Archiv für die ‘PrakTisch’ Kategorie

Ready… Set… STRIKE!

veröffentlicht von Anna Kudrjawceva am 14. Mai 2012

PrakTisch BowlingSo lautete das Motto unseres letzten Treffens aller Praktikanten, diesmal im Bowling Center in Wolfenbüttel. Unbekannte Gesichter, neue Eindrücke – da machte sich in den ersten Minuten zunächst Zurückhaltung beim Kennenlernen bemerkbar. Um diese aufzulösen und den Austausch mit Praktikanten anderer Fachbereiche und Gesellschaften anzuregen, entschied das Los über die Zusammensetzung der Bowling-Teams. Bei erfrischenden Getränken und dem ein oder anderen Strike fiel es uns leicht, ins Gespräch zu kommen. Zur eigenen Bowling-Taktik und vor allem zum Praktikum bei der Salzgitter AG wusste jeder was zu sagen.

Als sich nach zwei Runden so langsam die beste Wurftechnik herauskristallisierte und alle mit Spaß dabei waren, wurde spontan eine dritte Runde initiiert. Bei neu gemischten Gruppen erhielt so jeder die Chance, noch einmal alles in die Waagschale zu werfen und den Bowling-Thron zu erklimmen. Dank motivierendem „Backgroundsupport“ wurden letzte Kräfte mobilisiert und ausgeklügelte Taktikkniffe ausgepackt. Am Ende mussten wir uns aber Herrn Rottwinkel vom Personalmarketing geschlagen geben, dem der Titel Bowling-Champion einfach nicht zu nehmen war.

Für uns alle war es ein sehr spannender und amüsanter Nachmittag! Wir haben viele neue Erkenntnisse über die verschiedensten Praktika und Aufgabengebiete im Salzgitter-Konzern gewonnen sowie einige Kontakte über die Abteilungs- und Gesellschaftsgrenzen hinaus geknüpft.

Für die Organisation an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön. Wiederholung definitiv gewünscht!

Ist deine Abteilung nicht die, in der es nur Blondinen gibt?

veröffentlicht von Anne Schmidt am 28. März 2012

MitarbeiterzeitungenHmm… nein! In meiner Abteilung gibt es keine einzige Blondine, trotzdem hat sich anscheinend das Bild von einer blonden Frau in den Köpfen der Mitarbeiter verankert, wenn es um Kommunikation geht. Genauer gesagt: Mitarbeiterkommunikation. Seit sechs Wochen bin ich Mitglied im Team und habe schon einiges erlebt. Zu meinen Aufgaben gehört es unter anderem, das Intranet mit zu betreuen und die Mitarbeiterbroschüre zu überarbeiten, die jeder „Neuling“ bekommen soll, um sich besser im jeweiligen Unternehmen zurecht zu finden. Aber auch charmanten Franzosen, die sich verwählt haben, bei der Suche nach der richtigen Telefonnummer behilflich zu sein oder von meinem Chef in die Kreise der regionalen Wirtschaft eingeführt zu werden und einem Treffen des Gesprächskreises Wissenschaft und Wirtschaft beizuwohnen, sind Bestandteile eines abwechslungsreichen Arbeitstages.

Überrraschend vielfältig und innovativ

Hinter jeder Aufgabe kann sich eine Überraschung verstecken. So habe ich erst durch das Durchsehen der Mitarbeiterzeitschriften gemerkt, wie vielfältig und auch innovativ der Salzgitter-Konzern ist, aber auch, dass jede Fachrichtung ihre „Geheimsprache“ hat. Hochtemperaturkorrosion, Multi-Vendor-Strategie und was, bitteschön, ist eine Vormaterialdajustage? In den ersten Wochen habe ich gefühlt so viele Fachbegriffe nachgeschlagen wie in den letzten 5 Jahren zusammen. Doch es hat sich gelohnt und ich habe eine Menge gelernt.

