Erst kochen, dann grillen!

veröffentlicht von Annika Schrader am 20. April 2012

Der Sommer steht vor der Tür, die Temperaturen steigen und damit auch die Lust auf gemütliche Grillabende unter freiem Himmel. Für die richtige Grill-Ausrüstung sorgen Sie am besten selbst, indem Sie Ihr Talent als Stahlkoch / Stahlköchin auf der Hannover Messe unter Beweis stellen!

Das richtige „Rezept“ für Grillabende kennen Sie vermutlich, aber kennen Sie auch das richtige Rezept für verschiedene Stahlsorten? Ein Besuch am Karrierestand der Salzgitter AG auf dem Job & Career Market der Hannover Messe wird genau diese Frage beantworten. Dort wird Ihnen die Möglichkeit geboten, sich selbst als Stahlkoch zu beweisen und die verschiedensten Zutaten für  unterschiedliche Stahlsorten zusammenzustellen. Zur Verfügung stehen Mangan, Silizium, Aluminium, Kohlenstoff und viele andere Zutaten, die es geschickt zu kombinieren gilt, um z.B. das richtige Rezept für  innovativen HSD-Stahl zu finden. Diese Art von Stahl ist besonders verformbar und gleichzeitig besonders fest. Braucht man deshalb mehr oder weniger Mangan? Testen Sie Ihr Wissen oder probieren Sie Ihr Glück.

Auf den besten Stahlkoch/die beste Stahlköchin wartet zur Belohnung ein Grill, mit dem die sommerlichen Grillabende garantiert ein voller Erfolg werden! Einer von vielen guten Gründen, unserem Karrierestand auf der Hannover Messe (Halle 6, Job & Career Market, J 24) einen Besuch abzustatten.

Wir freuen uns auf viele Köche und Köchinnen und wünschen viel Erfolg!

Der Messebau beginnt, offene Jobs sind schon da

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 12. April 2012

In Vorbereitung auf die Hannover Messe werden seit ein paar Tagen auf dem Messegelände bereits unsere Stände aufgebaut. Es ist spannend zu sehen, wie aus einer ersten Designidee nun nach und nach ein riesiger Messestand mit vielen Exponaten, Besprechungsecken, Infoscreens etc. entsteht.

Neben unserem großen Stand in Halle 5 werden wir auch in Halle 6 im Bereich des Job & Career Markets vertreten sein. “Arbeiten bei einem innovativen Stahl- und Technologiekonzern” könnte man als Überschrift über den Stand schreiben. Und innovativ wird es auf jeden Fall. Denn wir werden auf dem Karrierestand das Modell einer Bandgießanlage zeigen, die wir aktuell an unserem Standort in Peine bauen. Wenn diese Anlage fertig ist, können wir erstmals Stahlsorten produzieren, die folgende Vorteile in sich vereinen: wir brauchen deutlich weniger Energie bei der Herstellung und stellen trotzdem einen Stahl her, der in Sachen Festigkeit und Verformbarkeit ungeahnte neue Perspektiven eröffnet. Mehr Informationen dazu finden Sie bei der Salzgitter Flachstahl GmbH.

Mit dem Modell wollen wir Sie neugierig machen und mit Ihnen ins Gespräch kommen über den Arbeitgeber Salzgitter AG. Wir erzählen vom Arbeitsalltag in der Produktion, der Forschung oder der Verwaltung. Wir kochen mit Ihnen neue Stahlsorten und sagen Ihnen, was man alles Tolles damit machen kann. Wir informieren Sie über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Konzern. Und wir haben ordnerweise offene Stellen und Angebote für Studierende dabei, wenn Sie am Ende sagen: “Ja, das hört sich gut an, da möchte ich gern arbeiten.”

Kommen Sie also in der Woche vom 23. bis zum 27. April bei unserem Stand auf der Hannover Messe vorbei. Wir erwarten Sie. Und falls Sie noch ein Ticket brauchen, werden wir auch dafür eine Lösung finden. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.

