Archiv für die ‘unsere Studenten erzählen’ Kategorie

Ready… Set… STRIKE!

veröffentlicht von Anna Kudrjawceva am 14. Mai 2012

PrakTisch BowlingSo lautete das Motto unseres letzten Treffens aller Praktikanten, diesmal im Bowling Center in Wolfenbüttel. Unbekannte Gesichter, neue Eindrücke – da machte sich in den ersten Minuten zunächst Zurückhaltung beim Kennenlernen bemerkbar. Um diese aufzulösen und den Austausch mit Praktikanten anderer Fachbereiche und Gesellschaften anzuregen, entschied das Los über die Zusammensetzung der Bowling-Teams. Bei erfrischenden Getränken und dem ein oder anderen Strike fiel es uns leicht, ins Gespräch zu kommen. Zur eigenen Bowling-Taktik und vor allem zum Praktikum bei der Salzgitter AG wusste jeder was zu sagen.

Als sich nach zwei Runden so langsam die beste Wurftechnik herauskristallisierte und alle mit Spaß dabei waren, wurde spontan eine dritte Runde initiiert. Bei neu gemischten Gruppen erhielt so jeder die Chance, noch einmal alles in die Waagschale zu werfen und den Bowling-Thron zu erklimmen. Dank motivierendem „Backgroundsupport“ wurden letzte Kräfte mobilisiert und ausgeklügelte Taktikkniffe ausgepackt. Am Ende mussten wir uns aber Herrn Rottwinkel vom Personalmarketing geschlagen geben, dem der Titel Bowling-Champion einfach nicht zu nehmen war.

Für uns alle war es ein sehr spannender und amüsanter Nachmittag! Wir haben viele neue Erkenntnisse über die verschiedensten Praktika und Aufgabengebiete im Salzgitter-Konzern gewonnen sowie einige Kontakte über die Abteilungs- und Gesellschaftsgrenzen hinaus geknüpft.

Für die Organisation an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön. Wiederholung definitiv gewünscht!

Heiß, laut und absolut beeindruckend!

veröffentlicht von Annika Schrader am 07. Mai 2012

Glühende Träger, ohrenbetäubende Elektroöfen und dunkle Hallen… Der Charme des Stahlwerks in Peine ist ein ganz eigener. Davon konnten wir, eine Gruppe von Praktikanten der Salzgitter AG und Studenten der RWTH Aachen, uns am vergangenen Freitag selbst überzeugen. Denn um die Salzgitter AG richtig kennenzulernen, sollte man an einer Werksführung teilgenommen haben. Erst hier wird die Faszination von „Stahl“ so richtig lebendig und erst hier steckt einen die Begeisterung für diesen Werkstoff so richtig an.

Nach einer kurzen Vorstellung des Werks in Peine durch den technischen Geschäftsführer der Peiner Träger GmbH (PTG) Herrn Korth in einem der altehrwürdigen Verwaltungsgebäude auf dem Werksgelände übernahm Herr Schiefer die Führung durch das Stahlwerk. Seine Ankündigung „an den Öfen gibt es richtig was zu sehen“ sollte sich bewahrheiten. Auch der Rundgang durch die Trägerstraße und die Universalmittelstraße (UMIT) waren beeindruckend und gehören dazu, will man die Trägerproduktion im Ganzen verstehen. Der eindeutig spannendste Teil der Führung aber bestand darin zu sehen, wie Schrott in einem der Öfen geräuschvoll (Ohropax waren zwingend notwendig…), den Boden zum Beben bringend und mit diversen „Feuereffekten“ zu Stahl verkocht wurde.

Ein kleiner Wermutstropfen war die hinter einer Wand abgeschottete Bandgießanalage, deren Modell gerade bei der Hannover Messe so viel Interesse und Begeisterung ausgelöst hatte. Ein Blick auf das Original blieb uns also vorerst leider verwehrt. Dafür bekamen wir eine Sonderanfertigung von 48 Meter langen Trägern zu sehen, die demnächst das Grundgerüst unseres neuen Besucherzentrums am Standort Salzgitter bilden werden!