PrakTisches Zusammensein

Die Vielfalt des Konzerns bestätigt sich jeden Donnerstagmittag. Von 12 -13 Uhr treffen sich Praktikanten aus den unterschiedlichsten Abteilungen in der Kantine beim sogenannten PrakTisch, um Erfahrungen auszutauschen oder zu quatschen. Dabei treffe ich Praktikanten aus der Technik, Forschung oder dem Handel und es ist immer ein lustiges Zusammensein. Hier wird nicht nur darüber diskutiert, wie bequem Sicherheitsschuhe sind, sondern auch neue Ideen für die Zeit nach dem Praktikum geboren. So ein Jahr in Finnland ist wirklich eine gute Idee. Danke!

Im Personalbereich ist immer was los

veröffentlicht von Marianne Hohmann am 12. Oktober 2011

Oft kommen einem Sätze von anderen Praktikanten zu Ohren wie: „Ich habe nichts zu tun, es ist so langweilig da.“ Davon können wir, zwei engagierte und begeisterte Studentinnen von der Ostfalia in Wolfenbüttel, auf keinen Fall sprechen. Denn bei der Salzgitter Flachstahl GmbH ist in der Abteilung Führungskräfte Personalentwicklung immer etwas los.

Bewerbermanagement und Personalentwicklung
Der Tag startet mit dem großen Thema Bewerbermanagement. Das fängt schon morgens in aller Frische an: Da heißt es nämlich, sich um die eingegangenen Bewerbungen zu kümmern. Und das bedeutet im Klartext, einen großen Teil des Tagesgeschäftes selbstständig zu erledigen.
Wer denkt, dass diese Tätigkeiten eher operativ und schnell gemacht sind, sollte den weiteren Tagesablauf nicht unterschätzen. Denn dazu kommt der 2. große Bestandteil unseres Praktikums: die Seminarplanung. Dafür mussten als erstes Termine mit den Referenten abgestimmt, der Betriebsrat befragt, Catering organisiert und natürlich Räume gebucht werden. Wenn der Tag des Seminars dann gekommen war, waren wir weiterhin dafür verantwortlich, dass alle benötigten Unterlagen zur Verfügung stehen und die Technik, wie Beamer und Laptop, einwandfrei funktionierten. Zum Beispiel durften wir während unseres Praktikums die PEQO (steht für „Personalentwicklung/Qualifikation/Organisationsentwicklung“- PEQO sind jährliche Qualifizierungsgespräch in der Flachstahl) –Informationsveranstaltungen begleiten, wobei wir live bei den Schulungen dabei sein konnten.
Von Assessment Centern (AC) hat sicherlich jeder schon mal gehört. Wir hatten hier die Gelegenheit, ein ähnlich gestaltetes Development Center zu begleiten. Dieses dient im Gegensatz zum AC nicht der Auswahl, sondern zur Förderung von Mitarbeitern. Wir hatten dabei die Tagesorganisation inne und durften auch in alle Einzel- und Gruppenübungen hineinschnuppern.

Personalverwaltung und Projektarbeit
Des Weiteren befassten wir uns mit dem Stellenmanagement, was im Einzelnen bedeutet, dass wir sowohl interne als auch externe Stellen auf der Homepage ausgeschrieben haben. Exeltabellen, Präsentationen und Worddokumente trafen wir auch täglich an und mittlerweile kann man sagen, dass wir fast Profis im Formatieren geworden sind, was uns sicherlich im weiteren Studienverlauf nur positiv zu gute kommen wird.
Doch nicht nur stur formatieren, auch kreativ wirken ist angesagt. So haben wir zum Beispiel mit Fr. Neuhäuser, der Leitern der Abteilung Führungskräfte Personal, an einem Projekt gearbeitet, welches Ingenieurinnen fördern und auf die Salzgitter AG als Arbeitgeber aufmerksam machen soll. Also ein konzernweites Projekt, in welches wir unsere Ideen mit einbringen durften.
Extern haben wir die Salzgitter AG auf der vielfältigen und interessanten IdeenExpo in Hannover als Standpersonal vertreten. Wir konnten so Kontakte zur jüngeren Generation knüpfen und ihnen den Konzern als interessanten Arbeitgeber vorstellen.

