Archiv für die ‘Azubis berichten’ Kategorie

Salzgitter AG ist nicht mehr nur ein Firmenname

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 02. November 2011

Am Donnerstagmorgen, den 22.09.11, wurden wir, das komplette 1. Lehrjahr der MPR GmbH, mit dem Bus abgeholt und brachen Richtung Salzgitter auf. Ziel des Ausfluges war die Besichtigung der Salzgitter AG Hauptverwaltung, der Ausbildungswerkstatt der Salzgitter Service und Technik GmbH sowie das Stahlwerk der Salzgitter Flachstahl GmbH. Begleitet wurden wir von unserem Ausbilder, Herrn Oberthin, und dem Ansprechpartner der Azubis, Herrn Nieslony. Nach der Ankunft in unserem Hotel in Salzgitter gab es erstmal ein gemeinsames Abendessen, bevor wir dann zum gemütlichen Teil übergingen.

Der nächste Tag begann für uns um 8 Uhr morgens. Zunächst besuchten wir die Hauptverwaltung, wo wir von Herrn Menneking, dem Geschäftsführer der Salzgitter Mannesmann Precision GmbH, empfangen wurden.
Nachdem uns der Konzern durch eine ausführliche und interessante Präsentation nähergebracht wurde, ging es anschließend mit der Besichtigung los. Zuerst besuchten wir die Ausbildungswerkstatt der gewerblichen Auszubildenden und die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers aus dem zweiten Weltkrieg, welches sich ebenfalls auf dem Gelände befindet. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine besichtigten wir dann das Werk der Salzgitter Flachstahl GmbH. Es war sehr beeindruckend zu sehen, über was für eine riesige Fläche sich die Firma dort erstreckt. Zwischen den einzelnen Hallen war es deshalb nötig, mit dem Bus zu fahren.

Die erste Station war die Besichtigung eines der Hochöfen. In den Hochöfen wird mit Hilfe von Koks, Eisenerz und anderen Stoffen Roheisen erzeugt. Bis zu 13.500 t fertigen die drei Hochöfen A, B und C am Tag. Das produzierte Roheisen wird anschließend im Stahlwerk verarbeitet, welches dann auch unsere zweite Station der Besichtigung war. Dort kam uns beim Betreten des Werkes direkt der Geruch von Stahl entgegen. Hier wird das Roheisen aus den Hochöfen zu Rohstahl umgewandelt.
Zu guter Letzt schauten wir uns bei gefühlten 200°C das Warmwalzwerk an. Dort konnten wir beobachten, wie die Brammen zunächst in Wärmeöfen erhitzt wurden, bevor sie auf der  Warmbreitbandstraße fertig gewalzt wurden. Mit der Besichtigung des nahegelegenen Coillagers endete unsere Werkstour und gleichzeitig auch ein spannender und informativer Betriebsausflug.

Ein Bericht von Miriam Dräger und Kevin Janki

SOS im bergischen Land – KHS Azubis lernen Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit

veröffentlicht von Ralph Remy am 30. September 2011

Azubis KHSAnfang September machten sich die neuen Auszubildenden der KHS GmbH aus den Standorten Dortmund, Bad Kreuznach, Kleve und Worms auf den Weg nach Nümbrecht zur Berufsgenossenschaft Holz/Metall. Das einwöchige Seminar über Arbeitsschutz und Unfallprävention bildete den Einstieg in die Berufsausbildung. Anschaulich wurden Gefahren und Unfälle am Arbeitsplatz durch Brand, Explosionen, Gefahrstoffe, sowie Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit dargestellt und gezeigt, welche Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen. Hierzu gehören die persönliche Schutzausrüstung, ein angemessener Hautschutz und die notwendigen Maßnahmen, die im Ernstfall lebensrettend sind.

Unter der Leitung der Ausbilder waren die Auszubildenden bei Spielen zum Kennenlernen und zur Stärkung des Teamgeistes auf gegenseitiges Vertrauen angewiesen.