Was nach der Werksführung also bleibt, ist ein absolut beeindruckendes Erlebnis und jetzt, egal ob Maschinenbauer, Metallurge oder BWL’er, ein feeling dafür zu haben, was es heißt, Stahl zu produzieren. Zwar konnten wir, die Büroarbeitsplatz-Verwöhnten, dem sportlichen Tempo während der Führung durch die Trägerstraße und die UMIT  nicht immer ganz folgen, waren am Ende aber froh, die Werksführung miterlebt zu haben.

Alles in allem also ein heißes, lautes und anstrengendes Erlebnis, aber unbedingt sehens- und empfehlenswert!

Ist deine Abteilung nicht die, in der es nur Blondinen gibt?

veröffentlicht von Anne Schmidt am 28. März 2012

MitarbeiterzeitungenHmm… nein! In meiner Abteilung gibt es keine einzige Blondine, trotzdem hat sich anscheinend das Bild von einer blonden Frau in den Köpfen der Mitarbeiter verankert, wenn es um Kommunikation geht. Genauer gesagt: Mitarbeiterkommunikation. Seit sechs Wochen bin ich Mitglied im Team und habe schon einiges erlebt. Zu meinen Aufgaben gehört es unter anderem, das Intranet mit zu betreuen und die Mitarbeiterbroschüre zu überarbeiten, die jeder „Neuling“ bekommen soll, um sich besser im jeweiligen Unternehmen zurecht zu finden. Aber auch charmanten Franzosen, die sich verwählt haben, bei der Suche nach der richtigen Telefonnummer behilflich zu sein oder von meinem Chef in die Kreise der regionalen Wirtschaft eingeführt zu werden und einem Treffen des Gesprächskreises Wissenschaft und Wirtschaft beizuwohnen, sind Bestandteile eines abwechslungsreichen Arbeitstages.

Überrraschend vielfältig und innovativ

Hinter jeder Aufgabe kann sich eine Überraschung verstecken. So habe ich erst durch das Durchsehen der Mitarbeiterzeitschriften gemerkt, wie vielfältig und auch innovativ der Salzgitter-Konzern ist, aber auch, dass jede Fachrichtung ihre „Geheimsprache“ hat. Hochtemperaturkorrosion, Multi-Vendor-Strategie und was, bitteschön, ist eine Vormaterialdajustage? In den ersten Wochen habe ich gefühlt so viele Fachbegriffe nachgeschlagen wie in den letzten 5 Jahren zusammen. Doch es hat sich gelohnt und ich habe eine Menge gelernt.

PrakTisches Zusammensein

Die Vielfalt des Konzerns bestätigt sich jeden Donnerstagmittag. Von 12 -13 Uhr treffen sich Praktikanten aus den unterschiedlichsten Abteilungen in der Kantine beim sogenannten PrakTisch, um Erfahrungen auszutauschen oder zu quatschen. Dabei treffe ich Praktikanten aus der Technik, Forschung oder dem Handel und es ist immer ein lustiges Zusammensein. Hier wird nicht nur darüber diskutiert, wie bequem Sicherheitsschuhe sind, sondern auch neue Ideen für die Zeit nach dem Praktikum geboren. So ein Jahr in Finnland ist wirklich eine gute Idee. Danke!

Stahl und Sozial – die Mischung macht´s

veröffentlicht von Liesa Venikov am 14. Februar 2012

„Und was machst du dann hier?“ so oder so ähnlich fängt fast jedes Gespräch mit mir hier in der Welt des Stahls an. Eine Sozialarbeiterin in einem großen Stahlkonzern ist selten. Eine Frau vielleicht noch seltener. Für mich war es eine neue Welt. Neu, aber nicht unerwünscht. Neue Kollegen, neue Berufsgruppen, neue Branche, die eine Männerdomäne ist, und alles war sehr viel größer, als ich es mir vorgestellt habe.