Rahmenbedingungen und Fazit
Das alles macht jedoch nur Spaß, wenn man voll ins Team integriert und durch das sehr gute Arbeitsklima unterstützt wird. So kann man seinem Schreibtisch entfliehen und locker beim Mittagessen zusammen sitzen sowie jeden Donnerstag alle anderen Praktikanten oder Diplomanden der SZFG zum „PrakTisch“ treffen, um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und beispielsweise Fahrgemeinschaften zu bilden.
Als letztes Ereignis konnten wir uns natürlich eine Werksführung nicht entgehen lassen. Dabei wurden wir durch die drei wichtigsten Standorte des Betriebsgeländes: den Hochofen, das Stahlwerk sowie das Warmwalzwerk geführt.
Alles in allem war es also ein sehr gelungenes Praktikum, das vor allem unsere Selbstständigkeit und unser Organisationsgeschick gefördert hat. Der Mix von abwechslungsreichen Aufgaben und Ausflügen hat unser Praktikum bestimmt und letzten Endes wurde uns so wirklich nie langweilig (gemeinsamer Artikel von Jessica Langner und
Marianne Hohmann).

Ein Geschäftsführer plaudert aus dem Nähkästchen

veröffentlicht von Eva-Lisa Schmidt am 07. Oktober 2011

Am Dienstag, den 27.09.2011 hatten wir Praktikanten am Standort Salzgitter die Möglichkeit, im Rahmen des PrakTisches einmal aus erster Hand zu erfahren, wie der berufliche Werdegang eines Geschäftsführers aussehen kann und welche Tipps er uns für Studium und Beruf gibt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Herrn Schneider, dem Leiter des Supports der SZST Salzgitter Service und Technik GmbH.

Praxis während des Studiums?
Herr Dr. Schlim, Geschäftsführer der Peiner Träger GmbH, wollte zum Thema beruflicher Werdegang und Berufseinstieg eher „mit uns sprechen statt zu uns“. Unter diesem Leitgedanken erzählte der gebürtige Luxemburger von seinem eigenen beruflichen Weg vom Studium bis zu seiner derzeitigen Position als Vorsitzender der Geschäftsführung der Peiner Träger GmbH. 
So berichtete er z. B. davon, dass er nach seinem Studium gern schnell praktisch arbeiten wollte. Erste Einblicke in die Stahlindustrie hatte er selbst bereits während diverser Praktika gewonnen und enorm dabei gelernt. Deshalb empfahl er uns auch, schon möglichst während des Studiums viele praktische Erfahrungen zu sammeln. Das zeigte mir, dass ich mit meinem derzeitigen Praktikum auf einem guten Weg bin. Denn ich denke, die Erfahrungen, die ich im Berufsalltag sammeln kann, sind sehr wichtig für das spätere Berufsleben. Dabei fand ich es besonders spannend zu erfahren, dass für Herrn Dr. Schlim die Vielfalt an beruflichen Perspektiven eine besondere Rolle spielt. Dies hat mich erneut darin bestärkt, in meinem Praktikum noch mehr Eigeninitiative zu ergreifen und z. B. einmal in einer anderen Abteilung zu hospitieren.

Auslandserfahrung
Herr Dr. Schlim hat viele praktische Erfahrungen bei diversen Firmen in der Stahlbranche gesammelt. Dabei haben ihn besonders Reisen begeistert in Verbindung mit immer wieder neuen Tätigkeitsfeldern. Dies empfand er als große Bereicherung. Daraus konnte ich für mich als Anregung mitnehmen, eventuell im nächsten Jahr ein Praktikum im Ausland zu absolvieren.
Jedoch gibt es beim Wechsel zwischen vielen beruflichen Standorten auch immer zwei Seiten. Denn einerseits ist es toll, so viele interessante Tätigkeiten auszuüben, aber es ist nicht immer einfach, das mit der Familie zu vereinbaren. Gerade deswegen denke ich, sollte man gerade im Studium die Chance nutzen, noch einmal „über den Tellerrand herauszuschauen“, um den Umgang mit anderen Kulturen kennenzulernen. In diesem Kontext heißt es also neugierig zu sein und „mit Herzblut“ an neue Aufgaben zu gehen! Das bedeutet aber auch, dass man seine Karriere eben nicht immer planen kann. Nicht ganz einfach zu verstehen für einen Fast-Berufsanfänger wie mich, aber es gehört anscheinend immer auch ein bisschen Glück dazu. Gerade deshalb gab Herr Dr. Schlim den Zuhörern mit auf den Weg, dass neben den fachlichen Kompetenzen vor allem auch soziale Kompetenzen wichtig sind, um im Berufsleben erfolgreich zu sein. Man sollte also gerade als Praktikant Fragen stellen und Interesse zeigen.