PS: Für durstige Gäste, die mit unserer Einladungskarte an den Hauptstand in Halle 5 kommen, halten wir ein alkoholfreies Getränk bereit.

Was haben Wettervorhersagen, Feuerschutz und Spielzeugautos gemeinsam?

veröffentlicht von Annika Schrader am 04. April 2012

Sie alle sind Teil von guten Ideen, die der Wettbewerb „Schüler experimentieren“ hervorgebracht hat. Dieser Wettbewerb ist die Juniorensparte der Veranstaltung „Jugend forscht“ und ist konzipiert für Schüler von 10 bis 14 Jahren. Die Schüler erhalten damit die Möglichkeit, sich mit Gleichaltrigen in Forschungsprojekten zu messen.

Bereits zum 9. Mal trafen in diesem Jahr die Sieger der Regionalwettbewerbe vom 15. bis 17. März beim Landeswettbewerb Niedersachsen in Oldenburg aufeinander. Als Schirmherr stand hierfür das Kultusministerium zur Seite.

Unter dem Motto „Uns gefällt, was Du im Kopf hast“ wurden in sechs wissenschaftlichen Disziplinen (Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo-und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik) aus den 41 Forscherteams der 79 Jungforscher die Landessieger ermittelt.

Frau Dr. Katrin Weilandt, Mitarbeiterin der Abteilung Engineering und Simulation in der Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH, Salzgitter, engagierte sich – wie bereits in den Vorjahren – als Jurorin und verlieh die Sonderpreise der Salzgitter AG. Luisa Köhler, Till Sobotta und Niklas Kleemann, Nick Weiler und Tim Meese-Marktscheffel hatten hier die Nase vorn. Sie konnten mit spannenden Antworten auf die Fragen „Kann man sich auf Wettervorhersagen verlassen?“, „Was ist der optimale Absprungwinkel eines Spielzeugautos von einer Sprungschanze?“ oder „Wie sieht der Feuerschutz der Zukunft aus?“ überzeugen.

Wir sagen herzlichen Glückwunsch und wünschen auch für das nächste Jahr viele kreative Ideen und mächtig Spaß an der Forschung!
Mehr Details unter: www.jugend-forscht.de

Ich will Stahlforscherin werden!

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 03. April 2012

„Mathematik hat mich in der Schule immer interessiert, war mir aber allein genommen nicht spannend genug. In Verbindung mit den Naturwissenschaften war mir schnell klar, dass ich Spaß an Technik habe und ich einen Beruf lernen will, der dies zusammenführt“, erklärt Dr. Erdelen-Peppler. Die 43-Jährige ist inzwischen Abteilungsleiterin bei der Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH und dort zuständig für die Mechanische Prüfung und Bruchmechanik.

Von der Schlosserin zur Forscherin
Begonnen hat sie nach dem Abitur zunächst mit einer Ausbildung als Schlosserin bei den Mannesmannröhren-Werken. „Von dieser Ausbildung profitiere ich heute noch. Einerseits weiß ich, wie der betriebliche Alltag in der Technik läuft, andererseits haben mir die erlernten Fähigkeiten auch privat sehr geholfen – ich kann vieles an unseren Motorrädern selbst reparieren oder besser beurteilen, was Handwerker empfehlen.“

Sieben Jahre arbeitete sie in der Produktion von nahtlosen Rohren mit. Doch sie war neugierig und wollte noch besser verstehen, wie man unterschiedliche Stahlsorten herstellt und welche Anwendungsmöglichkeiten sich dadurch ergeben.