Die Betriebliche Sozialarbeit ist ein kleines Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit, das mich schon immer gereizt hat – in der Theorie zumindest. Als ich hier, nach Abschluss meines Studiums, die Möglichkeit bekam, mein Anerkennungsjahr zu machen, stellte sich heraus, dass die Praxis schwieriger, aber auch interessanter ist.

Mein Einsatzort ist die Berufliche Bildung der Salzgitter Service und Technik GmbH.

Mein Auftrag: das Projekt  „Implementierung von Mediation in der Beruflichen Bildung“ auszuarbeiten und umzusetzen. Eine Streitkultur, mit der sich viele identifizieren können und die an Schulen inzwischen gang und gäbe ist. Nebenher durfte ich die Position eines Lehrers einnehmen und Unterricht geben – jetzt weiß ich, dass Handys auch unter dem Tisch auffällig sind und ablenken. 

Nach ein paar Verwechslungen – einige Auszubildende dachten, ich wäre eine Schülerpraktikantin – lernte ich die Auszubildenden und die Ausbildung gut kennen. Durch die sozialpädagogische  Betreuung in den 3,5 Ausbildungsjahren wird den Auszubildenden ein Angebot gegeben, das ich für sehr wichtig halte. Nach dem Motto „Probleme sind dafür da, gelöst zu werden“, gibt es kein Tabuthema, das nicht bearbeitet werden kann. Aus Fragen zu Liebeskummer, Kindergeld, Schulden- und Suchtproblematiken etc. werden Antworten und Lösungswege. Die Salzgitter AG gibt hierdurch ihren Auszubildenden die Möglichkeit, sich vollkommen auf die Ausbildung zu konzentrieren.

Im März wird das Anerkennungsjahr beendet sein. Leider! Aber Erfahrungen, Wissen, Eindrücke und nette Kollegen bleiben mir in Gedanken erhalten. Vielleicht sieht man sich eines Tages wieder.

Das Besucherzentrum – “Die Visitenkarte des Werkes”

veröffentlicht von Kilian Krügel am 31. Januar 2012

7.45 Uhr – für Brigitte Hölken und Sandra Roubrocks beginnt der Arbeitstag im Besucherzentrum am Tor 1. Von hier aus organisieren sie Veranstaltungen, sorgen für Unterkunft und Transport von Kunden und planen die beliebten Werkführungen. Die Anfrage ist groß – alleine im letzten Jahr kamen 412 Gruppen, das sind 9373 Besucher aus den unterschiedlichsten Regionen.
 
Spannend aufbereitet stellen die Werkführer das Werk, dessen Geschichte und Mitarbeiter vor. „Jede Führung ist eine andere“, so Herr Dufhues. Daher ist der Umgang mit den verschiedenen Besuchergruppen jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung. Dieser stellen sich, neben ihm, sechs weitere nebenberufliche sowie der hauptamtliche Werkführer Jürgen Simon. Ihre langjährig gesammelten Erfahrungen und Menschenkenntnis in Führungs- oder Ausbildungstätigkeiten helfen ihnen heute dabei, sich auf Kunden ebenso wie auf Studenten oder Behindertengruppen einzustellen. Letztere, erinnert sich Karlz-Heinz Dufhues, sind oftmals so begeistert, dass sie ihn bei der Verabschiedung sogar herzlich umarmten. Auch andere Gruppen haben ihre Eigenheiten – Rentner kommen gerne schon mal zwei Stunden vor Führungsbeginn und fragen sich, warum um 7.00 Uhr noch niemand vor Ort ist, um sie zu empfangen. Flexibilität bewies das Team, als eine andere Besuchergruppe statt mit dem angekündigten Bus, doch mit eigenen PKWs anreiste. Um dem stundenlangen Fußmarsch über das Werkgelände zu entgehen, wurde schnell beim Partner Schmidt-Reisen ein Ersatzbus organisiert.
 
