Archiv für 2011

Weihnachtsgrüße und einen guten Rutsch!

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 19. Dezember 2011

Karten für Weihnachten und den JahreswechselNun sind bald alle Türchen des Adventskalenders geöffnet. Aber haben Sie auch schon hinter das Salzgitter Türchen geblickt? Bei unseren Weihnachtskarten gibt es nämlich ein Motiv, welches sich erst zeigt, wenn Sie einen virtuellen Eiskratzer über das Bild bewegen. Neugierig geworden? Dann schauen Sie mal bei unseren E-Cards nach.

Dort finden Sie natürlich neben dem Eiskratzer auch noch einige andere schicke Weihnachts- und Wintermotive. Eine Karte zum Jahreswechsel ist ebenfalls mit dabei.

Aus dem Bereich Personalmarketing wünschen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, und Ihren Freunden und Verwandten alles Gute, eine wunderbare Zeit und kommen Sie gut ins nächste Jahr.

Ab der 2. Kalenderwoche werden wir Sie wieder mit Beiträgen rund um das Thema Salzgitter AG als Arbeitgeber informieren.

Qualität, nicht Quote – weibliche Führungskräfte bei der Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH

veröffentlicht von Ulrich Scholten am 13. Dezember 2011

Während im Rahmen der Bundespolitik heiße Debatten um die Erhöhung des Anteils weiblicher Führungskräfte geführt werden, kann die Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH (MGB) ganz entspannt bleiben. Zu Recht: Denn in Sachen „leitende Stahlarbeiterinnen“ liegt das Unternehmen auch im Konzernvergleich vorn.

Ein Blick in die Vorstandsetagen der 200 größten deutschen Unternehmen lässt keinen Zweifel: Frauen mit Führungsverantwortung sind hier mit einem Anteil von lediglich 2,5 Prozent, so ist in dem vom DIW Berlin – Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung herausgegebenen „Führungskräfte-Monitor 2010“ nachzulesen, äußerst selten anzutreffen. Ein Bild, das sich auch in der Salzgitter AG widerspiegelt. Mit einem Frauenanteil von etwa 12 Prozent im Konzern sowie rund 11 Prozent bei den Führungskräften sind Frauen im Salzgitter-Konzern deutlich unterrepräsentiert. Ob kulturelle Barrieren oder traditionelle Denkmuster den Aufstieg von Frauen erschweren; ob es das zurückhaltende Interesse von Frauen an naturwissenschaftlich und technisch geprägten Studiengängen ist oder die Tatsache, dass die Stahlindustrie an sich eher weniger Anziehungskraft auf Frauen ausübt – all das dürfte in unterschiedlicher Ausprägung sicherlich zu den Gründen zählen. Fakt ist, dass Frauen heute häufig bessere Schul- und Studienabschlüsse liefern und beruflich erfolgreich sein wollen. Ein Potenzial, das sich der Salzgitter-Konzern im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter im Rahmen der Generationen-Offensive (GO) erschließen möchte (vgl. Beitrag vom 29.11.2011).

Salzgitter Mannesmann Grobblech gilt hierbei im positiven Sinne als Ausreißer. Von den insgesamt 47 Frauen, die im Werk arbeiten, stehen im technischen Bereich mit Dr. Heike Meuser, Leiterin Qualitätswesen und Planung, und Rohrbiegewerks-Chefin Elke Muthmann gleich zwei Frauen als Betriebschefinnen in der neunköpfigen MGB-Führungsriege direkt unterhalb der Geschäftsführung – das macht allein auf dieser Ebene 22 Prozent. In leitenden Positionen folgen mit Dr. Christine Beltrami, Betriebsleiterin Walzbetrieb, Stefanie Huber, Betriebsleiterin Mechanische Instandhaltung, sowie Anja Budde, Abteilungsleiterin Blechwalzwerk Planung, drei weitere weibliche Führungskräfte. Ein Anteil, der insbesondere im technischen Bereich der männerdominierten Stahlbranche absolut untypisch ist.