Markt der Möglichkeiten
Diesen Tipp konnte ich im Anschluss an den Vortrag gleich in die Tat umsetzen. Im anschließenden „Markt der Möglichkeiten“ bot sich die Möglichkeit, sowohl bei Vertretern der Peiner Träger GmbH, der Produktion der Salzgitter Flachstahl GmbH, der Forschung und Entwicklung und Vertretern aus der Personalabteilung Fragen zu stellen. Ich selbst habe als Praktikantin am Stand Personal viele Fragen beantwortet. Ein tolles Gefühl, die eigenen Erfahrungen weiterzugeben! Generell konnte ich den anderen Praktikanten mit auf den Weg geben, zu seinen Ecken und Kanten im Lebenslauf zu stehen. Vor allem durch etwas Kreativität im Anschreiben ist es oft gar nicht schwer, auf sich aufmerksam zu machen (auch wenn vielleicht das Hobby „den Schwimmringen beim wachsen zugucken“ das ein oder andere Kopfschütteln weckt). Aber auch für mich war es spannend, etwas über das Fach-Trainee-Programm, was man hier im Unternehmen absolvieren kann, zu erfahren.

Fazit
Zusammenfassend fand ich diese Veranstaltung sehr gelungen. Sie hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, über den eigenen Aufgabenbereich hinauszugucken: vielleicht zunächst in einer anderen Abteilung – oder vielleicht sogar im Ausland? Wer weiß, denn Karriere ist, wie ich nun weiß, nur schwer zu planen….

Braucht man beim countryside bowling in Salzgitter einen Kescher?

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 13. April 2011

P1020827 Ein schwieriges Gelände hatten wir uns da ausgesucht. Ausgerechnet über eine Insel sollte uns der Boßelrundkurs führen. Dabei fing alles erst ganz harmlos an. “Wieviel Strecke schaffen wir?” “Bloß nicht zu weit!” “Also eine kleine Runde”. Da bot sich ein kleiner Rundweg in schöner Landschaft doch an. Dass der Rundweg auf einer Insel mitten im Salzgitter See liegt und der Weg bei genauerem Hinsehen auch recht hügelig werden konnte, das störte uns in der Planungsrunde für das kommende PrakTisch Event erstmal nicht.

Und später machte es dann den besonderen Reiz aus. Gut ausgerüstet mit Boßelkugeln, mit einem von unseren Azubis extra angefertigten Bollerwagen und mit ein paar Sätzen kurzer Regelkunde ging es auch bald los. Das Wetter zeigte sich zwar windig, aber doch von seiner sonnigen Seite. In sechs Gruppen versuchten sich dann alle beim Countryside bowling (Übersetzung für unseren amerikanischen Praktikanten). “Wie rollt die Kugel im hohen Gras? Was ist schlimmer, die Kugel im Schilf oder im Dornenstrauch? Was sind die Strafen für regelwidriges Verhalten?” Für Gesprächsstoff unter den Teilnehmern war also gesorgt. Wir kamen dann auch nicht wirklich schnell voran, denn die Maulwurfshügel, der zum Wasser hin abschüssige Weg und die vielen Büsche und Sträucher am Wegesrand boten viele Anlässe, das Ziel über mehr oder weniger weite Umwege zu erreichen. Langweilig wurde es dabei jedenfalls nie und so waren schnell zwei Stunden rum.

Die Siegerehrung fand im Anschluss beim gemeinsamen Grillen statt. Die Kollegen aus der Forschung hatten die “Anlagen erster Hitze”, also den Grill, bereits vorgeheizt, so dass bald ein leckerer Duft allen das Wasser im Munde zusammenlaufen ließ. In wunderbarer Atmosphäre haben wir den Nachmittag ausklingen lassen, neue Leute kennengelernt und dabei viel Spaß gehabt. (Autor: Markus Rottwinkel)

PS: Wir haben alle so profihaft geboßelt, dass wir keinen Kescher brauchten – und da wir das schon im Voraus wussten, hatten wir erst gar keinen eingepackt.