Die Gäste werden im Besucherzentrum empfangen. Nach der Begrüßung soll ein Film sie auf die anschließende Führung einstimmen. Die Sicherheit der Gruppe ist selbstverständlich. Daher werden alle mit Helm und Augenschutz ausgestattet. Anschließend werden die Teilnehmer zum Bus begleitet, um sie zu den Stationen der Führung, dem Hochofen, dem Stahlwerk, der Warmbreitbandstraße und der Feuerverzinkung, zu fahren. Auf dem Weg sehen sie die ersten Brammen, die teilweise noch so heiß sind, dass ihre Wärme beim Vorbeifahren deutlich im Bus spürbar ist. Besucher, die genau hinschauen, erblicken sogar schon das Roheisen, das zum Transport ins Stahlwerk in Torpedopfannen gefüllt wird. Währenddessen informiert der Werkführer über Gebäude und Anlagen.
 
An den einzelnen Stationen wird detailliert auf den Stahlerzeugungsprozess eingegangen. Dabei befindet sich die Gruppe in nächster Nähe zu den Werkmitarbeitern und bekommt Arbeitsabläufe wie das Entnehmen einer Roheisenprobe hautnah mit. Bei Fragen kann der Werkführer weit ausholen, erklärt historische Hintergründe sowie technische Details. Das ist wichtig, auch hier präsentiert sich die Salzgitter AG nach außen. Das Besucherzentrum ist die „Visitenkarte des Werkes“ und schließlich ist „Qualität, wenn nicht das Produkt zurück kommt, sondern der Kunde“.
 
Autor: Kilian Krügel (Praktikant in der Abteilung Marketing)

Wenn Sie gern selbst unser Werk besichtigen möchten, können Sie sich bei der Touristeninformation der Stadt Salzgitter anmelden.

Bewerben kann so einfach sein!

veröffentlicht von Martina Krawycinski am 24. Januar 2012

Wer möchte sich denn nicht schnell und vor allem kostenfrei bei einem Unternehmen für einen Praktikumsplatz bewerben? Unser neues Online-Portal macht es möglich!

Seit Herbst letzten Jahres arbeiten wir, die SZST Salzgitter Service und Technik GmbH (Bereich Berufliche Bildung), mit dem neuen Bewerbungsportal. Für den Konzern betreuen wir am Standort Salzgitter fast alle Praktikanten. Daher bekommen wir eine Menge an Bewerbungen, die wir nun mit dem neuen Onlineportal bearbeiten können. Sowohl für die Bewerber als auch für uns als erste Leser bietet das System eine große Arbeitserleichterung.

Als Bewerber kann man sich ganz bequem ohne Stress von zu Hause aus bewerben – und das in nur wenigen Minuten! Hier mal eine kurze Beschreibung der notwendigen Schritte.

  1. Klar, zuerst sollte man sich ein spannendes Thema von der Homepage aussuchen. Und für den Fall, dass gar nichts dabei ist, kann man sich am Ende der Liste auch initiativ bewerben.
  2. Mit dem passenden Link (am Ende der jeweiligen Ausschreibung) kommt man dann zur Registierung im System, trägt da seine Kontaktdaten ein (siehe Bild) und stimmt der Nutzungsvereinbarung zu.
  3. Wenn man dann im System drin ist, klickt man noch in einer Maske an, was man gerade so macht (z.B. wo man studiert) und schreibt in die nächste Maske, ab wann und wie lange man das ausgewählte Thema bearbeiten möchte. 
  4. Dann noch schnell die vorbereiteten Dokumente hochgeladen (mind. Anschreiben, Lebenslauf und aktuelles Zeugnis) und fertig ist die Bewerbung!

Wir, das Bewerbermanagement Team, können Ihre Bewerbung mit dem neuen System nun schneller und individueller bearbeiten und in die zuständigen Fachbereiche weiterleiten.