Erfahren Sie mehr zu den Hintergründen und den ganz persönlichen Erfahrungen der weiblichen Führungskräfte.

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Das Vorstellungsgespräch: ein Mythos wird entschlüsselt

veröffentlicht von Frank Gießelmann am 07. Dezember 2011

Für Berufseinsteiger (beiderlei Geschlechts) ist das Bewerbungsverfahren, und dabei insbesondere das Vorstellungsgespräch, immer ein Thema von allergrößtem Interesse. Wie kommen meine Bewerbungsunterlagen durch die blitzschnelle Sichtung des Personalers? Was trage ich zum Vorstellungsgespräch, wenn ich tatsächlich eingeladen bin? Kann ich zum Termin auch zu früh kommen? Und das Allerwichtigste: was genau wird in diesem Termin von mir erwartet?

Mein Kollege Markus Rottwinkel und ich waren am 6. Dezember auf Einladung des Career Service an der TU Braunschweig zu Gast, um in einem knapp vierstündigen Workshop an diesen Fragen zu arbeiten. 20 Studierende der unterschiedlichsten Fachrichtungen waren erschienen und beteiligten sich sehr engagiert an der Diskussion. Es war deutlich zu spüren, wie ernst das Thema genommen wurde. Neben einigen theoretischen Inhalten stand natürlich auch Interaktion auf dem Programm. Die Erwartungen der verschiedenen Gesprächsteilnehmer (Bewerber, Fachvorgesetzter, Personaler) wurden im Plenum erarbeitet, was zum einen oder anderen Aha-Effekt führte. Will der Personaler mich am Ende gar nicht dauerhaft unter Stress setzen? Richtig, denn in solch einem Kennenlerngespräch haben letztendlich alle Beteiligten dasselbe Ziel:  auf einer parternschaftlichen Ebene eine möglichst fundierte Entscheidung zu treffen. Da gehörte ein stressiger Interviewteil mit dazu, aber genauso auch ein herzliches Warm-up oder ein offener fachlicher Dialog. Idealerweise heißt es am Ende: passender Bewerber gefunden, Job erledigt!

Interaktion hieß an diesem Abend auch, Theorie sofort in die Praxis umzusetzen. Die klassische Methode im Gespräch ist es, sich Stärken und Entwicklungsfelder des Bewerbers mit Hilfe von konkreten Beispielen beschreiben zu lassen. Wir wollen Sie als Person verstehen und dazu fragen wir beharrlich nach. Zwei „Freiwillige“ aus der Gruppe gingen als Bewerber und Interviewer ins Plenum, um diese Technik auszuprobieren. Und siehe: konkrete Situationen sind Trumpf, allgemein gehaltene Aussagen wie „Einen schlechten Tag hat ja jeder mal“ oder „Analysefähigkeit brauchen wir doch alle jeden Tag“ liefern dagegen kein klares Bild von Ihnen als Person. Der Tipp: erzählen Sie also von sich selbst, berichten Sie von konkreten Situationen, die Sie erlebt haben, und werden Sie damit als Mensch greifbar. 

Am Ende stand neben vielen Erkenntnissen vor allem das Gefühl, dass es nützlich und sinnvoll war, dabei gewesen zu sein. Spaß gemacht hat es außerdem, und wenn wir dürfen, kommen wir gern wieder.

Glückauf!

Markus Rottwinkel und Frank Gießelmann

Als Ingenieurin in der Welt des Stahls – Studentinnen-Tag bei der Salzgitter AG

veröffentlicht von Andrea Looschen am 29. November 2011

Die Stahlindustrie gilt meist als klassische Männerdomäne, in der Frauen für gewöhnlich in der Verwaltung und nicht in den Werkshallen arbeiten. Dass diese Vorstellung nicht mehr ganz der Realität entspricht, davon konnten sich 20 Studentinnen technischer Studiengänge beim ersten Studentinnen-Tag der Salzgitter AG überzeugen.