Im Rahmen der Verbundausbildung nahmen neben den 49 eigenen Azubis der KHS auch 14 Azubis externer Firmen teil. Vom Zerspanungsmechaniker über Mechatroniker und Technische Produktdesigner bis hin zu Industriekaufleuten mit begleitendem Studium waren acht Berufsgruppen vertreten. Sie wurden von Herrn Hartmann, dem zuständigen Vorstandsmitglied für Personal und Ausbildung, sowie einigen Betriebsräten und der Jugend-Auszubildenden-Vertretung offiziell begrüßt, denn „Ausbildung ist bei der KHS Chefsache“.

Man sieht, die Weichen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben sind gestellt.

(Autoren: Auszubildende der KHS GmbH)

Azubis im Scheinwerferlicht – ein Interview mit den Hauptdarstellern

veröffentlicht von Maike Vollrath am 19. September 2011

Auf der IdeenExpo wurden erstmals die Ausbildungsvideos zu den Berufen Elektroniker (w/m) für Automatisierungstechnik und Industriemechaniker (w/m) einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Das Filmprojekt “Auszubildende filmen Auszubildende” soll Jugendliche bei der Suche nach dem richtigen Beruf unterstützen und Einblicke in die Ausbildungsberufe der Salzgitter AG geben.

Ich persönlich finde die Videos sehr gelungen. Sie geben einen super Einblick in die Welt der Azubis und einen Teil der doch sehr vielfältigen Aufgabenbereiche. Die Clips sind toll zusammengeschnitten und wirken professionell produziert. Das war sicherlich nicht einfach. Ich habe auch schon an einem Videoprojekt mitgewirkt und weiß, wie schwierig es manchmal sein kann, einen Text fehlerfrei vor der Kamera wiederzugeben oder generell eine Szene zu drehen. Von daher „Hut ab“ für die Leistung der Salzgitter AG Azubis!

Erfreulicherweise haben sich die Hautdarstellerin Özlem Demirören (angehende Industriemechanikerin) und der Hauptdarsteller Alexander Keller (angehender Elektroniker für Automatisierungstechnik) für ein kleines Interview zur Verfügung gestellt, um uns ein paar persönliche Eindrücke über den Videodreh zu geben.

Warum haben Sie sich dafür entschieden, bei dem Videodreh mitzuwirken?

Demirören: Weil ich die Salzgitter AG damit unterstützen wollte und ich auch Erfahrung sammeln wollte.

Keller: Ich habe mich dafür entschieden, weil sich hiermit die Gelegenheit bot, jungen Leuten unsere Berufe näher zu bringen und ihnen damit die Berufswahl hoffentlich zu erleichtern.

Was haben Sie Spannendes dazugelernt?

Demirören: Es ist überhaupt nicht leicht vor der Kamera zu sitzen und zu erzählen. Des Weiteren ist es auch sehr anstrengend, vor allem, wenn man dabei von jedem beobachtet wird. Im Allgemeinen ist es sehr bewundernswert zu sehen, was das für ein Aufwand ist, um solch ein Video zu produzieren.

Keller: Dazugelernt habe ich auf jeden Fall, dass vor der Kamera zu stehen für mich noch aufregender war, als vor mehreren Personen eine Rede zu halten. Ich weiß jetzt auch, dass in ein paar Filmminuten ganz schön viel Arbeit steckt.

Was hat Ihnen am meisten Spaß gemacht beim Videodreh?

Demirören: Das Zusammenarbeiten mit den Arbeitskollegen und mit dem Filmteam.

Keller: Am meisten Spaß hat mir der Videodreh in den Betrieben gemacht, weil man dort halt richtig in Aktion getreten ist und sich nicht mehr rein auf das Reden beschränken musste. 

Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie den fertigen Film das erste Mal gesehen haben?

Demirören: Ich war sehr überrascht und begeistert. Es ist komisch, sich in einem Videofilm zu sehen.