Ich persönlich bin froh, dass wir auf das neue System umgestiegen sind, da es für die Bewerber einfach zu bedienen ist und mir die Arbeit erleichtert.

Schreiben Sie uns gern Ihre Eindrücke vom neuen System aus Sicht eines/r Bewerbers/in, entweder hier als Kommentar oder als E-Mail.

Stahlbau – ganz leicht? Ein Schülerwettbewerb gibt Antworten

veröffentlicht von Sarah Engel am 22. November 2011

“Material- und Prozessinnovation für den intelligenten Leichtbau“ hieß das Thema des 4. Nano und Material Symposium Niedersachsens, das am 16. und 17. November 2011 erstmalig im Gästehaus der Salzgitter AG stattfand. Die Besonderheit der Messe lag in der Ergänzung der Vortragsreihen durch einen Schülerwettbewerb. Eine Brücke aus Styropor und Stahl zu bauen, das war die Aufgabenstellung.

In einer Vorauswahl wurden vier Schulgruppen ausgewählt, die dann auch nervös am Morgen des 17. November in Salzgitter erschienen. Los ging es erstmal mit dem offiziellen Teil der Veranstaltung: Begrüßung aller Schüler und Teilnehmer des Symposiums durch den Vorstand der Salzgitter AG und den Leiter der Qualitätssicherung des VW Werkes in Salzgitter. Darauf folgten noch ein paar Informationen zu den Themen Leichtbau aus der Sicht von VW, Salzgitter und dem Land Niedersachsen.

Der Wettbewerb beginnt
Dann begann für die Schüler der aufregende Teil des Tages. Die Gruppen der Oberschule Bomlitz, der Bonifatiusschule II Göttingen, der Geschwister-Scholl-Schule Altenwalde und des Gymnasiums Papenburg wurde durch einen Vortrag mit dem Schwerpunkt „Werkstoffkunde“ an die kommende Aufgabenstellung herangeführt. Zunächst galt es erstmal, das Gehörte in die Praxis umzusetzen und selbst Tests, z. B. zur Dichte, durchzuführen. Die weitere Anforderung des Wettbewerbs war, eine 1 m lange Brücke zu bauen, die ein Gewicht von 1,5 kg aushält und dabei noch eine Mindestdurchfahrtshöhe von 10 cm vorweisen kann. Das Team, das diese Kriterien berücksichtigt und dessen Brücke die leichteste ist, erkämpft sich den ersten Platz. Klingt erstmal ganz einfach, doch wie würden Sie vorgehen, wenn Ihnen nur Styroporplatten, Drahtseil und Holzspieße zur Verfügung stehen und dabei das Gewicht und die Standhaftigkeit der Konstruktion nicht außer Acht gelassen werden darf? Während sich die Schüler Gedanken machten, lauschten die anderen 180 Teilnehmer des Symposiums weiteren Fachvorträgen über neue Materialien, Oberflächen und Leichtbau.

„Intelligenter Leichtbau“ lautete das Motto der vier Schülergruppen
Nach drei Stunden kreativer Arbeit und unzähligen Schaulustigen, die die ganze Zeit ihre Runden um die Tische der vier Teams drehten und diese miteinander verglichen, nahte das Ende. Die Spannung stieg – wessen Brücke erfüllt alle Kriterien und wer hat die leichteste? Welches Team darf das Siegerpodest besteigen und erhält einen Preis von 1.000 € für seine Schule? Im Mittelpunkt der Auswertung standen der Brückenbau, das Vorgehen bei den Experimenten und die Kommunikation innerhalb der Gruppe. Gewinner aller drei Teile und somit Sieger des Wettbewerbs wurde das Team des Gymnasiums Papenburg. Den zweiten Platz belegte die Bonifatiusschule II Göttingen und erhielt ein Preisgeld von 750 €. Doch auch der Drittplatzierte (Oberschule Bomlitz) und der Vierplatzierte (Geschwister-Scholl-Schule Altenwalde) waren Gewinner und erhielten Geldpreise in Höhe von 500 € und 250 €.