Also begann sie ein Maschinenbaustudium und ging im Anschluss in die Forschung, genauer in den Bereich der angewandten Ingenieurtechnik. „Die Einsatzfelder von Stahlrohren sind sehr unterschiedlich. Zunächst denkt man sicherlich an Pipelines für Öl und Gas. Aber auch in jedem Auto gibt es Stahlrohre, in den Einspritzanlagen, Airbags, in Bremssystemen oder Abgasanlagen. Im Zusammenspiel mit dem Kunden und den Herstellern erarbeiten wir gemeinsam, was das Produkt können soll und wie dies nachzuweisen ist.“

Stahl – ein faszinierendes Arbeitsumfeld für spannende Berufe
Was fasziniert die 43-Jährige am Stahl: „Er ist ein alter Werkstoff, der immer jung geblieben ist und weiterhin innovativ sein wird. Wir können immer wieder neue Eigenschaften erzielen – durch Umformung, Legieren und Temperaturführung. Diese Vielfältigkeit der Einsatzmöglichkeiten – das verliert für mich nie den Reiz.“

Und wie lautet der Rat einer vierfachen Mutter für Mädchen in der Phase der Berufswahl? „Ich würde mir sehr genau anschauen, was als ‚Männerberuf‘ gilt und sehen, ob mich das interessiert.“ Viele praktische Gründe sprächen auch für technische Berufe: „Es gibt ein breites Betätigungsfeld, die Bezahlung ist zumeist gut und man ist freier in seinen Entscheidungen.“ Starke Gründe für eine mutige Eroberung der „Männerberufe“.

Ist deine Abteilung nicht die, in der es nur Blondinen gibt?

veröffentlicht von Anne Schmidt am 28. März 2012

MitarbeiterzeitungenHmm… nein! In meiner Abteilung gibt es keine einzige Blondine, trotzdem hat sich anscheinend das Bild von einer blonden Frau in den Köpfen der Mitarbeiter verankert, wenn es um Kommunikation geht. Genauer gesagt: Mitarbeiterkommunikation. Seit sechs Wochen bin ich Mitglied im Team und habe schon einiges erlebt. Zu meinen Aufgaben gehört es unter anderem, das Intranet mit zu betreuen und die Mitarbeiterbroschüre zu überarbeiten, die jeder „Neuling“ bekommen soll, um sich besser im jeweiligen Unternehmen zurecht zu finden. Aber auch charmanten Franzosen, die sich verwählt haben, bei der Suche nach der richtigen Telefonnummer behilflich zu sein oder von meinem Chef in die Kreise der regionalen Wirtschaft eingeführt zu werden und einem Treffen des Gesprächskreises Wissenschaft und Wirtschaft beizuwohnen, sind Bestandteile eines abwechslungsreichen Arbeitstages.

Überrraschend vielfältig und innovativ

Hinter jeder Aufgabe kann sich eine Überraschung verstecken. So habe ich erst durch das Durchsehen der Mitarbeiterzeitschriften gemerkt, wie vielfältig und auch innovativ der Salzgitter-Konzern ist, aber auch, dass jede Fachrichtung ihre „Geheimsprache“ hat. Hochtemperaturkorrosion, Multi-Vendor-Strategie und was, bitteschön, ist eine Vormaterialdajustage? In den ersten Wochen habe ich gefühlt so viele Fachbegriffe nachgeschlagen wie in den letzten 5 Jahren zusammen. Doch es hat sich gelohnt und ich habe eine Menge gelernt.

PrakTisches Zusammensein

Die Vielfalt des Konzerns bestätigt sich jeden Donnerstagmittag. Von 12 -13 Uhr treffen sich Praktikanten aus den unterschiedlichsten Abteilungen in der Kantine beim sogenannten PrakTisch, um Erfahrungen auszutauschen oder zu quatschen. Dabei treffe ich Praktikanten aus der Technik, Forschung oder dem Handel und es ist immer ein lustiges Zusammensein. Hier wird nicht nur darüber diskutiert, wie bequem Sicherheitsschuhe sind, sondern auch neue Ideen für die Zeit nach dem Praktikum geboren. So ein Jahr in Finnland ist wirklich eine gute Idee. Danke!