Berichte aus der Praxis
Dr.-Ing. Pamela Wolf, Projektingenieurin bei der Salzgitter Flachstahl, Dr.-Ing. Marion Calcagnotto, Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Salzgitter Mannesmann Forschung, und Diplom-Logistikerin Karin Rabe, Industrial Engineer bei der KHS, berichteten über ihren Berufseinstieg und gaben spannende Einblicke in ihren Arbeitsalltag in der „Stahlwelt“. Insgesamt, so die Ingenieurinnen, tut die Salzgitter AG sehr viel dafür, dass sich Nachwuchskräfte im Unternehmen zurechtfinden und ihren Weg machen. Neben einer intensiven Einarbeitungsphase unterstützen kontinuierliche Personalentwicklung und herausfordernde Aufgaben die persönliche Weiterentwicklung.

Pamela Wolf beispielsweise startete bei der Salzgitter Flachstahl zunächst in der Instandhaltung, wo sie für die Wartung und Reparatur von Produktionsanlagen zuständig war. Inzwischen ist sie im Anlagenneubau tätig und verantwortet Bauprojekte mit mehreren Millionen Euro Investitionssumme.

Kommunikationsfähigkeit und Offenheit im Umgang mit verschiedensten Menschen sind weiterhin wichtig, um Projekte erfolgreich durchzuführen und eigene Ideen voranzutreiben. So schildert Marion Calcagnotto, dass die Entwicklung neuer Werkstoffe nur in enger Kommunikation mit den verschiedenen Beteiligten funktioniert – vom Kunden, der eine Anforderung definiert, bis zum Meister im Betrieb, der Versuche an seiner Anlage durchführen muss.

Wie aber gelingt der Berufseinstieg am besten? Über ein schnelles Studium oder doch eher über Praktika? Hier waren sich die Ingenieurinnen einig, dass das Sammeln von Praxiserfahrung wesentlich wichtiger als das Einhalten der Regelstudienzeit ist. Praktika, Studien- oder Abschlussarbeiten sind gute Gelegenheiten, frühzeitig Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen. Ein gutes Beispiel dafür ist Karin Rabe. Sie hat 2008 ihre Diplomarbeit bei der KHS geschrieben und wurde im Anschluss direkt als Projektingenieurin übernommen. Seit Juli dieses Jahres ist sie nun Gruppenleiterin im Industrial Engineering und entwickelt mit ihrem vierköpfigen Team u.a. Konzepte zur Verbesserung von Produktions- und Montageabläufen. 

Werden Frauen anders behandelt?
Nachteile als Frau in einem technisch geprägten Unternehmen konnte keine der Ingenieurinnen erkennen, im Gegenteil, „als Frau wird man viel mehr wahrgenommen und bleibt besser in Erinnerung“. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist in einem technischen Umfeld möglich.

Zum Abschluss der Veranstaltung ging es für die Studentinnen noch in das Werk Salzgitter, wo sie die Stahlherstellung live verfolgen konnten. Nach einem langen Tag waren sich die Teilnehmerinnen dann einig: die Welt des Stahls bietet vielfältige Chancen und Perspektiven – nicht nur für Männer.

Kooperationspartner
Der Studentinnen-Tag fand in Kooperation mit dem Projekt fiMINT – Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – statt. fiMINT ist an der Niedersächsischen Technischen Hochschule, einer Allianz der TU Braunschweig, der TU Clausthal und der Leibniz Universität Hannover, angesiedelt und hat das Ziel, Studentinnen und Absolventinnen aus MINT-Studiengängen bei der Berufsorientierung und beim Berufseinstieg zu unterstützen. fiMINT bietet überfachliche Qualifizierung, Coaching, Beratung sowie Veranstaltungen in Kooperation mit Unternehmen. Exkursionsbericht von fiMINT.