Karrierestand im Foyer
Neben der Begleitung des Schülerwettbewerbs war die Salzgitter AG auch mit einem Karrierestand vor Ort. Zwar habe ich als angehende Betriebswirtin eher wenig mit Verbundstoffen, Oberflächen und dem Leichtbau zu tun. Es war aber trotzdem interessant zu verfolgen, wie sich die unterschiedlichsten Fachgespräche entwickelten und erfolgversprechende Kontakte an unserem Stand geknüpft wurden.

Im Personalbereich ist immer was los

veröffentlicht von Marianne Hohmann am 12. Oktober 2011

Oft kommen einem Sätze von anderen Praktikanten zu Ohren wie: „Ich habe nichts zu tun, es ist so langweilig da.“ Davon können wir, zwei engagierte und begeisterte Studentinnen von der Ostfalia in Wolfenbüttel, auf keinen Fall sprechen. Denn bei der Salzgitter Flachstahl GmbH ist in der Abteilung Führungskräfte Personalentwicklung immer etwas los.

Bewerbermanagement und Personalentwicklung
Der Tag startet mit dem großen Thema Bewerbermanagement. Das fängt schon morgens in aller Frische an: Da heißt es nämlich, sich um die eingegangenen Bewerbungen zu kümmern. Und das bedeutet im Klartext, einen großen Teil des Tagesgeschäftes selbstständig zu erledigen.
Wer denkt, dass diese Tätigkeiten eher operativ und schnell gemacht sind, sollte den weiteren Tagesablauf nicht unterschätzen. Denn dazu kommt der 2. große Bestandteil unseres Praktikums: die Seminarplanung. Dafür mussten als erstes Termine mit den Referenten abgestimmt, der Betriebsrat befragt, Catering organisiert und natürlich Räume gebucht werden. Wenn der Tag des Seminars dann gekommen war, waren wir weiterhin dafür verantwortlich, dass alle benötigten Unterlagen zur Verfügung stehen und die Technik, wie Beamer und Laptop, einwandfrei funktionierten. Zum Beispiel durften wir während unseres Praktikums die PEQO (steht für „Personalentwicklung/Qualifikation/Organisationsentwicklung“- PEQO sind jährliche Qualifizierungsgespräch in der Flachstahl) –Informationsveranstaltungen begleiten, wobei wir live bei den Schulungen dabei sein konnten.
Von Assessment Centern (AC) hat sicherlich jeder schon mal gehört. Wir hatten hier die Gelegenheit, ein ähnlich gestaltetes Development Center zu begleiten. Dieses dient im Gegensatz zum AC nicht der Auswahl, sondern zur Förderung von Mitarbeitern. Wir hatten dabei die Tagesorganisation inne und durften auch in alle Einzel- und Gruppenübungen hineinschnuppern.

Personalverwaltung und Projektarbeit
Des Weiteren befassten wir uns mit dem Stellenmanagement, was im Einzelnen bedeutet, dass wir sowohl interne als auch externe Stellen auf der Homepage ausgeschrieben haben. Exeltabellen, Präsentationen und Worddokumente trafen wir auch täglich an und mittlerweile kann man sagen, dass wir fast Profis im Formatieren geworden sind, was uns sicherlich im weiteren Studienverlauf nur positiv zu gute kommen wird.
Doch nicht nur stur formatieren, auch kreativ wirken ist angesagt. So haben wir zum Beispiel mit Fr. Neuhäuser, der Leitern der Abteilung Führungskräfte Personal, an einem Projekt gearbeitet, welches Ingenieurinnen fördern und auf die Salzgitter AG als Arbeitgeber aufmerksam machen soll. Also ein konzernweites Projekt, in welches wir unsere Ideen mit einbringen durften.
Extern haben wir die Salzgitter AG auf der vielfältigen und interessanten IdeenExpo in Hannover als Standpersonal vertreten. Wir konnten so Kontakte zur jüngeren Generation knüpfen und ihnen den Konzern als interessanten Arbeitgeber vorstellen.