Keller: Ich war schon sehr aufgeregt, da ich überhaupt keine Vorstellung hatte, wie der Film nun am Ende aussehen wird. Zudem kommt ja noch hinzu, dass diesen Film noch einige Menschen sehen werden, was mir zusätzlich noch ein flaues Gefühl in der Magengegend bereitet hat. Ich bin aber sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Paris je t´aime

veröffentlicht von Katrin Kasimirek am 12. September 2011

In meinem 2. Ausbildungsjahr bei der Salzgitter Mannesmann Handel GmbH habe ich im Oktober 2010 die Chance bekommen, ein 3-wöchiges Praktikum im Herzen von Paris zu absolvieren. Die Organisation des Austausches wurde durch unsere Berufsschule durchgeführt, die aufgrund von jährlichen Austauschen über das nötige Hintergrundwissen verfügt.

Während meines Aufenthaltes in Paris habe ich für die Firma LeGuide gearbeitet, eine Firma, die sich auf die Herausgabe von Shopping-Guides, Preis- und Produktvergleichen, Shopping Suchmaschinen und Produktbewertungen spezialisiert hat. Hier habe ich also in Bereichen gearbeitet, die mir im Rahmen meiner Ausbildung bei Salzgitter Mannesmann Handel GmbH neu waren. Die Möglichkeit, eine andere Kultur in Bezug auf Arbeit und Leben kennenzulernen, habe ich dabei sehr genossen. Die Mitarbeiter bei LeGuide waren sehr nett und hilfsbereit, ich wurde schnell in die verschiedenen Arbeitsabläufe integriert, so dass ich innerhalb kürzester Zeit einen eigenen Aufgabenbereich in Eigenverantwortung bearbeiten konnte.

An den Wochenenden und nach Feierabend hatte ich dann die Gelegenheit, Paris zu besichtigen. Sacré Coeur, L’arc de Triomphe, Notre Dame, Versailles und La Tour Eiffel sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, die ich aufgrund ihrer Bekanntheit zuerst besichtigt habe. Aber auch die kleinen Dinge, wie Quartier Latin, ein Stadtteil in der Nähe von Notre Dame oder der gute Thailänder um die Ecke, sind zu empfehlen, wenn man etwas mehr Zeit für Paris mitbringt.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich froh bin, die Möglichkeit durch die Berufsschule und meinen Arbeitgeber bekommen zu haben, die französische Kultur und die französische Arbeitswelt kennenzulernen. Ich denke, ein Auslandspraktikum bietet die Gelegenheit, Sprachkenntnisse anzuwenden und auszuweiten sowie eine gewisse Weltoffenheit zu erlernen. Ich werde diese Erfahrung immer positiv in meiner Erinnerung behalten und kann dies anderen Auszubildenden sowie Ausgelernten nur empfehlen.

Link zu den Ausbildungsangeboten des Salzgitter Konzerns.

Faszination Stahl wird erlebbar auf der IdeenExpo

veröffentlicht von Stefan Dolder am 22. August 2011

Faszination Stahl
Morgens halb acht in Salzgitter. Schon von weitem kündigt sich ein rötlicher Schimmer am Horizont an. Wasserdampf steigt auf, Lokomotiven, die einige hundert Tonnen Stahl ziehen, kreuzen den Weg. Es ist jeden Morgen etwas Besonderes, zur Arbeit zu fahren. Ein wenig von diesem Besonderen, ein kleines Stück der Faszination Stahl, wollen wir vom 27. August bis 04. September nach Hannover auf die IdeenExpo bringen.

Botschafter
Wir – das sind Yvonne Weidner, Anne Petersen und Steffen Dolder. Seit 2 beziehungsweise 3 Jahren sind wir StuPraxler/innen bei der Salzgitter Flachstahl. Das heißt, wir sind eigentlich ganz normale Studenten, die das Studium mit einer Ausbildung kombinieren und die „Hütte“ bei Praxiseinsätzen auch von innen kennenlernen. Auf der IdeenExpo werden wir neun Tage als Botschafter des Salzgitter-Konzerns auftreten und versuchen, Euch ein paar Einblicke in Studium und Ausbildung bei der Salzgitter AG zu geben. Es werden mit Sicherheit ein paar spannende Tage für alle Beteiligten.
Messeerfahrung? Nein, die hat keiner von uns Dreien. Entsprechend spannend verliefen auch die letzten Wochen für uns. Präsentationen, Pressetermine, organisatorische Meetings. Es ist viel Neues, was da in den letzten Wochen um uns herum geschehen ist. Und je näher die IdeenExpo nun rückt, desto größer wird auch unsere Neugierde.