PrakTisch 2010 – von Stahl bis Lachsbrötchen

veröffentlicht von Mona Nickel am 23. November 2010

Dr. Bross Gestern hat zum wiederholten Male in Salzgitter das „PrakTisch“-Treffen im Waldhaus der SZST stattgefunden. Hierbei wurde Praktikanten, Auszubildenden und Studenten nicht nur die Möglichkeit geboten, sich über die verschiedenen Abteilungen des Konzerns zu informieren, sondern auch Zeit gegeben, schon einmal Kontakte zu anderen Interessierten sowie Beschäftigten zu knüpfen.

Genau das sei das Erfolgsrezept, vermutete Herr Dr. Bross, Geschäftsführer der Salzgitter Flachstahl GmbH im Bereich Vertrieb und Logistik. Man solle immer offen für Neues und Unbekanntes sein, den Kontakt zu vielen Menschen pflegen und sich mit eigenen Ideen und Lösungsvorschlägen einbringen.

Und seine Bilderbuch-Karriere gibt ihm Recht. Mit seiner Präsentation über seinen Werdegang hat er eindrucksvoll gezeigt, was man mit Fleiß und Ehrgeiz erreichen kann – ohne dabei abzuheben! Alle Fragen der Anwesenden wurden humorvoll und ehrlich beantwortet: „Keinen Kommentar“ gab es hier nicht.

An die Diskussionsrunde schloss der freie Teil des Nachmittags an. Neben Stahlerzeugnissen gab es auch ein schmackhaft hergerichtetes Buffett zu erkunden – denn bei einer Tasse Kaffee erzählt es sich doch viel besser. So hat der eine oder andere auch das persönliche Gespräch mit Herrn Dr. Bross gesucht, der sich extra viel Zeit genommen hat, um Fragen aller Art zu beantworten und den Berufseinsteigern Mut zuzusprechen.

Am Ende war der Himmel zwar genauso dunkel wie zu Beginn des Treffens, dafür wurden aber mit Sicherheit einige Geister erhellt. (Autorin: Mona Nickel)

Studenten jagen Mäuse mit Pfeil und Bogen

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 17. Juni 2010

Bogenschießen Am 8.6. war es wieder soweit. Ein PrakTisch fand statt – eine Veranstaltung für Studenten und ihre Betreuer in Salzgitter. Diesmal trafen wir uns nach der Arbeit in Wolfenbüttel zum Bogenschießen. Zunächst gab es eine sehr anschauliche Belehrung. Warum darf ich mit dem Bogen nicht auf Andere zielen? Woran ist ein gut ausgebildeter Bogenschütze zu erkennen und warum ist es einfacher, eine laufende Antilope zu treffen als einen stehenden Elefanten?

Die erste Frage dürfte bei der Beantwortung Keinen vor größere Probleme stellen. Schwieriger wird es bei der zweiten, aber auch diese Frage ist mit Logik zu erschließen. Ein guter Bogenschütze zielt nicht auf andere (Menschen); auch nicht aus Versehen, wenn man mit Pfeil und Bogen in der Hand gerufen wird und sich umdreht. Letztere Frage ist vielleicht nicht ganz so schnell zu durchschauen. Die Erklärung ist jedoch griffig und einfach: kleinere Dinge, auf die man sich stärker konzentrieren muss, sind immer besser im Blick zu haben, als das große Ganze.

Maus Nachdem jeder ein paar Mal seinen Bogen ausprobiert hatte, wurde unsere Runde in zwei Gruppen geteilt. Diese traten gegenseitig beim Mäuseschießen an. Dabei war auch Teamarbeit gefragt, manche Mäuse fielen nur, wenn man sie zusammen erledigte. Schade war in den Augen einiger Teilnehmer, dass die Mäuse keine Laute von sich gaben, wenn sie getroffen wurden.
Im Anschluss an die erfolgreiche Jagd klang der Abend gemütlich am Grill aus. In diesem Rahmen sei noch einmal herzlich den beiden Initiatoren und Organisatoren Frau Wissel und Frau Segger gedankt, für beide war dies die letzte Veranstaltung, sie werden sich anderen Aufgaben zuwenden. Auf die beiden Nachfolger, Frau Fischer und Herrn Schneider, freuen wir uns sehr. (Autorin: Katrina Steindor)