Stahlbau – ganz leicht? Ein Schülerwettbewerb gibt Antworten

veröffentlicht von Sarah Engel am 22. November 2011

“Material- und Prozessinnovation für den intelligenten Leichtbau“ hieß das Thema des 4. Nano und Material Symposium Niedersachsens, das am 16. und 17. November 2011 erstmalig im Gästehaus der Salzgitter AG stattfand. Die Besonderheit der Messe lag in der Ergänzung der Vortragsreihen durch einen Schülerwettbewerb. Eine Brücke aus Styropor und Stahl zu bauen, das war die Aufgabenstellung.

In einer Vorauswahl wurden vier Schulgruppen ausgewählt, die dann auch nervös am Morgen des 17. November in Salzgitter erschienen. Los ging es erstmal mit dem offiziellen Teil der Veranstaltung: Begrüßung aller Schüler und Teilnehmer des Symposiums durch den Vorstand der Salzgitter AG und den Leiter der Qualitätssicherung des VW Werkes in Salzgitter. Darauf folgten noch ein paar Informationen zu den Themen Leichtbau aus der Sicht von VW, Salzgitter und dem Land Niedersachsen.

Der Wettbewerb beginnt
Dann begann für die Schüler der aufregende Teil des Tages. Die Gruppen der Oberschule Bomlitz, der Bonifatiusschule II Göttingen, der Geschwister-Scholl-Schule Altenwalde und des Gymnasiums Papenburg wurde durch einen Vortrag mit dem Schwerpunkt „Werkstoffkunde“ an die kommende Aufgabenstellung herangeführt. Zunächst galt es erstmal, das Gehörte in die Praxis umzusetzen und selbst Tests, z. B. zur Dichte, durchzuführen. Die weitere Anforderung des Wettbewerbs war, eine 1 m lange Brücke zu bauen, die ein Gewicht von 1,5 kg aushält und dabei noch eine Mindestdurchfahrtshöhe von 10 cm vorweisen kann. Das Team, das diese Kriterien berücksichtigt und dessen Brücke die leichteste ist, erkämpft sich den ersten Platz. Klingt erstmal ganz einfach, doch wie würden Sie vorgehen, wenn Ihnen nur Styroporplatten, Drahtseil und Holzspieße zur Verfügung stehen und dabei das Gewicht und die Standhaftigkeit der Konstruktion nicht außer Acht gelassen werden darf? Während sich die Schüler Gedanken machten, lauschten die anderen 180 Teilnehmer des Symposiums weiteren Fachvorträgen über neue Materialien, Oberflächen und Leichtbau.

„Intelligenter Leichtbau“ lautete das Motto der vier Schülergruppen
Nach drei Stunden kreativer Arbeit und unzähligen Schaulustigen, die die ganze Zeit ihre Runden um die Tische der vier Teams drehten und diese miteinander verglichen, nahte das Ende. Die Spannung stieg – wessen Brücke erfüllt alle Kriterien und wer hat die leichteste? Welches Team darf das Siegerpodest besteigen und erhält einen Preis von 1.000 € für seine Schule? Im Mittelpunkt der Auswertung standen der Brückenbau, das Vorgehen bei den Experimenten und die Kommunikation innerhalb der Gruppe. Gewinner aller drei Teile und somit Sieger des Wettbewerbs wurde das Team des Gymnasiums Papenburg. Den zweiten Platz belegte die Bonifatiusschule II Göttingen und erhielt ein Preisgeld von 750 €. Doch auch der Drittplatzierte (Oberschule Bomlitz) und der Vierplatzierte (Geschwister-Scholl-Schule Altenwalde) waren Gewinner und erhielten Geldpreise in Höhe von 500 € und 250 €.

Karrierestand im Foyer
Neben der Begleitung des Schülerwettbewerbs war die Salzgitter AG auch mit einem Karrierestand vor Ort. Zwar habe ich als angehende Betriebswirtin eher wenig mit Verbundstoffen, Oberflächen und dem Leichtbau zu tun. Es war aber trotzdem interessant zu verfolgen, wie sich die unterschiedlichsten Fachgespräche entwickelten und erfolgversprechende Kontakte an unserem Stand geknüpft wurden.

