werden sich weiterführende Untersuchungen an der Monash University in Melbourne anschließen.

In Salzgitter habe ich kürzlich meine vorbereitenden Untersuchungen zum Thema: "Emailhaftung auf niedriglegierten Stählen" abgeschlossen. In dieser Vorbereitung konkretisierten wir die Themenschwerpunkte (was wäre interessant weiter zu untersuchen?) und ich habe mich in die Theorie der Materie eingearbeitet. Dazu gehörte natürlich auch eine Einweisung in die Anlagen und Abteilungen sowie das Kennenlernen des Teams. Unabdingbar war auch das Bücherwälzen über die Haftmechanismen, Brenn- und Prüfvorgänge beim Emaillieren – Erkenntnisse, die in erste Untersuchungen mündeten. Schwerpunkte des Praktikums sollen voraussichtlich die Arbeit mit dem Elektronenmikroskop und diverse mechanische Untersuchungen darstellen, wobei die Grenzschicht Stahl-Email im Fokus steht. So wurden Bildaufnahmen und chemische Zusammensetzungen an bereits vorhandenen Proben ermittelt sowie eine selbst entwickelte Probenreihe (Variation der Brennhaltedauer, Emailart, Brenntemperatur und Stahlart) erstellt, dessen Ergebnisse in Melbourne ausgewertet werden sollen. Hierbei sollen die Einflüsse der Parametervariation auf die Haftfähigkeit des Emails verdeutlicht und so spätere Untersuchungen und Probenreihen anhand der Ergebnisse entwickelt werden können. Dazu musste in der letzten Woche ein relativ aufwendiges Verfahren bestehend aus Zurechtschneiden, Entfetten, Spülen, Beizen, Vernickeln, Auftragen, Brennen, u.v.m. für den Erhalt der ersten Proben durchgeführt werden.

Bald ist es dann endlich auch soweit. Pünktlich zum Wintereinbruch wird es mit etwas Verspätung Down Under gehen, um dort das eigentliche Vorhaben einzuleiten. Bis zum nächsten, dann sonnigen Eintrag! (Autor: Johannes Tlatlik)