Wöchentliches Miteinander – stets “positive Stimmung” beim PrakTisch

veröffentlicht von Sarah Römsch am 23. März 2010

Blog Hallo! Mein Name ist Nadine Brunschön und ich studiere im 8. Semester Wirtschaftsrecht in Wolfenbüttel. Ich absolviere bei der Salzgitter Service und Technik GmbH im Bereich “Personalmarketing an Schulen“ bis zum Sommer 2010 mein Praktikum. Im Anschluss werde ich meine Diplomarbeit schreiben. Ich bin nun seit knapp einem Monat in der Salzgitter AG, wobei ich schon einige Außentermine an verschiedenen Schulen wahrgenommen habe. Es ist informativ und aufregend, genau so, wie ich es mir vorgestellt habe.

Am Donnerstag, den 04.03.2010, besuchte ich das erste Mal den PrakTisch in der Kantine. Phänomenal! PrakTisch ist eine Zusammenkunft von allen Studenten und einigen Betreuern, um neue Kontakte zu knüpfen und aufkommende Fragen zu diskutieren. Ich war überrascht, aus wie vielen Bereichen sich die Studentinnen und Studenten hier zusammenfinden: Vom Schweißlabor der Forschung und Entwicklung, über die Stahlwerke bis hin zur Personalabteilung – alle Richtungen waren vertreten.

An diesem Tag waren wir 18 Studenten und drei Betreuer. Dies sorgte für eine positive und familiäre Stimmung. So funktioniert Wissensaustausch! Bei dem Treffen erfuhr ich, dass zurzeit ca. 100 Studenten bei der Salzgitter AG ein Praktikum absolvieren oder ihre Abschlussarbeit schreiben. (Autorin: Nadine Brunschön)

Ein PrakTisch-er Wegweiser durch die Berufswelt

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 15. März 2010

Prof Niemeyer „Am Scheideweg des Lebens stehen keine Wegweiser!“ Wollt ihr trotzdem wissen, wie man es richtig machen kann? Beim 7. PrakTisch-Event gab Herr Professor Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, Vorstand der KHS AG (einer Gesellschaft im Salzgitter Konzern), rund 40 Studierenden und Praktikanten interessante und wertvolle Tipps zum Studium und zum beruflichen Werdegang.

Der Weg bis zur Führungskraft
Im 560 Seelen-Dorf aufgewachsen, mit 650 Kommilitonen angefangen zu studieren – heute Führungskraft. Ja, das geht! Während des Studiums an der Uni Hannover hat Professor Niemeyer als Hiwi sein Studium finanziert und auf der Hannovermesse als Nachtwächter etwas Geld „im Schlaf verdient“. Sehr anschaulich und menschlich berichtete der 42-Jährige über seinen beruflichen Werdegang. Besonders spannend fand ich seine Auslandserfahrungen, die sich weit über den Globus erstrecken. In Irland hat er 4000 km mit dem Fahrrad zurückgelegt, in New York wurde ihm im Fahrstuhl die Brille geklaut, in Sumatra konnte er auch für 3,50 € am Tag gut leben.

Zeit für unsere Fragen
Wie sieht die Work-Life-Balance einer Führungskraft aus und wie lautet seine Lebensphilosophie? Antwort: Seine Laufschuhe sind immer dabei, geben ihm den benötigten Ausgleich. Das Wochenende und die Familiengeburtstage sind grundsätzlich arbeitsfrei. Herr Niemeyer geht sehr pragmatisch und gut vorbereitet an die Dinge heran, hat Durchhaltewillen, Spaß an der Arbeit und schafft es, auch andere zu motivieren. Die Ressourcen seien unsere Köpfe, und so hält er es auch für die Verantwortung eines Managers, die Nachwuchskräfte wie bei diesem PrakTisch-Event zu fördern.
Als Tipp gibt er uns mit auf den Weg, dass wir auf unseren gesunden Menschenverstand hören und frei und offen kommunizieren sollen. Nicht zu viel über vermeintliche Chancen grübeln, sondern auch einfach mal etwas machen. Das Studium bietet gute Möglichkeiten, die Welt zu erkunden und Erfahrungen zu sammeln. Der Spaß soll also auch nicht auf der Strecke bleiben. Bei einem Einstellungsgespräch sollte man sich gut verkaufen können, Motivation, Antrieb und Ehrlichkeit vermitteln. So lasse sich auch mal die ein oder andere schlechte Schulnote wettmachen. Das macht Mut…