Was gibt´s zu sehen?
Besonders freuen wir uns auf den Workshop, in dem eine Rose aus Stahl hergestellt werden kann, die wir selbst schon in der Ausbildung bauen konnten. Ein weiteres Highlight sind sicherlich der original DTM-Tourenwagen und die beiden Fahrsimulatoren. Wir sind aber auch gespannt auf das Rahmenprogramm mit dem Finale des Science Slam am 02.09. oder auf Auftritte von Culcha Candela und Jan Delay.

Kommt also vorbei und lasst Euch faszinieren!

Workshop für die IdeenExpo 2011 – Schritt 2 in Richtung Bühnenauftritt

veröffentlicht von Mona Nickel am 17. August 2011

In der Amselstiegschule war gestern gewaltig was los – und das, obwohl die Sommerferien noch gar nicht zu Ende sind. Bei dem zweiten Treffen einer Gruppe freiwilliger Auszubildender und Ausbilder hieß es nämlich: „Weg mit der Angst und rauf auf die Bühne!“

Bereits vor ein paar Wochen hatten sich alle spielerisch kennengelernt und kräftig Ideen gesammelt, wie man die Salzgitter AG am interessantesten, am auffälligsten, am außergewöhnlichsten darstellen könnte. Genau das soll nämlich auf der diesjährigen IdeenExpo in Hannover passieren – Jugendliche sollen in den Bann des Bühnenauftritts gezogen werden und so aufmerksam auf unser Unternehmen und unsere große Ausstellungsfläche werden.

Unter fachmännischer Leitung wurden gestern neben Sprach- und Bewegungsübungen auch scheinbar kinderleichte Aufgaben bewältigt – 20 Sekunden stumm und alleine auf der Bühne können einer/m Laienschaupieler/in schon mal wie eine halbe Ewigkeit vorkommen. Das Grundgerüst für den Auftritt steht nun fest, die Feinarbeiten während der nächsten zwei Treffen werden dafür sorgen, dass dieser unvergleichlich wird.

Wenn also alles funktioniert wie geplant, wird jeder IdeenExpo-Besucher die Faszination im Stahl entdecken.

IHK-Abschlussprüfung geschafft – und gleich geht´s weiter für die Studenten im Praxisverbund

veröffentlicht von Frank Gießelmann am 04. August 2011

Salzgitter, Hotel am See: Anfang Juli wurden hier 33 Auszubildende verabschiedet und vier Studenten im Praxisverbund (StuPrax) zum erfolgreichen Abschluss ihrer IHK-Prüfung gratuliert. Die StuPraxler haben ihre IHK-Abschlussprüfung als Industriekauffrau oder als Elektroniker für Automatisierungstechnik gut bestanden.  „Wir sind besonders stolz auf unsere Absolventen der Welfenakademie, die ihre Ausbildung mit Auszeichnung abgeschlossen haben. Natürlich gibt es eine Bonifikation für ihren außergewöhnlichen Einsatz und als Anreiz für weitere Leistungen“ so Martina Neuhäuser, Leiterin Führungskräfte und Personalentwicklung.

Nun beginnt für sie das Hauptstudium, das mit dem Bachelor of Arts bzw. dem Bachelor of Engineering abschließt. Julia Rönneke (StuPrax der Betriebswirtschaft) bemerkt: „Die Salzgitter Flachstahl GmbH unterstützt uns durch zahlreiche Angebote während unserer Ausbildung. Wir können Eindrücke aus Theorie und Praxis miteinander verbinden und bereiten uns dadurch optimal auf die Bachelorarbeit vor.“ „Ich sammle während der Praxisphasen schon vielfältige Anregungen für das Thema meiner Abschlussarbeit an der Welfenakademie und bin schon jetzt gespannt darauf, diese Erfahrungen in meinen späteren Arbeitsalltag zu integrieren“, ergänzt Ann-Kathrin Müller (ebenfalls StuPrax der Betriebswirtschaft).

Durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis werden die StuPraxler optimal auf das Berufsleben bei der Salzgitter Flachstahl GmbH vorbereitet. Die StuPraxler der technischen Fachrichtung, Francois Bickel und Patrick Burgdorf, lernen in ihrem nächsten Einsatz die Prozesse im Stahlwerk sowie im Hochofenwerk kennen. Hier werden sie von ihren Paten eng begleitet und unterstützt, so dass sie gut vorbereitet in die Abschlussprüfungen des Bachelor of Engeneering an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel gehen.

Stationen einer Ausbildung: vom Student zum Fachingenieur

veröffentlicht von Tobias Schreiber am 30. Mai 2011

Logo des Projektes Energieeffizienz Im Frühjahr 2009 war es soweit – ein weiteres Etappenziel auf meinem beruflichen Weg war erreicht: Nach rund 4,5 Jahren hatte ich mein STUdium im PRAXisverbund (STUPRAX) bei der Salzgitter Flachstahl GmbH mit dem Erhalt des Dipl.-Ing. (FH) beendet. Bereits 2 Jahre zuvor hatte ich im Rahmen von STUPRAX meine Industriemechanikerprüfung erfolgreich abgelegt.

Aufgrund der engen Verzahnung von Theorie und Praxis stellte das duale Ausbildungssystem für mich die optimale Lösung zum Erhalt einer qualifizierten Ausbildung dar. Im Verlauf der STUPRAX-Ausbildung lernte ich unterschiedliche Bereiche der Salzgitter Flachstahl GmbH kennen. Durch das von der Salzgitter Flachstahl GmbH entwickelte Patensystem wurde ich stets von kompetenten Fachkräften unterstützt. Die Unterstützung begann mit der ersten Praxisphase und endete mit der Diplomarbeit. Durch die unternehmensnahe und berufsorientierte Ingenieursausbildung habe ich also eine perfekte Vorbereitung für mein Berufsleben erhalten.

Nachdem ich im Januar 2009 meine Diplomarbeit fertig gestellt hatte, folgte im Februar 2009 der Einstieg als Fachingenieur in der Energiewirtschaft (TZE). Um für die energiewirtschaftlichen Aufgabenstellungen optimal gerüstet zu sein, habe ich über zwei Semester berufsbegleitend weitere einschlägige Vorlesungen an der Ostfalia – Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel besucht und mit Prüfungen erfolgreich abgeschlossen.

Innerhalb der Energiewirtschaft bin ich nun mitverantwortlich für die Optimierung des Energieeinsatzes und der effizienteren Gestaltung von Prozessen bei der Salzgitter Flachstahl GmbH (Projekt EnergieEffizienz, Logo siehe oben). Das bedeutet, dass wir versuchen, mit möglichst wenig Energie eine sichere Versorgung des ganzen Werkes sicherzustellen. Das gelingt uns dann am Besten, wenn wir z.B. die Gase, die bei uns in den Prozessen der Kokerei, im Hochofen oder Stahlwerk entstehen, so zur Erzeugung von Prozesswärme einsetzen, dass wir damit die interne Nachfrage nach Erdgas komplett befriedigen können. Richtig rund läuft es, wenn wir durch gezielte energieeffiziente Maßnahmen Energie einsparen können und diese zur zusätzlichen Stromerzeugung nutzen können. Dahinter steckt jede Menge Planung und Prozessüberwachung.