Kluge Köpfe fordern kluge Entscheidungen für die Region Braunschweig

veröffentlicht von Helge Langheim am 22. März 2012

Am 14. März 2012 stellten 21 wissenschaftliche Einrichtungen und regionale Unternehmen – unter ihnen die Salzgitter AG – Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ihre Initiative “Kluge Köpfe für die Region Braunschweig” in der Aula des Hauses der Wissenschaft in Braunschweig vor. Mit diesem Netzwerk wollen sie die Region zukunftsfähig gestalten und die Region Braunschweig für junge Talente attraktiver machen.

Was fällt Personalern zur Region Braunschweig ein?
Im Rahmen dieser Initiative wurden 120 Personalverantwortliche aus Unternehmen und Institutionen der Region zur Attraktivität und zum Potenzial der Region für junge Fach- und Führungskräfte befragt.

Die Ergebnisse der Befragung der Personalverantwortlichen wurden von Herrn Dr. Michael Kempe vom Institut für Marketing der TU Braunschweig vorgestellt. Dr. Kempe kam zu einem eindeutigen Ergebnis: Der Region fehlt es nicht an Attraktivität, es fehlt ihr vielmehr an einem positiven Image. 19% der Befragten hatten auf die Frage, „Nennen Sie mir bitte einen Aspekt, in dem sich aus Ihrer Sicht die Region Braunschweig als Standort für junge Fach- und Führungskräfte positiv von anderen Regionen und Städten abhebt.“, keine Antwort. Ähnlich verhielt es sich bei der umgekehrten Frage: „Worin sehen Sie aus Ihrer Perspektive die größte Schwäche der Region als Standort für junge Fach- und Führungskräfte?“ zu der 35 % der Befragten keine Antwort geben konnten. Alleinstellungsmerkmale der Region Braunschweig sind somit vielen befragten Personalverantwortlichen unklar.

Wie erleben Jugendliche die Region?
Danach stellte Martin Lennartz die Ergebnisse der beiden Event-Workshops vor, bei denen sich jungen Talente kreativ- gestalterisch und in einem World Café Format zu ihrem Bild von der Region, ihren Wünschen und ihren Erwartungen für die Zukunft äußerten. 140 Schüler, Auszubildende, Studenten und Berufseinsteiger und 15 Co-Moderatoren aus derselben Zielgruppe nahmen an den Event-Workshops teil. 

Drei der Co-Moderatoren stellten einen Teil ihrer Ergebnisse selbst vor: Die Aufgabe bestand darin, die Region Braunschweig als Fahrzeug darzustellen. „Wenn die Region Braunschweig ein Fahrzeug wäre, wie würdet Ihr es euch vorstellen? Welche Eigenschaften hätte es? Wie sähe die Umgebung aus und wie könnte das Fahrzeug in der Zukunft verbessert werden?“ Und so sah das Ergebnis meiner Gruppe aus:

Für was steht dieses Fahrzeug? Kaum eine andere Region in Deutschland ist so eng mit der Automobilindustrie verbunden wie die Region Braunschweig. Da war der Gruppe schnell klar, dass es ein Auto werden musste. Das Auto ist robust und wird angetrieben von einer starken Industrie (Felge in Volkswagen-Design und Antennenschornstein), die Sicherheit und Vortrieb erzeugt. Aber das Auto ist auch etwas bieder und langweilig, die Stoßstange vorne ist kaputt und ein „fachmännisch“ angebrachter Heckspoiler lässt das Auto provinziell erscheinen. Gleichzeitig steht die Region Braunschweig für eine lange, bis ins frühe Mittelalter zurückreichende Geschichte, daher ist die B-Säule, wirklich eine Säule und die hintere Felge ein Kutschrad. So präsentiert sich die Region nach außen industriestark und traditionell.
Aber unter der Motorhaube und im Kofferraum schlummern Forschung und Innovation in Form eines Elektromotors und des Logos der Ostfalia. Auf dem Dach des Fahrzeugs gedeiht ein Gründach, das die vielen Naherholungsmöglichkeiten in der Region symbolisiert. Aber diese positiven Eigenschaften sind nur wenig bekannt und müssten vielmehr in den Mittelpunkt der Kommunikation für die Region gestellt werden. Viel Gutes ist vorhanden, es muss nur nach außen getragen werden.