Rahmenbedingungen und Fazit
Das alles macht jedoch nur Spaß, wenn man voll ins Team integriert und durch das sehr gute Arbeitsklima unterstützt wird. So kann man seinem Schreibtisch entfliehen und locker beim Mittagessen zusammen sitzen sowie jeden Donnerstag alle anderen Praktikanten oder Diplomanden der SZFG zum „PrakTisch“ treffen, um sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und beispielsweise Fahrgemeinschaften zu bilden.
Als letztes Ereignis konnten wir uns natürlich eine Werksführung nicht entgehen lassen. Dabei wurden wir durch die drei wichtigsten Standorte des Betriebsgeländes: den Hochofen, das Stahlwerk sowie das Warmwalzwerk geführt.
Alles in allem war es also ein sehr gelungenes Praktikum, das vor allem unsere Selbstständigkeit und unser Organisationsgeschick gefördert hat. Der Mix von abwechslungsreichen Aufgaben und Ausflügen hat unser Praktikum bestimmt und letzten Endes wurde uns so wirklich nie langweilig (gemeinsamer Artikel von Jessica Langner und
Marianne Hohmann).

Ein Geschäftsführer plaudert aus dem Nähkästchen

veröffentlicht von Eva-Lisa Schmidt am 07. Oktober 2011

Am Dienstag, den 27.09.2011 hatten wir Praktikanten am Standort Salzgitter die Möglichkeit, im Rahmen des PrakTisches einmal aus erster Hand zu erfahren, wie der berufliche Werdegang eines Geschäftsführers aussehen kann und welche Tipps er uns für Studium und Beruf gibt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Herrn Schneider, dem Leiter des Supports der SZST Salzgitter Service und Technik GmbH.

Praxis während des Studiums?
Herr Dr. Schlim, Geschäftsführer der Peiner Träger GmbH, wollte zum Thema beruflicher Werdegang und Berufseinstieg eher „mit uns sprechen statt zu uns“. Unter diesem Leitgedanken erzählte der gebürtige Luxemburger von seinem eigenen beruflichen Weg vom Studium bis zu seiner derzeitigen Position als Vorsitzender der Geschäftsführung der Peiner Träger GmbH. 
So berichtete er z. B. davon, dass er nach seinem Studium gern schnell praktisch arbeiten wollte. Erste Einblicke in die Stahlindustrie hatte er selbst bereits während diverser Praktika gewonnen und enorm dabei gelernt. Deshalb empfahl er uns auch, schon möglichst während des Studiums viele praktische Erfahrungen zu sammeln. Das zeigte mir, dass ich mit meinem derzeitigen Praktikum auf einem guten Weg bin. Denn ich denke, die Erfahrungen, die ich im Berufsalltag sammeln kann, sind sehr wichtig für das spätere Berufsleben. Dabei fand ich es besonders spannend zu erfahren, dass für Herrn Dr. Schlim die Vielfalt an beruflichen Perspektiven eine besondere Rolle spielt. Dies hat mich erneut darin bestärkt, in meinem Praktikum noch mehr Eigeninitiative zu ergreifen und z. B. einmal in einer anderen Abteilung zu hospitieren.