Markt der Möglichkeiten und Buffet
Nach dem Vortrag fand ein interessanter Markt der Möglichkeiten statt, bei dem die Studierenden die Chance hatten, sich über verschiedene Bereiche im Betrieb und über offene Stellen zu erkundigen. Bei Brötchen und Kuchen lernte ich andere Praktikanten kennen und erfuhr weitere interessante Details über die Salzgitter AG. So gehörte dieses Event auch zu einem meiner Highlights während meines sechswöchigen Praktikums bei der Salzgitter AG. Nehmt Eure Chancen war, denn „Unternehmen“ kommt von „unternehmen“, nicht von „unterlassen“ wie Herr Professor Niemeyer es so schön erklärt hat.

(Autorin: Myriam Brendel, Praktikantin in der Konzernkommunikation)

PS: PrakTisch ist ein Programm für Studierende bei der Salzgitter AG. Es beinhaltet Informationsveranstaltungen (s.o.), ermöglicht einen tieferen Einblick in die Vielfalt des Konzerns und fördert die Vernetzung unseres akademischen Nachwuchses untereinander; z. B. durch einen gemeinsamen Weihnachtsmarktbesuch.

Gelungener PrakTisch Nachmittag – Führungkraft berichtet über Work-Life-Balance

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 06. April 2009

Dr. Brühl Am 31.03.2009 fand im Waldhaus wieder die interessante halbjährliche Infoveranstaltung im Rahmen der PrakTisch-Event-Reihe statt. Hierfür waren alle Studenten und Praktikanten der Salzgitter AG eingeladen. Die Veranstaltung gliederte sich in zwei Bereiche: Im ersten Teil berichtete Herr Dr. Brühl, Leiter der Technischen Kundenberatung der Salzgitter Flachstahl GmbH, über seine Erfahrung als Führungskraft. Anschließend folgte in einer geselligen Atmosphäre der „Markt der Möglichkeiten“.

Dr. Brühl schilderte seine beruflichen Stationen auf dem Weg zur Führungskraft als Leiter der Technischen Kundenberatung. Während seines Vortrags ging er auf die Zuhörer ein und machte deutlich, dass man oft einen anderen Weg einschlägt, als ursprünglich geplant. So hatte Herr Dr. Brühl Werkstoffwissenschaften studiert, arbeitete dann im Fachbereich für Eisenhüttenkunde und nahm letztendlich die Stelle als Führungskraft der Technischen Kundenberatung an. Zudem machte er deutlich, dass man auch als Führungskraft genug Zeit für sein Privatleben hat und die Work-Life-Balance bei ihm ausgeglichen ist.
Anschließend konnten alle Beteiligten in einer offenen und ungezwungenen Diskussionsrunde Fragen aller Art stellen. Dabei wurden sowohl Fragen zur kompetenten Mitarbeiterführung als auch über die Bedeutung von Softskills für eine erfolgreiche Karrierelaufbahn diskutiert. Natürlich kam aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage die Frage nach den Auswirkungen für Berufseinsteiger auf. Dr. Brühl sieht es als falsch an, wenn man keine weiteren Mitarbeiter mehr einstellen würde, da sich in der Vergangenheit bereits gezeigt hat, dass dadurch dem Unternehmen später eine Generation an qualifizierten Mitarbeitern fehlt.

Beim anschließenden Markt der Möglichkeiten standen Ansprechpartner der Themenbereiche Forschung, Personal und Produktion für anregende Gespräche zur Verfügung. Dadurch ergaben sich Möglichkeiten seitens der Studenten, Einblicke in diese Bereiche zu erhalten.

Erneut war es eine gelungene Veranstaltung der SZST Salzgitter Service und Technik GmbH. Wir danken den Organisatorinnen Frau Segger und Frau Wissel sowie allen anderen Beteiligten für die gelungene Veranstaltung.

Wir hoffen noch auf viele weitere Events dieser Art.

(Autoren: Siedlaczek, Greschner, Rhode, Veit)