Daher verstehen die Initiatoren die Veranstaltung vom 14.3.2012 als Startschuss für viele regionale Aktivitäten zur Gewinnung und Bindung von Fach- und Führungskräften. Geplant sind u.a. weitere Projekte unter Beteiligung der Workshopteilnehmer.

Papa, was machst Du eigentlich den ganzen Tag bei der Arbeit?

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 15. März 2012

Ich fand´s früher immer toll, wenn ich meinen Vater an seinem Arbeitsplatz besuchen konnte. Das war aber auch einfach, denn das Bürogebäude war gefahrlos und uneingeschränkt zu besuchen. Ganz anders sieht es aus, wenn der Vater im Stahlwerk oder einer anderen großen Fabrik arbeitet. Da muss es meist bei Erzählungen beim Abendbrot bleiben. Mit einer Ausnahme:

Am Girls´ Day (26. April 2012) öffnen deutschlandweit viele Betriebe ihre Türen und bieten unterschiedlichste Aktionen an, um technische, handwerkliche oder IT-Berufe vorzustellen. Bei uns am Standort in Salzgitter waren innerhalb kürzester Zeit bereits alle 100 Plätze ausgebucht. Das freut uns sehr, denn wir haben ein tolles Programm vorbereitet. Morgens um 8 Uhr geht es los. Es werden Filme über den Konzern gezeigt, es gibt kleine Projekte, an denen man Tätigkeiten aus dem Bereich Elektrotechnik oder Metallverarbeitung selbst kennenlernen kann. Gemeinsam besichtigen wir dann das Warmbreitbandwalzwerk und schauen in der Forschung vorbei, welche Experimente und Mitmachstationen dort aufgebaut sind. Und zum Schluss gibt es noch eine Stärkung für alle und ein kleines Paket mit Infos zu Ausbildungsmöglichkeiten.

Ähnlich spannend geht es auch bei anderen Gesellschaften des Salzgitter Konzerns zu. So bietet z. B. die KHS an 3 Standorten (Dortmund, Bad Kreuznach, Kleve) insgesamt 34 Mädchen Einblicke in verschiedene Tätigkeitsfelder.

Unser Ziel bei der ganzen Aktion ist es, den Mädchen zu zeigen, aus welchen tollen Ausbildungsberufen sie wählen können. Leider ist es nämlich immer noch so, dass unter den 10 beliebtesten Ausbildungsberufen junger Frauen kein einziger technischer oder naturwissenschaftlicher Beruf ist. Und das wollen wir gern ändern, auch im Hinblick auf technische Studiengänge. Damit es in Zukunft öfter heißt: Mama, was machst Du eigentlich den ganzen Tag bei Deiner Arbeit im Stahlwerk?

PS: Wir haben in Salzgitter ebenfalls Anmeldungen von Jungen angenommen. Schließlich ist am 26.4. auch Boys´Day.

Hannover Messe bietet jedem ein Highlight

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 08. März 2012

Langsam steigt bei mir die Spannung und die Vorfreude auf die Hannover Messe. OK, im Moment ist das Gelände noch von der CeBIT in Beschlag genommen – und wir mit der Tochtergesellschaft TELCAT MULTCOM mitten drin. Aber es dauert nicht mehr lange, dann haben unzählige LKW-Ladungen und viele, viele Messebauer den Hallen ein ganz neues Gesicht gegeben.

Unser Messeauftritt wird sich auf die Hallen 5 und 6 konzentrieren. In Halle 5 stehen unsere Produkte im Mittelpunkt und in Halle 6 Sie. Denn in Halle 6 ist der Job & Career Market und somit für Jobsuchende eine riesige Möglichkeit, sich zu informieren und sich beim Wunscharbeitgeber ins rechte Licht und in den Mittelpunkt zu rücken.