Bleiben Sie authentisch. Wir tun es auch.

veröffentlicht von Frank Gießelmann am 14. November 2011

Career Service, Leibniz Universität Hannover an einem späten Freitag Nachmittag im November. Ungefähr 25 Studierende sind in diese Außenstelle der Uni geströmt, um mehr über ein Thema zu erfahren, welches die Gemüter bewegt: Was muss ich wissen über die Eintrittskarte zum Job, dem Vorstellungsgespräch.

Die Theorie – vom Warming-up bis zur Abschlussvereinbarung – wurde bereits von den Dozenten des Career Service nahe gebracht, jetzt darf der eingeladene Personaler von der Salzgitter Flachstahl Rede und Antwort stehen. Nach einer kurzen Einleitung lassen die drängenden Fragen nicht lange auf sich warten. Mancher hat bereits erste Erfahrungen mit grimmigen Gesprächspartnern gemacht und fürchtet gar eine Verhöratmosphäre im Stile der James-Bond-Filme der 60er Jahre (“Läuft da so ein angespanntes Frage-und-Antwort-Spiel?”). Eine Studentin möchte gerne wissen, ob Allgemeinwissen abgefragt wird (“Nennen Sie mir die 16 deutschen Bundesländer!”), und wieder andere stellen die beliebte Gretchenfrage “Was muss ich antworten, wenn ich dies oder jenes gefragt werde?”.

Grundsätzlich kann vor dem Berufsstart jedem nur geraten werden, erste (vielleicht auch wilde) Ideen bei einer solchen Veranstaltung mit der Praxis abzugleichen. Viele Befürchtungen werden sich schnell relativieren. Es stärkt definitiv die Rolle im Gespräch, sich einmal mit den Erwartungen seiner Gesprächspartner auseinanderzusetzen. Die allermeisten wollen nämlich weder ein Stressgespräch führen, glatt gebügelte Antworten aus Pseudo-Ratgebern hören oder Sie schlecht dastehen lassen. Der gut informierte, zielorientierte und neugierige Bewerber (w/m) kann immer punkten – eine Musterlösung zum Erfolg wird man im Internet auch unter den beinah 3.000.000 Treffern zum Begriff “Vorstellungsgespräch” nicht finden.  Nützliche Tipps und ehrliche Antworten dazu konnten wir an diesem Abend dagegen sehr wohl herausarbeiten: Nein, wir wollen Gespräche führen und keine Verhöre. Wir gehen davon aus, dass Sie die Bundesländer kennen, machen aber ungern Geographietests. Antworten sollten am besten die Wahrheit sein, und Sie legen den Schwerpunkt auf das, was Ihnen wichtig ist. Es spricht nichts gegen Entwicklungsfelder, spannend ist allerdings, was sie tun, um darin besser zu werden.

Auf dieser Basis werden wir sicher zusammenfinden auf der Suche nach dem richtigen Job für den richtigen Bewerber (w/m). Bleiben Sie authentisch. Wir tun es auch. Glück auf!

Do you have what it takes to be a steel plant manager?

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 07. November 2011

Test your mettle in the Virtual Steelmaking Challenge, which is presented by the e-learning plattform steeluniversity! Use your creativity, planning and steel knowledge to win fame, an overseas trip and a cash prize!

Who can take part?
There are two categories of entry. You can enter as a university student or as a new steel industry employee (employed with your company for less than three years).

How does it work?
At 12:00 GMT on 15 November 2011, Round 1 of the challenge will start. You will have 24 hours to complete an order for a specific grade of steel using the linked blast furnace and basic oxygen steelmaking simulations at steeluniversity.org. You can enter as an individual or in a team. You can make as many attempts as you want during the 24 hours.

How is the winner selected?
The simulations measure the cost of producing the specified steel grade. The winner is the entrant who successfully completes the simulations at the lowest overall cost. The winners are selected at two levels: Regional Champions in Round 1 and the World Champion in Round 2.
Round 1
Regional Champions will be selected for each of the following regions: North America, Latin America, Europe-CIS, Middle East-India- Africa, and East Asia-Oceania. They will be invited to take part in the final, Round 2, with full sponsorship of their trip!
Round 2
will take place in February 2012 at the World Steel Association in Brussels. The event will be witnessed by the leaders of the global steel industry.

