Archiv für Dezember, 2011

Weihnachtsgrüße und einen guten Rutsch!

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 19. Dezember 2011

Karten für Weihnachten und den JahreswechselNun sind bald alle Türchen des Adventskalenders geöffnet. Aber haben Sie auch schon hinter das Salzgitter Türchen geblickt? Bei unseren Weihnachtskarten gibt es nämlich ein Motiv, welches sich erst zeigt, wenn Sie einen virtuellen Eiskratzer über das Bild bewegen. Neugierig geworden? Dann schauen Sie mal bei unseren E-Cards nach.

Dort finden Sie natürlich neben dem Eiskratzer auch noch einige andere schicke Weihnachts- und Wintermotive. Eine Karte zum Jahreswechsel ist ebenfalls mit dabei.

Aus dem Bereich Personalmarketing wünschen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, und Ihren Freunden und Verwandten alles Gute, eine wunderbare Zeit und kommen Sie gut ins nächste Jahr.

Ab der 2. Kalenderwoche werden wir Sie wieder mit Beiträgen rund um das Thema Salzgitter AG als Arbeitgeber informieren.

Qualität, nicht Quote – weibliche Führungskräfte bei der Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH

veröffentlicht von Ulrich Scholten am 13. Dezember 2011

Während im Rahmen der Bundespolitik heiße Debatten um die Erhöhung des Anteils weiblicher Führungskräfte geführt werden, kann die Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH (MGB) ganz entspannt bleiben. Zu Recht: Denn in Sachen „leitende Stahlarbeiterinnen“ liegt das Unternehmen auch im Konzernvergleich vorn.

Ein Blick in die Vorstandsetagen der 200 größten deutschen Unternehmen lässt keinen Zweifel: Frauen mit Führungsverantwortung sind hier mit einem Anteil von lediglich 2,5 Prozent, so ist in dem vom DIW Berlin – Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung herausgegebenen „Führungskräfte-Monitor 2010“ nachzulesen, äußerst selten anzutreffen. Ein Bild, das sich auch in der Salzgitter AG widerspiegelt. Mit einem Frauenanteil von etwa 12 Prozent im Konzern sowie rund 11 Prozent bei den Führungskräften sind Frauen im Salzgitter-Konzern deutlich unterrepräsentiert. Ob kulturelle Barrieren oder traditionelle Denkmuster den Aufstieg von Frauen erschweren; ob es das zurückhaltende Interesse von Frauen an naturwissenschaftlich und technisch geprägten Studiengängen ist oder die Tatsache, dass die Stahlindustrie an sich eher weniger Anziehungskraft auf Frauen ausübt – all das dürfte in unterschiedlicher Ausprägung sicherlich zu den Gründen zählen. Fakt ist, dass Frauen heute häufig bessere Schul- und Studienabschlüsse liefern und beruflich erfolgreich sein wollen. Ein Potenzial, das sich der Salzgitter-Konzern im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter im Rahmen der Generationen-Offensive (GO) erschließen möchte (vgl. Beitrag vom 29.11.2011).

Salzgitter Mannesmann Grobblech gilt hierbei im positiven Sinne als Ausreißer. Von den insgesamt 47 Frauen, die im Werk arbeiten, stehen im technischen Bereich mit Dr. Heike Meuser, Leiterin Qualitätswesen und Planung, und Rohrbiegewerks-Chefin Elke Muthmann gleich zwei Frauen als Betriebschefinnen in der neunköpfigen MGB-Führungsriege direkt unterhalb der Geschäftsführung – das macht allein auf dieser Ebene 22 Prozent. In leitenden Positionen folgen mit Dr. Christine Beltrami, Betriebsleiterin Walzbetrieb, Stefanie Huber, Betriebsleiterin Mechanische Instandhaltung, sowie Anja Budde, Abteilungsleiterin Blechwalzwerk Planung, drei weitere weibliche Führungskräfte. Ein Anteil, der insbesondere im technischen Bereich der männerdominierten Stahlbranche absolut untypisch ist.

Erfahren Sie mehr zu den Hintergründen und den ganz persönlichen Erfahrungen der weiblichen Führungskräfte.

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Das Vorstellungsgespräch: ein Mythos wird entschlüsselt

veröffentlicht von Frank Gießelmann am 07. Dezember 2011

Für Berufseinsteiger (beiderlei Geschlechts) ist das Bewerbungsverfahren, und dabei insbesondere das Vorstellungsgespräch, immer ein Thema von allergrößtem Interesse. Wie kommen meine Bewerbungsunterlagen durch die blitzschnelle Sichtung des Personalers? Was trage ich zum Vorstellungsgespräch, wenn ich tatsächlich eingeladen bin? Kann ich zum Termin auch zu früh kommen? Und das Allerwichtigste: was genau wird in diesem Termin von mir erwartet?

Mein Kollege Markus Rottwinkel und ich waren am 6. Dezember auf Einladung des Career Service an der TU Braunschweig zu Gast, um in einem knapp vierstündigen Workshop an diesen Fragen zu arbeiten. 20 Studierende der unterschiedlichsten Fachrichtungen waren erschienen und beteiligten sich sehr engagiert an der Diskussion. Es war deutlich zu spüren, wie ernst das Thema genommen wurde. Neben einigen theoretischen Inhalten stand natürlich auch Interaktion auf dem Programm. Die Erwartungen der verschiedenen Gesprächsteilnehmer (Bewerber, Fachvorgesetzter, Personaler) wurden im Plenum erarbeitet, was zum einen oder anderen Aha-Effekt führte. Will der Personaler mich am Ende gar nicht dauerhaft unter Stress setzen? Richtig, denn in solch einem Kennenlerngespräch haben letztendlich alle Beteiligten dasselbe Ziel:  auf einer parternschaftlichen Ebene eine möglichst fundierte Entscheidung zu treffen. Da gehörte ein stressiger Interviewteil mit dazu, aber genauso auch ein herzliches Warm-up oder ein offener fachlicher Dialog. Idealerweise heißt es am Ende: passender Bewerber gefunden, Job erledigt!

Interaktion hieß an diesem Abend auch, Theorie sofort in die Praxis umzusetzen. Die klassische Methode im Gespräch ist es, sich Stärken und Entwicklungsfelder des Bewerbers mit Hilfe von konkreten Beispielen beschreiben zu lassen. Wir wollen Sie als Person verstehen und dazu fragen wir beharrlich nach. Zwei „Freiwillige“ aus der Gruppe gingen als Bewerber und Interviewer ins Plenum, um diese Technik auszuprobieren. Und siehe: konkrete Situationen sind Trumpf, allgemein gehaltene Aussagen wie „Einen schlechten Tag hat ja jeder mal“ oder „Analysefähigkeit brauchen wir doch alle jeden Tag“ liefern dagegen kein klares Bild von Ihnen als Person. Der Tipp: erzählen Sie also von sich selbst, berichten Sie von konkreten Situationen, die Sie erlebt haben, und werden Sie damit als Mensch greifbar. 

Am Ende stand neben vielen Erkenntnissen vor allem das Gefühl, dass es nützlich und sinnvoll war, dabei gewesen zu sein. Spaß gemacht hat es außerdem, und wenn wir dürfen, kommen wir gern wieder.

Glückauf!

Markus Rottwinkel und Frank Gießelmann