Wir wollen uns natürlich auch gut präsentieren. Und daher haben wir vom Personalmarketing ein paar Hightlights vorbereitet, von denen ich heute aber noch nicht zu viel verraten will. Nur soviel: es ist was Spannendes, ein bisschen was zum Spielen und Schokolade können wir vielleicht auch noch organisieren.

Was ich neben unseren Ständen noch für sehenswert halte: in Halle 6 wird der Leichtbau thematisiert. Und Stahl hat da durchaus ein (leicht-)gewichtiges Wort mitzureden.
Spannend klingt für mich auch alles rund um den Themenschwerpunkt Metropolitan Solutions, also Ideen zur Frage: Wie leben wir in den Städten der Zukunft? Es ist klar, dass Stahl da natürlich auch seinen festen Platz hat. Ganz nach dem Motto “Zukunft beginnt mit Stahl“.

Es lohnt sich also, zur Hannover Messe zu kommen. Wir werden da sein und warten auf Sie.

Warum also nicht gleich am ersten Messetag kommen? Dann ist noch nicht so viel los und man hat mehr Ruhe für spannende Gespräche.

Welcher Job liegt mir? Wir helfen weiter.

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 01. März 2012

Die nächsten Wochen stehen bei uns ganz im Zeichen der Berufsorientierung und der Arbeitsplatzwahl. In direktem Kontakt beantworten wir Fragen und geben Einblicke in die Arbeitswelt unseres Konzerns.

Kommende Woche findet z. B. die BONA SZ Ausbildungsmesse statt. Alle Schülerinnen und Schüler der Region und insbesondere die Schülerinnen und Schüler der 9. bis 11. Klasse aus Salzgitter haben dabei die Möglichkeit, mit Ausbildungsverantwortlichen aus rund 50 Betrieben und öffentlichen Einrichtungen ins Gespräch zu kommen.  Hier erfährt man also, was man konkret während der Ausbildung lernt, wie später der jeweilige Berufsalltag aussieht und was man an Voraussetzungen mitbringen muss.

“Wird mir das dann auch Spaß machen?” Diese Frage muss natürlich jeder selber für sich klären; wir können aber bei der Entscheidung helfen, indem wir den Berufsalltag hautnah erlebbar machen. Und wo geht das am besten? Direkt in einem Werk. Bei BONA machen fünf Arbeitgeber aus Salzgitter mit (Salzgitter AG, Volkswagen AG, Alstom Transport Deutschland GmbH, MAN Truck & Bus AG, Robert Bosch Elektronik GmbH). Dieses Jahr finden die gemeinsamen Vorführungen aus den Berufsbildern Elektro, Mechanik und Mechatronik bei der MAN Truck & Bus AG statt.

Eine Woche später stehen wir Rede und Antwort an der TU Bergakademie Freiberg. Dort treffen sich Studierende der Metallurgie aus der ganzen Welt (also immerhin von Kanada über Schweden bis Polen) vorrangig zum wissenschaftlichen Austausch. Wenn aber so viele zukünftige Fachkräfte an einem Punkt versammlt sind, dann sind natürlich auch potenzielle Arbeitgeber nicht weit, um über die Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten im eigenen Unternehmen zu berichten. Wir werden zusätzlich zum Werbestand auch einen wissenschaftlichen Vortrag halten, den Einblick in den Alltag eines Forschers inklusive.