The World Champions (one for each category) will receive a trophy and €1,000 prize, The Runners-up will receive €250 and a certificate.

PS: Salzgitter AG is a member of World Steel Association which developed steeluniversity.org .

Salzgitter AG ist nicht mehr nur ein Firmenname

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 02. November 2011

Am Donnerstagmorgen, den 22.09.11, wurden wir, das komplette 1. Lehrjahr der MPR GmbH, mit dem Bus abgeholt und brachen Richtung Salzgitter auf. Ziel des Ausfluges war die Besichtigung der Salzgitter AG Hauptverwaltung, der Ausbildungswerkstatt der Salzgitter Service und Technik GmbH sowie das Stahlwerk der Salzgitter Flachstahl GmbH. Begleitet wurden wir von unserem Ausbilder, Herrn Oberthin, und dem Ansprechpartner der Azubis, Herrn Nieslony. Nach der Ankunft in unserem Hotel in Salzgitter gab es erstmal ein gemeinsames Abendessen, bevor wir dann zum gemütlichen Teil übergingen.

Der nächste Tag begann für uns um 8 Uhr morgens. Zunächst besuchten wir die Hauptverwaltung, wo wir von Herrn Menneking, dem Geschäftsführer der Salzgitter Mannesmann Precision GmbH, empfangen wurden.
Nachdem uns der Konzern durch eine ausführliche und interessante Präsentation nähergebracht wurde, ging es anschließend mit der Besichtigung los. Zuerst besuchten wir die Ausbildungswerkstatt der gewerblichen Auszubildenden und die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers aus dem zweiten Weltkrieg, welches sich ebenfalls auf dem Gelände befindet. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine besichtigten wir dann das Werk der Salzgitter Flachstahl GmbH. Es war sehr beeindruckend zu sehen, über was für eine riesige Fläche sich die Firma dort erstreckt. Zwischen den einzelnen Hallen war es deshalb nötig, mit dem Bus zu fahren.

Die erste Station war die Besichtigung eines der Hochöfen. In den Hochöfen wird mit Hilfe von Koks, Eisenerz und anderen Stoffen Roheisen erzeugt. Bis zu 13.500 t fertigen die drei Hochöfen A, B und C am Tag. Das produzierte Roheisen wird anschließend im Stahlwerk verarbeitet, welches dann auch unsere zweite Station der Besichtigung war. Dort kam uns beim Betreten des Werkes direkt der Geruch von Stahl entgegen. Hier wird das Roheisen aus den Hochöfen zu Rohstahl umgewandelt.
Zu guter Letzt schauten wir uns bei gefühlten 200°C das Warmwalzwerk an. Dort konnten wir beobachten, wie die Brammen zunächst in Wärmeöfen erhitzt wurden, bevor sie auf der  Warmbreitbandstraße fertig gewalzt wurden. Mit der Besichtigung des nahegelegenen Coillagers endete unsere Werkstour und gleichzeitig auch ein spannender und informativer Betriebsausflug.

Ein Bericht von Miriam Dräger und Kevin Janki

Salzgitter AG on tour

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 27. Oktober 2011

Gestern bildete die Firmenkontaktmesse in Magdeburg für das Wintersemester den Beginn unserer Aktivitäten an Hochschulen und auf Fachmessen. Im aktuellen Semester werden wir u.a. noch an den Unis in Dortmund, Braunschweig, Aachen und Freiberg sein. Der Terminkalender mit den Details wartet auf Ihren Besuch.