Auslandserfahrung
Herr Dr. Schlim hat viele praktische Erfahrungen bei diversen Firmen in der Stahlbranche gesammelt. Dabei haben ihn besonders Reisen begeistert in Verbindung mit immer wieder neuen Tätigkeitsfeldern. Dies empfand er als große Bereicherung. Daraus konnte ich für mich als Anregung mitnehmen, eventuell im nächsten Jahr ein Praktikum im Ausland zu absolvieren.
Jedoch gibt es beim Wechsel zwischen vielen beruflichen Standorten auch immer zwei Seiten. Denn einerseits ist es toll, so viele interessante Tätigkeiten auszuüben, aber es ist nicht immer einfach, das mit der Familie zu vereinbaren. Gerade deswegen denke ich, sollte man gerade im Studium die Chance nutzen, noch einmal „über den Tellerrand herauszuschauen“, um den Umgang mit anderen Kulturen kennenzulernen. In diesem Kontext heißt es also neugierig zu sein und „mit Herzblut“ an neue Aufgaben zu gehen! Das bedeutet aber auch, dass man seine Karriere eben nicht immer planen kann. Nicht ganz einfach zu verstehen für einen Fast-Berufsanfänger wie mich, aber es gehört anscheinend immer auch ein bisschen Glück dazu. Gerade deshalb gab Herr Dr. Schlim den Zuhörern mit auf den Weg, dass neben den fachlichen Kompetenzen vor allem auch soziale Kompetenzen wichtig sind, um im Berufsleben erfolgreich zu sein. Man sollte also gerade als Praktikant Fragen stellen und Interesse zeigen.

Markt der Möglichkeiten
Diesen Tipp konnte ich im Anschluss an den Vortrag gleich in die Tat umsetzen. Im anschließenden „Markt der Möglichkeiten“ bot sich die Möglichkeit, sowohl bei Vertretern der Peiner Träger GmbH, der Produktion der Salzgitter Flachstahl GmbH, der Forschung und Entwicklung und Vertretern aus der Personalabteilung Fragen zu stellen. Ich selbst habe als Praktikantin am Stand Personal viele Fragen beantwortet. Ein tolles Gefühl, die eigenen Erfahrungen weiterzugeben! Generell konnte ich den anderen Praktikanten mit auf den Weg geben, zu seinen Ecken und Kanten im Lebenslauf zu stehen. Vor allem durch etwas Kreativität im Anschreiben ist es oft gar nicht schwer, auf sich aufmerksam zu machen (auch wenn vielleicht das Hobby „den Schwimmringen beim wachsen zugucken“ das ein oder andere Kopfschütteln weckt). Aber auch für mich war es spannend, etwas über das Fach-Trainee-Programm, was man hier im Unternehmen absolvieren kann, zu erfahren.

Fazit
Zusammenfassend fand ich diese Veranstaltung sehr gelungen. Sie hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, über den eigenen Aufgabenbereich hinauszugucken: vielleicht zunächst in einer anderen Abteilung – oder vielleicht sogar im Ausland? Wer weiß, denn Karriere ist, wie ich nun weiß, nur schwer zu planen….

Heute war Studententag!

veröffentlicht von Anne Petersen am 02. September 2011

Heute standen an unserem Stand Personaler der Salzgitter AG zur Information über Praktika und Studienarbeiten den Studenten zur Verfügung. Auch am Speed Dating und an Workshops haben sie teilgenommen, um den Studenten Informationen über die Salzgitter AG zukommen zu lassen.

Im Rahmen des Studententages wurde auch ein Interview mit Yvonne Weidner, Steffen Schwieger und Markus Rottwinkel im IdeenExpo TV ausgestrahlt. Dort wurden Fragen zum dualen Studium bei der Salzgitter AG als auch zu den Möglichkeiten von Praktika und Studienarbeiten im Konzern gestellt und beantwortet.

Anschauen könnt Ihr euch den Film hier.

Es gibt noch eine gute Nachricht! Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde eine neue Popcornmaschine in Dienst gestellt, so dass eine Grundversorgung mit Popcorn wieder gesichert ist.

Riesiger Andrang herrschte auch noch beim Science Slam. Über 1.000 Zuschauer hatten viel Spaß. Die Vortragsthemen waren zwar hoch komplex, die Vortragsart aber einmalig unterhaltsam und gleichzeitig lehrreich. Es lohnt sich, die Aufzeichnung im Internet nochmal anzuschauen (Link zum Vortrag des Science Slam Gewinners Boris Lemmer).