Und falls Ihnen diese Termine oder Themenschwerpunkte nicht passend erscheinen, gibt es im Lauf des Jahres noch viele andere Gelegenheiten, um mit uns über den Arbeitgeber Salzgitter AG zu sprechen. Im April bietet sich hierzu die Hannover Messe an, die vom 23. bis 27. April stattfindet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Qualifizierung zum Inbetriebnahmetechniker erfolgreich abgeschlossen

veröffentlicht von Markus Rottwinkel am 23. Februar 2012

Feierliche Übergabe

Mit der feierlichen Übergabe des Zertifikates endete am 02. Februar 2012 für Tobias Hell und Christoph Janßen das 12-monatige Nachwuchsprogramm zum Inbetriebnahmetechniker für den Produktbereich der Verpackungstechnik am KHS Standort Kleve . Die stolzen Absolventen haben dieses Programm vorbildlich genutzt, um sich auf die vielseitige und interessante Tätigkeit als Inbetriebnahmetechniker vorzubereiten. Zuvor absolvierten beide erfolgreich ihre Berufsausbildung zum Mechatroniker (w/m) am Standort Kleve.

Werksleiter Karl-Friedrich Böhle lobte die Leistung der neuen Fachkräfte und dankte dem ganzen Projektteam für ihr persönliches und aufgabenübergreifendes Engagement vor und während des Qualifizierungsjahres und für die gemeinsame zukünftige Zusammenarbeit. „Die Prüfungsergebnisse haben bestätigt, dass das Ziel einer qualitativ hochwertigen und bedarfsgerechten Weiterqualifizierung erreicht wurde“, ergänzte Karl-Friedrich Böhle.

Vielseitiges Nachwuchsprogramm, vielseitiger Beruf
Das Einsatzgebiet des Inbetriebnahmetechnikers umfasst im Wesentlichen die Aufstellung und Inbetriebnahme von Verpackungsanlagen sowohl in der KHS-internen Produktion als auch extern (vor Ort) bei unseren Kunden. Diese wichtigen Inhalte zur Erhaltung der Kundenzufriedenheit bieten verantwortungsvolle und interessante Tätigkeiten aus dem Zusammenspiel unterschiedlicher internationaler Einsatzorte sowie –situationen und einer sich ständig weiterentwickelnden Technik.

Anfang 2011 fiel der Startschuss für das KHS-weite interne Nachwuchsprogramm zum Inbetriebnahmetechniker. Damit erhält der qualifizierte und motivierte Nachwuchs zielgerichtet direkt im Anschluss an die Berufsausbildung die Möglichkeit einer passgenauen und unternehmensnahen Weiterbildung.
Im Vordergrund des 12-monatigen intensiven Programmes für den Produktbereich der Verpackungstechnik steht der praxisorientierte Einsatz in der Inbetriebnahme des Standortes Kleve. Das Programm vermittelt Kenntnisse und Verhaltensregeln, um die zukünftigen Aufgaben als Inbetriebnahmetechniker durchführen zu können. Der zugrunde liegende Rahmenplan ist mittels eines 10-Stufen-Modells sachlich und zeitlich gegliedert. Ergänzt wird die Qualifizierung durch begleitende KHS-spezifische interne Trainings und externe Schulungsbausteine zur Vermittlung von Zusatzqualifikationen, und ist somit eine gelungene Kombination aus Theorie und Praxis.
Die Befähigung zum Inbetriebnahmetechniker ist in einer 2-tägigen Abschlussprüfung nachzuweisen. Die Prüfung wird unternehmensintern durch die Trainingsabteilung nach einem strukturiertem und umfangreichen Prüfungsplan in enger Zusammenarbeit mit der Fachabteilung durchgeführt.

KHS stellt in seinem Nachwuchsprogramm hohe Ansprüche an die angehenden Techniker – und an das eigene Engagement. Im Januar 2011 wurden speziell in Kleve 2 Plätze für dieses Programm geschaffen. In diesem Jahr starteten erneut zum Ausbildungsende 2 Nachwuchskräfte, denen wir mithilfe dieses Programmes weiterhin viel Erfolg bei der Gestaltung ihrer Zukunft mit der KHS wünschen.

„Als international agierender Technologieführer brauchen wir auch morgen die besten Mitarbeiter. Dafür müssen wir unseren Nachwuchskräften heute die beste Unterstützung geben“, fasste Karl-Friedrich Böhle im Namen aller beteiligten Teammitglieder zusammen.