Erstkontakt auf der Messe
Im Gespräch mit den Besuchern werden wir versuchen, alle offenen Fragen rund um Praktika, Abschlussarbeiten oder Berufseinstieg zu beantworten. Natürlich freut es uns, wenn wir auf der Messe auf gut vorbereitete Studenten treffen. Es macht aber auch gar nichts, wenn Sie sich ganz spontan und neugierig für einen Besuch an unserem Stand entscheiden und fragen: “Salzgitter – was machen Sie eigentlich?” Daraus ergeben sich oft sehr interessante Gespräche mit vielen Aha-Erlebnissen. “Echt, als Mechatroniker habe ich auch Chancen bei Ihnen?” “Was, Sie haben fast 20.000 Mitarbeiter in Deutschland?”
Und wenn dann zwischen unseren Ingenieuren und den Besuchern Fachgespräche beginnen, denen ich als Personaler inhaltlich nicht mehr folgen kann, weil es um Austenitbildung oder Datenbankarchitekturen geht, dann lehne ich mich glücklich zurück, staune und lerne, was es in der großen bunten Arbeitswelt der Salzgitter AG immer noch Neues zu entdecken gibt.

Mit weniger Gewicht in den Herbst starten
Am 16. und 17 November geht es zwar nicht um die neuesten Diät-Tipps. Aber dennoch steht die Gewichtsreduktion im Fokus, wenn sich die Türen zum 4. Nano und Material Symposium Niedersachsen öffnen. Die Schwerpunkte des NMN Symposiums am 16. und 17. November in Salzgitter sind nämlich „Material- und Prozessinnovationen für den intelligenten Leichtbau“. Bevor diese Themen in Vorträgen und  einer Fachausstellung im Detail besprochen werden, besteht zunächst die Möglichkeit, sich am 16.11. durch Exkursionen zum Motorenwerk der Volkswagen AG oder zum Stahlwerk der Salzgitter AG auf das Thema einstimmen zu lassen. Am 17.11. folgen dann die Vorträge, die parallel in den Foren “Materialien”, “Leichtbau” und “Oberflächen” stattfinden.

Für die ersten 30 Studierenden, die auf Ihrer Anmeldung zusätzlich das Stichwort “Salzgitter AG” notieren, übernehmen wir die Teilnahmegebühr. Seien Sie also als Studentin oder Student unser Gast und freuen Sie sich auf interessante Einblicke in die Forschungsergebnisse aus Hochschulen, Forschungsinstituten und Industrie.

Arbeitgeber auf Augenhöhe – von der Kunst, einen guten Eindruck zu hinterlassen

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 19. Oktober 2011

Bewerbungsgespräche sind anders – anders als normale Alltagsgespräche, anders als Präsentationen und anders als reines Zuhören. Sie sind eine spannungsgeladene Mischung aus allem. Wobei die Spannung von den Beteiligten sicherlich unterschiedlich erlebt wird. Auf der einen Seite sitzen der Personaler und der zukünftige Vorgesetzte, die schon oft Gespräche dieser Art geführt haben und entsprechend routiniert und gelassen sind. Auf der anderen Seite sitzt der oder die Bewerber/in und ist schrecklich nervös. Das wissen aber alle Beteiligten. Daher versuchen wir Personaler meist auch erstmal ein bisschen was für das Gesprächsklima zu tun und fragen so Sachen wie “Hatten Sie eine gute Anreise?” etc. 

Was macht man aber nun, wenn man kurz vorher an der Tankstelle noch einen Kaffee geholt hat und dummerweise beim ersten Schluck der Deckel vom Pappbecher aufging? Gespräch kurzfristig wegen Krankheit absagen? Den Kapuzenpulli, der noch im Auto lag, drüberziehen und auf casual friday machen? Oder soll man sich eine herzzerreißende Geschichte ausdenken, in der man als Held beim letzten Rettungseinsatz spontan hinter der tauben Großmutter herhechtete, um sie noch schnell von der Straße zu ziehen, bevor der Bus kommt? Dass dabei der Coffee to go dran glauben musste, wird jedem klar sein.

Lesen Sie auf den Seiten von berufsstart.de, was Herr Gießelmann, Personalreferent der Salzgitter Flachstahl GmbH, dazu sagt und welche weiteren Tipps er hat, um einem Arbeitgeber auf Augenhöhe begegnen zu können.