Zum Glück haben wir noch viele Ideen, wie die Prozesse weiter optimiert werden können. Es bleibt also weiter spannend für mich als neuen Diensthabenden für die Energiezentrale, diese Verantwortung mit zu übernehmen. (Autor: Tobias Schreiber, Salzgitter Flachstahl GmbH)

Mit dem Job Compass berufliche Orientierung finden

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 07. Mai 2011

Jobwall Drei Tage haben wir auf der Job Compass in der Milleniumhalle in Braunschweig unsere Angebote als Arbeitgeber und unsere Dienste als Bildungsanbieter dargestellt. Die meisten Gespräche hatten unsere Azubis. Hier gab es viele Fragen zu den Ausbildungsberufen, zu den notwendigen Voraussetzungen und zu den Schulfächern, die für die Ausbildungsberufe wichtig sind. Die Antworten hierzu: Mathe, Physik, Chemie, Englisch, Deutsch und technisches Verständnis ist bei den meisten Berufen, in denen wir an den Standorten Salzgitter, Peine und Ilsenburg ausbilden, wichtig. In den Auswahlverfahren werden daher diese Kenntnisse auch abgefragt.

Die Schüler waren teilweise mit den Lehrern da – gestern und heute waren aber auch viele mit ihren Eltern vor Ort und haben sich gemeinsam beraten lassen. Wir hatten genügend Material und Unterlagen vorbereitet, so dass der Familienrat später noch in Ruhe über die Eindrücke und die gesammelten Informationen sprechen kann. Für alle, die über das Internet nochmal “nacharbeiten” wollen, hier die Links zu den Ausbildungsangeboten, zum Angebot “Studium im Praxisverbund” und zu den Praktika und Angeboten für Abschlussarbeiten. Viel Spaß beim Nachlesen. (Autor: Markus Rottwinkel)

Vom Azubi zum Entwicklungsingenieur – Weltreise inklusive

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 03. Februar 2011

Preisverleihung Wenn einer nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung aufbricht zur Weltumseglung, dann wird er bestimmt von besorgten Freunden oder Verwandten hören: "Wo soll das denn hinführen, wo wird das enden?" Lesen Sie im folgenden Beitrag, über welche Stationen der Weg eines ehemaligen Azubis der KHS seit 2001 geführt hat.

Wichtige Station in 2010
Das Jahr 2010 war ein voller Erfolg für Sebastian Pieters. Seine Abschlussarbeit wurde von NIRO (Netzwerk Industrie RuhrOst e. V.) zur besten Abschlussarbeit des Jahres gekürt. Er beschäftigte sich im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit intensiv mit der Fragestellung, welches Verfahren sich zur Entfernung von PS-Labeln (Polystyrol-Etiketten) auf Mehrwegflaschen eignet. Für sein Ergebnis wurde er mit der Auszeichnung „Beste Abschlussarbeit 2010“ prämiert. Den mit 2.500 Euro dotierten Nachwuchspreis erhielt er als Anerkennung für die beispielhafte Zusammenarbeit mit einem Unternehmen der Region.

Bei der Preisverleihung lobte Herr Pieters „besonders die gute und praxisbezogene Zusammenarbeit mit der KHS GmbH“. Auch Prof. E. h. Dr.-Ing. Johann Grabenweger, Vorstandsmitglied der KHS, der die Urkunde zusammen mit NIRO-Geschäftsführer Pascal Lampe überreichte, war von dem Nachwuchstalent begeistert: „Die Ergebnisse, die Herr Pieters erarbeitet hat, geben uns einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.“ Seine ehemaligen Betreuer bei KHS, Bernd Molitor und Thorsten Slowak, lobten die konstruktive Zusammenarbeit mit Herrn Pieters als einen Vorstoß zur möglichen Entwicklung eines neuen Produktes. Eine Patentanmeldung ist aus seiner Arbeit bereits hervorgegangen.

3 Jahre auf den Weltmeeren
Was Herr Pieters in den Jahren bis 2010 erlebte, das können Sie direkt auf den Seiten der KHS nachlesen.

2011: Back to the roots
In Kürze wird Herr Pieters sein Masterstudium an der technischen Fachhochschule Georg Agricola in Bochum abgeschließen. Und ab April dürfen wir ihn wieder im Konzern begrüßen, dann als Entwicklungsingenieur bei KHS in Kleve. Die Kollegen und das Werk werden ihm dabei sicher vertraut vorkommen. Denn dort hat er 2001 erfolgreich seine dreijährige Ausbildung zum Maschinenbaumechaniker abgeschlossen.
(Autor: Markus Rottwinkel)